Willkommen beim ADAC Ortsclub Friedrichshafen

Seit 1966 setzen wir uns mit unseren assoziierten Gruppen Renngemeinschaft "Graf Zeppelin", Jugendgruppe "Graf Zeppelin", Motorradgruppe Markdorf, 1. Supermotoclub-Bodensee e.V. und Gramici für das Verkehrswesen allgemein und die Interessen seiner Mitglieder ein. Schwerpunkte liegen bei Themen zur Verkehrssicherheit, in der Jugendarbeit, im Motorsport, in Geselligkeit und Veranstaltungen.

ADAC Ortsclub Friedrichshafen e.V.

Der ADAC Ortsclub Friedrichshafen auf der Klassikwelt Bodensee 2017

Wie schon in den letzten Jahren waren die „Gramici“ für die Gestaltung, Aufbau und Betreuung des Messestands in Halle A5, in der sich die Clubs präsentierten, verantwortlich. Das Motto war in diesem Jahr eine Idee von Gebhard Zeller, die Darstellung einer Boxensituation bei einem Rennen. Natürlich wie es zur Messe passt, alles in historischer Zeit. Die Gestaltung übernahm wieder Herbert Schneider, für die Beschaffung der Requisiten und der notwendigen historischen Fahrzeuge war Gebhard Zeller zuständig. Beim Aufbau ab Dienstag vor der Messe waren alle „Gramici“ je nach persönlicher Fähigkeit eingesetzt und beschäftigt. Hier besonders zu erwähnen sind unsere „Tapezierer“ Toni Frank und Edgar Pongratz. Für den Aufbau des Rallye-Startturms, der in die Kulisse eingebaut wurde, zeichnete Jugendleiter Enzo mit seiner Truppe verantwortlich. Gramici Sigi Neubacher übernahm mit Bravur die Gesamtorganisation während der Messe. Unterstützt von Heinz Vöhringer, der sich hauptsächlich um die Verköstigung der Gäste kümmerte. Am Samstag durfte Clubvorsitzender Emin Akata seinen Vorgänger, den Ehrenvorsitzenden Christian Kubon mit seinen Gästen, ZF-Chef Stefan Sommer, Heinz Linnig, Peter Hüni, Jürgen Winterhalter, Walter Frey, Messe-Chef Klaus Wellmann und dann noch Herzog Friedrich von Württemberg, am Stand begrüßen. Klaus Wellmann berichtete von der geplanten Neukonzeption der Messe unter Mitwirkung von Motorworld. Die Messe 2018 heißt dann „Motorworld Classics Bodensee“ . Für die ausgestellten historischen Rennfahrzeuge, zwei Cooper aus den 60 er Jahren und dem Lola F5000 möchten wir uns bei Simone und Rainer Ott bedanken, für den Arrows bei Imanuel Schramm und dem Formel 3 bei Frau Pfäffle. Allen Mithelfenden der Gramici und dem Ortsclub für das Gelingen nochmals ein herzlicher Dank. Text: HS, Fotos: Gramici [envira-gallery id="5295"]

