Willkommen beim ADAC Ortsclub Friedrichshafen

Seit 1966 setzen wir uns mit unseren assoziierten Gruppen Renngemeinschaft "Graf Zeppelin", Jugendgruppe "Graf Zeppelin", Motorradgruppe Markdorf, 1. Supermotoclub-Bodensee e.V. und Gramici für das Verkehrswesen allgemein und die Interessen seiner Mitglieder ein. Schwerpunkte liegen bei Themen zur Verkehrssicherheit, in der Jugendarbeit, im Motorsport, in Geselligkeit und Veranstaltungen.

ADAC Ortsclub Friedrichshafen e.V.

Hermann Rittler ist seit 50 Jahren im ADAC Ortsclub Friedrichshafen

[envira-gallery id="5231"] Foto: von links, Emin Akata und Hermann Rittler.

14.03.2017

Sonntag 12. März 2017. Um 10:45 h ist Treffpunkt am Zeppelin Museum in Friedrichshafen. Das Equipment, Pylone und Fahnen werden aufgestellt, nochmals die Aufgabe für die Teilnehmer getestet. Bei der Aufgabe müssen die Teilnehmer ohne anzuhalten eine Strecke von 7,5 m fahren. Der Differenzwert der tatsächlich gefahrenen Strecke ergibt die gewerteten Minuspunkte. Das erste der 32 Teams kommt um 11 Uhr an. Die Schätzqualität der Teilnehmer reicht von wenigen Zentimeter Abweichung bis zum doppelten Wert der Fahrzeuglänge. Aber der Spaß dabei ist den Teilnehmern anzumerken. Um 13:30 h kommt das letzte Fahrzeug. Das heißt abbauen. Hat alles geklappt, dank den gramici und hauptsächlich Franz Schmid, gramici und Ehrenmitglied des Ortsclubs und für diese Veranstaltung in Friedrichshafen verantwortlicher Leiter.  Aktiv teilgenommen an der Seegefrörne haben die gramici Gebhard Zeller, Ehrenmitglied des Ortsclubs und Beifahrer Bernd Schulze, gramici und Schatzmeister des Ortsclubs. Text und Fotos Herbert Schneider   [envira-gallery id="5144"]

Die Clubmeisterschaft auf vier Rädern sicherte sich in der abgelaufenen Saison Niclas Widmann in der Klasse SAKC Junior Kart vor Tim Zimmermann (ADAC TCR Rundstrecke) und Wim Stals (Quadrennen). Vizeweltmeister Marc-Rainer Schmidt (Supermoto Klasse S1) gewann die Clubmeisterschaft auf zwei Rädern souverän vor dem Dritten der Schweizer Meisterschaft, Kevin Tschümperlin (Supermoto Prestige 450/Motocross) und dem Schweizer Vizemeister Randy Götzel (Supermoto Klasse S1/ Prestige 450). Die schnellste Frau im Auto wurde Leoni Stiem (Rallye Division 6), die schnellste Dame auf zwei Rädern Julia Prestel (Supermoto Challenger). Bei der Würdigung seines Vorgängers und Mentors Christian Kubon blickte Emin Akata auf dessen vielfältigen Verdienste und Erfolge zurück, ob als aktiver Rennfahrer, Freund des legendären „Strietzel“ Stuck, den er seit über 50 Jahren kennt, dem Vorsitzenden Richter des Sportgerichts im Deutschen Motorsportbund (DMSB), als Gründer des ADAC-Ortsclubs, des 30 Jahre lang bestehenden Kuri-Flugdienstes oder seiner florierende Anwaltskanzlei mit deren strikten Spezialisierung unter anderem in Sachen Verkehrsrecht in Friedrichshafen und Überlingen. Deutschlandweit gilt Kubon als der Vorsitzende eines ADAC-Ortsclubs mit der längsten Amtszeit. Dabei hat er die menschliche Seite nie vergessen. „Mister Superbike“ Peter Rubatto und Tim Zimmermann dankten ihm während der Siegerehrung spontan für seine Unterstützung bei den unterschiedlichsten Problemen. Christian Kubon dankte vor allem seinen vielen Helfern während der langen Zeit. Sein langjähriger Weggefährte Franz Schmid, ehemals Schriftführer und sein Stellvertreter im Vorsitz, wurde für sein jahrzehntelanges Engagement für den Club - sich selbst immer zurück nehmend - zum Ehrenmitglied ernannt. Schmid fand über Christian Kubon zum Club. Mit den Worten: „Ohne den Ortsclub wäre ich nicht der geworden der ich heute bin“, bedankte er sich für viele Jahre in einer tollen Kameradschaft. Die Jugendkartgruppe Graf Zeppelin leidet immer stärker unter der nicht vorhandenen Kartbahn in der Stadt oder Region. Helge Hinz berichtete von dem immensen Aufwand, etwa nach Memmingen oder Bopfingen zu gelangen, um dort trainieren zu können. Für drei Stunden Trainingszeit sei eine vierstündige logistische Vorbereitung nötig. Was „weh“ tue und dazu führe, dass nur noch ältere Kinder dem Sport frönen. Wie es im kommenden Jahr weiter geht ist völlig offen. Die Hoffnung besteht zwar, in Friedrichshafen oder Umgebung doch noch eine Trainingsmöglichkeit zu finden und die funktionierende Nachwuchs-Gruppe aufrechterhalten zu können, doch sie ist nicht groß. Vorsitzender Emin Akata will im Frühjahr neue Anstrengungen unternehmen, für die Jugend einen Trainingsplatz zu finden. Für die musikalische Unterhaltung des ereignisreichen Abends sorgte traditionell die Band „Schwabenpower“. [envira-gallery id="4929"]