28.05.2017

Erstmals unter ihrem neuen Präsidenten Emin Akata hielt der ADAC-Ortsclub Friedrichshafen mit der Renngemeinschaft Graf-Zeppelin Rück-und Ausblick. Und erstmals nach 50 Jahren saß der frühere Chef Christian Kubon nicht mehr am Vorstandstisch. Ihm wurde unter Beifall dafür gedankt, den Club zu dem gemacht zu haben was er heute darstellt. Das Clubheim beim Flughafen war am Freitagabend gut gefüllt, als die Abteilungen in der Jahreshauptversammlung von ihrem Unterwegs-Sein und ihrem gegenseitigen „sich helfen“ berichteten und deutlich wurde, wie prächtig im Club die Zwei- und Vierrad-Piloten harmonieren. Höhepunkt des vergangenen Jahres war das 50jährige Jubiläum, zuvor hatte es eine Ausstellung über das rennsportliche Geschehen in fünf Jahrzehnten gegeben. Emin Akata blickte auf beide Highlights zurück, ehe die Abteilungen in ihren Berichten das unfallfrei verlaufene rennsportliche Geschehen Revue passieren ließen. Die Motorradgruppe Markdorf war ganzjährig unterwegs und hat dabei festgestellt, dass es auf zwei Rädern im Alltagsverkehr gefährlich ist als auf der Rennstrecke! Zählte man die gefahrenen Kilometer der Kradfahrer zusammen, haben sie 88 Mal die Erde umrundet. Viele Ausfahrten wurden unternommen und die Kameradschaft gepflegt. Unterstützt hat man die Kollegen bei der Messe Klassikwelt und bei der Oldtimerrallye. Der 1. Supermoto-Club Bodensee hat ebenfalls viel bewegt, beginnend bei der Messe Motorradwelt. In Italien und Frankreich wurde Gas gegeben, unter anderem absolvierten Mitglieder einen viertägigen Lehrgang mit Bernd Hiemer. Das Einzugsgebiet des Clubs wird immer größer und erstreckt sich mittlerweile bis nach Heidelberg. 150 Nichtmitglieder trainierten mit dem Club in der Halle. Derzeit gibt es ein Einsteigertraining in Supermoto, war das Jugendtraining ein Höhepunkt. Es soll Tradition werden. Gäbe es die Gramici-Gruppe nicht schon, müsste sie erfunden werden, sagte „Gebe“ Zeller, Urgestein der Häfler Rennfahrer-Szene. Von deren Engagement bei der Seegfrörne, bei der er mit Schatzmeister Bernd Schulze im offenen Auto bei Wind und Wetter unterwegs ist, bis zur Klassikwelt, steht die Abteilung mit den ältesten Mitgliedern Gewehr bei Fuß und hilft. Zeller lobte „Star-Designer“ Herbert Schneider, der mit der Gestaltung des Klassik-Welt-Pavillons den Standpreis der Messe gewonnen hat. Auch sozial ist die Gramici-Gruppe engagiert und lädt jedes Jahr Bewohner der Diakonie Pfingstweid zu einer Ausfahrt ein. Selbst war die Gruppe mit sieben Autos nach Bardolini in Italien gefahren, und mit einem Kleinbus zu Ferrari nach Maranello, wo sie als „junge aufgeweckte Bürschle“ aufgefallen seien, als sie Schwachstellen aufdeckten, behauptete Gebhard Zeller schmunzelnd. Neben anderen Veranstaltungen unternehme man traditionelle Fahrradausfahrten „ohne Steigungen“. Sportleiter Dieter Veser blickte auf die hervorragenden Ergebnisse der Fahrerinnen und Fahrer der Renngemeinschaft und hier besonders auf die von Leonie Stiehm. Mit ihrer neuen Partnerin stand sie einmal ganz oben auf dem Podest und landete viermal auf dem zweiten Rang. Auch bei der 3-Städte-Rallye, einem Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft, erreichte man Platz 2 in der Division und hat sich damit auch international gut präsentiert. Die Jugendabteilung mit der Kart-Gruppe arbeitet an der Zukunft und in Kooperation mit der Messe Termine aus, an denen sie in Hallen trainieren kann. Gesucht werden trotz fehlender Kartbahn Einsteiger, nachdem die Anmeldungen total eingebrochen waren. In der Rückschau wurde an das Training in der Messe geblickt und den Kollegen vom 1. Supermotoclub für den Aufbau der Strecke gedankt. In Memmingen steht man wegen der Nutzung der dortigen Bahn in Verhandlungen mit dem dortigen neuen Clubvorstand, der gewechselt hat. Schatzmeister Bernd Schulze schaffte es, trotz der Ausgaben wegen des Jubiläums und den Spenden an die Tafel und den Kinderschutzbund, noch schwarze Zahlen zu schreiben, wozu vor allem die ausgebuchte Oldtimer-Rallye beigetragen hat. Sie erfreut sich auch dieses Jahr (im Juli) einer erfreulichen Nachfrage. Einstimmig wurden unter der Leitung von Franz Schmid Schatzmeister und gesamter Vorstand entlastet. Benannt wurden die Delegierten zur Mitgliederversammlung des ADAC Württemberg. Text: Großkopf, Fotos: Schneider [envira-gallery id="5267"]

Foto: von links, Emin Akata und Hermann Rittler. [envira-gallery id="5231"]

Renngemeinschaft Graf Zeppelin

Zandvoort wartet auf Tim Zimmermann

Direkt an der niederländischen Nordseeküste gelegen findet am kommenden Wochenende (21.- 23.07.) das Halbzeitrennen der ADAC TCR Germany statt. Als Fünfter in der Gesamtwertung hat Tim Zimmermann den direkten Anschluss zu den Führenden und möchte seinen Platz als bester Audi- Fahrer ausbauen. Die Saison 2017 startete für Tim Zimmermann aufregend. Trotz einiger Hürden zeigte der Nachwuchsrennfahrer aus Baden-Württemberg seine Möglichkeiten und feierte beim Auftakt in Oschersleben einen Podestplatz. In der Meisterschaft belegt Tim aktuell den starken fünften Rang und hat nur 15 Punkte Rückstand auf Rang zwei. „Für mich ist noch alles drin. Ich habe ein super Gefühl in dem AUDI RS3 LMS und fiebere nun dem Lauf in Zandvoort entgegen.“ Die 4.320 Meter lange Strecke ist ein Höhepunkt im Kalender der ADAC TCR Germany. Nur unweit vom Strand gelegen, bietet die Dünen-Achterbahn besonders im Sommer eine tolle Kulisse. Zusätzlich birgt der Kurs noch einige Überraschungen und gehört zu den Rennstrecken mit Charakter. „Die Strecke wurde zwar einige Male umgebaut, hat aber weiterhin einen großen Charme und noch das Flair einer alten Rennstrecke. Das macht besonders vier Spaß hier zu fahren, zusätzlich ist die Stimmung immer super. Alle haben das Gefühl von Urlaub“, schwärmt der Förderpilot des ADAC Württemberg e.V. Im vergangenen Jahr beendete Tim seine Rennen als jeweils Vierter und hat sich diesmal wieder das Podium als Ziel gesteckt. Gemeinsam mit seinem Team Target Competition hat er zuletzt schon das Potential seines AUDI RS3 LSM unterstrichen und ist aktuell bester Audi-Pilot im Gesamtklassement der ADAC TCR Germany. Das Wochenende in den Niederlanden besteht für Tim wieder aus zwei Wertungsläufen. Nach dem Zeittraining am Samstagvormittag (22.07.), fällt am Nachmittag um 15:15 Uhr der Startschuss in den ersten Lauf. Rennen zwei startet am Sonntag (23.07.) um 12 Uhr. Beide Rennen werden wieder live auf den deutschen Sportsendern Sport1 und Sport1+ übertragen. Zusätzlich gibt es unter www.sport1.de einen kostenlosen Live-Stream.

19.07.2017

Zum zweiten Mal in dieser Saison war Tim Zimmermann in der Motorsport Arena Oschersleben zu Gast. Die ADAC TCR Germany absolvierte dort am Wochenende (7.-9. Juli) die Wertungsläufe fünf und sechs. Der Baden-Württemberger mischte durchweg im Spitzenpulk mit und wurde nur durch eine Kollision gestoppt. Nach einem schwierigen Rennwochenende auf dem Red Bull Ring, reiste Tim Zimmermann voller Tatendrang zum nächsten Lauf der ADAC TCR Germany nach Oschersleben. Bereits zum Saisonauftakt war die Tourenwagenrennerie auf dem 3.696 Meter langen Kurs zu Gast und der 20- jährige hatte daran beste Erinnerungen: „Im zweiten Lauf stand ich auf dem Podium, dass wiederhole ich gerne“. So war es kein Wunder, dass Tim bereits in den freien Trainings mit schnellen Zeiten die Konkurrenz aufhorchen ließ und das Qualifying mit den Startpositionen acht und drei für die beiden Wertungsläufe beendete. „Das sind gute Ausgangslagen für erfolgreiche Rennen“, wusste Tim. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen gelang dem Langenargener ein guter Start in das erste Rennen am Samstag. Tim kämpfte sich in dem 37 Auto starken Feld nach vorne und überquerte den Zielstrich als Fünfter. Eine Schippe drauf legte er dann am Sonntag. Bei nun wechselhaftem Wetter verbesserte er sich direkt nach dem Start auf Rang zwei. Doch durch eine Kollision verlor er wichtigen Boden. Wieder auf der Strecke war er nun noch 20. und kämpfte sich mit gekonnten Manöver bis auf Platz elf nach vorne. In der Meisterschaft belegt der Baden-Württemberger nun als bester Audi-Fahrer den vierten Rang. „Nach dem ersten Rennen hatte ich ein richtig gutes Gefühl und war mir sicher, dass ich im zweiten Lauf Siegchancen habe. Leider kam es dann etwas anders. Das Manöver meines Mitstreiters war sehr übermotiviert, die Kollision wäre nicht notwendig gewesen. Am Ende habe ich aber aus der Situation das Beste gemacht und wichtige Punkte gesammelt. Ein großer Dank an mein Team Target Competition und meine Partner für deren Unterstützung“, fasste der Schützling der Renngemeinschaft Graf Zeppelin zusammen. Schon in zwei Wochen (21.-23. Juli) geht es in der ADAC TCR Germany weiter. Dann gastiert das Championat wieder im Rahmen des ADAC GT Masters auf dem Dünenkurs im niederländischen Zandvoort. „Die Strecke ist wirklich super und die Atmosphäre direkt an der Nordsee einzigartig. Ich werde wieder voll attackieren, der erste Sieg lässt immer noch auf sich warte“, sagte Tim abschließend. [envira-gallery id="5392"]

Sulzdorf an der Lederhecke – Eigentlich hätte die Saison bereits im März beginnen sollen. Doch nach dem schweren Skiunfall der Teamchefin vom Speed Cat Racing Team Leoni Stiem (Hagnau) im Februar, hat sich der Saisonstart verzögert. Obwohl sie immer noch in physio- therapeutischer Behandlung ist, fühlte sie sich fit genug, ihren Ford Puma bei der 24. ADAC- Grabfeldrallye, an der fränkisch-thüringischen Grenze, über die Pisten zu pilotieren. Leoni entschied sich kurz vor dem Start, im strömenden Regen, auf Regenreifen zu wechseln. Leider hat sich dieser bis zur Zielankunft nicht mehr blicken lassen. Trotz allem erreichte das Frauenteam, das für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin in Friedrichshafen startete, im Ziel einen Pokalrang und beendete das Rennen auf dem vierten Platz von neun gestarteten Autos in der Klasse F6 (bis 1600ccm). „Ich bin glücklich über das Ergebnis. Nach acht Monaten Abstinenz kann man nicht erwarten, gleich wieder ganz vorne dabei zu sein. Dazu noch die unglückliche Reifenwahl, das war einfach Pech.“, resümiert Leoni Stiem im Ziel. Leoni und ihre Copilotin Anika Warnke (Empfingen) freuen sich auf die nächsten Einsätze. Auch die Technik-Crew um Klaus Heitele und Matthias Köhler war zufrieden, der Puma war perfekt vorbereitet und lief tadellos.
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Jugendgruppe Graf Zeppelin

Kart Schnuppertraining

Im Juni und August finden zum ersten Mal, mit Unterstützung der Messe, ein Schnuppertraining für die Jüngsten statt. Wir möchten hier gezielt Kindern im Alter zwischen 5-10 Jahren den Spaß am Kartfahren vermitteln. Ab einer Größe von 120 cm stehen clubeigene Karts zum Testen bereit. Benötigt werden nur Helm, feste Schuhe und lange Kleidung (eng anliegend). Wir treffen uns jeweils zum unten genannten Termin um 15:30 Uhr beim Clubheim am Flughafen Friedrichshafen (östl. von Werbe Wolff, Flughafen 27) und fahren dann gemeinsam zum Messegelände.. Die Schnuppertrainings finden an folgenden Tagen statt: Freitag 02.06.2017 Freitag 04.08.2017 An diesen zwei Terminen bietet die Jugendgruppe einen Einblick in die Faszination Kartsport. Das Schnuppertraining richtet sich an Kinder ohne jegliche Erfahrung. Das Training ist kostenlos und unverbindlich. Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich bitte spätestens bis zum 31.05.2017 bei unserem Jugendleiter Vincenzo Franco unter Mobil: 0176/20528897 an.

28.05.2017

Bei der Messe Motorradworld Ende Januar zeigt sich  der 1.Supermotoclub Bodensee in einer Halle dem Publikum. Der notwendige Parcours wird schon Anfang November errichtet. Ab dann bietet der Club seinen Mitgliedern an den Wochenenden Trainingsmöglichkeiten an. Diese Termine kann auch unsere Jugendgruppe immer Freitag Nachmittag für Kart-Fahrten nutzen. Nicht nur Jugendliche Kartfahrer, auch einige erwachsene Clubmitglieder nutzen mit ihren Karts diesen Termin. Am Freitag 13.1.2017 war auch unser Renngemeinschaftsmitglied Tim Zimmermann vor Ort und gab unseren Jugendlichen hilfreiche Tips. [envira-gallery id="4905"]

Jugendgruppe der „Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ im ADAC-Ortsclub Friedrichshafen wird ungeduldig „Wir wollen eine Kartbahn“ Sie haben einen Riesenspaß, sind hochmotiviert und werden immer schneller. Und das, obwohl sie zum Training bis nach Memmingen und Bopfingen kutschiert werden müssen, wo ihre Eltern und Betreuer erst einmal ihre 80 Kilogramm schweren Sportgeräte von diversen Hängern und Sprintern hieven müssen. Dank des Entgegenkommens ihrer älteren Vereinskollegen von der Supermoto-Abteilung in der „Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ im ADAC-Ortsclub und der Messeleitung waren die Anfahrtswege zuletzt kürzer: Die Kart-Piloten der Jugendgruppe um „Enzo“ Franco durften vorübergehend in der Halle A 5 der Messe Gas geben. „Wir wollen eine Kartbahn“, skandieren die 16 Mädchen und Buben der Jugendgruppe, deren Jüngste sieben Jahre alt ist, die mit vier Jahren bereits im Cockpit saß. Wieder eine Kartbahn in Friedrichshafen zu haben, wie es sie bis vor einigen Jahren am Flughafen gab, und ein Ende der bis zu zweistündigen Anfahrtswege, ist der Traum der Kinder. Doch das wird er auf absehbare Zeit auch bleiben. Denn ein Gelände im Umfeld Friedrichshafens zu finden zeichnet sich nicht ab. Appelle an Stadt und Gemeinderat bleiben ohne Reaktion. So ist es allein Sache des Clubs mit seinen engagierten Betreuern sowie den Eltern, den Kindern ihren Sport zu ermöglichen. Der in Friedrichshafen durch die Sportförderrichtlinien übrigens nicht unterstützt wird. Die Nachwuchs-Piloten der „Rennsportgemeinschaft Graf Zeppelin“ haben in ihrem Alter teils eine ansprechende Karriere hinter sich. Der heute 13jährige Niklas Kiesel saß schon mit Dreieinhalb auf den motorisierten Untersätzen, Dennis Diemer (16) begann mit Neun und Anna Ludescher (14) hatte mit vier Jahren das erste Mal Spaß am Kartfahren. Ilenia Franco, die Tochter von Jugendleiter „Enzo“, ist sieben Jahre alt und fährt schon seit sie Viereinhalb war. Ob Lilli, Lars oder Lara, die in den Rennpausen Fußball spielen oder ihre Handys zücken, sie alle hoffen wieder auf eine Kartbahn in Friedrichshafen, ebenso wie Görken, der selbst an seinem 12. Geburtstag zum Training kommt. Denn: Zwei Stunden sonntägliche Anfahrt etwa nach Bopfingen, das Verladen nicht eingerechnet, sind heftig und eine immense Belastung für alle Beteiligten. Text und Fotos: Siegfried Großkopf   [envira-gallery id="2894"]