Renngemeinschaft Graf Zeppelin

Tim Zimmermann testet sein neues TCR-Auto

Drei Monate vor dem Saisonstart der ADAC TCR Germany ist Tim Zimmermann voll in der Saisonvorbereitung. Die vergangenen Tage hatte er seine ersten Testfahrten in seinem AUDI RS3 LMS auf dem Adria Raceway. Am letzten April-Wochenende fällt in der Motorsport Arena Oschersleben der Startschuss in die neue Saison. Bereits kurz vor Weihachten erhielten Tim Zimmermann und sein Team Target Competition ein vorzeitiges Geschenk. Der neue AUDI RS3 LMS wurde ausgeliefert und die Vorbereitungen starteten. Am vergangenen Wochenende fand dann der erste Roll-Out auf dem Adria Raceway in Italien statt. „Es war ein super Gefühl in dem Auto zu sitzen. Die Performance ist beeindruckend und das Auto wirklich konkurrenzfähig. Für mich war es am Ende eine doppelte Premiere. Neben dem ersten Test im neuen AUDI RS3 LMS, war es auch die erste wirkliche Zusammenarbeit mit meinem neuen Team. Dieses arbeitet überaus professionell und ich starte sehr zuversichtlich in die anstehende Rennsaison“, fasst der 20-jährige zusammen. Mit dem AUDI RS3 LMS weitet Audi sein Kundensportprogramm aus. Bereits Ende 2016 fand die offizielle Präsentation des neuen TCR-Rennwagen statt und erste Renneinsätze waren viel versprechend. Angetrieben wird der Kompakt-Sportler durch einen Zweiliter-Vierzylinder-TFSI-Motor mit rund 330 PS. [envira-gallery id="5083"]

31.01.2017

Insgesamt 12000 Zuschauer und Fans verfolgten vergangenes Wochenende die Driftkünste der 120 Teams aus elf Nationen im niederbayrischen Bäderdreieck. Neben der DRM (Deutsche Rallye Meisterschaft) zählt die ADAC 3-Städte-Rallye unter anderem auch zum ADAC Rallye Masters, dem Mitropa Rally Cup und dem ADAC Opel Rallye Cup. Beim Saisonfinale feierte die Rallye-Familie bei der Siegerehrung und der anschließenden Party im Haslinger Hof. Für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin aus Friedrichshafen startete das Speed Cat Racing Team aus Hagnau in der kleinsten Division: 6. Nach einem verhaltenen Start am Freitagabend, lagen Leoni Stiem (Hagnau) und Copilotin Anika Warnke (Empfingen) nach den ersten vier Wertungsprüfungen auf Rang 4 von 8 Startern in der Div. 6. Umso größer war der Jubel am Samstag als sie sich von Prüfung zu Prüfung steigern konnten. Insgesamt vier Divisionsbestzeiten reichten aus, sich weitere zwei Plätze nach vorne zu kämpfen. Der Ford Puma wurde perfekt vom Mechaniker-Team um Klaus Heitele und Matthias Köhler vorbereitet. Stolz und überglücklich feierte das ganze Team so einen furiosen Saisonabschluss mit dem 2. Platz hinter Tarek Hamadeh-Spaniol (Saarbrücken) im Suzuki Swift und vor Toni Mosel (Neuwürschnitz) im Renault Twingo in der kleinsten Division. Gewonnen hat die Rallye Fabian Kreim im Skoda Fabia R5 und wurde damit auch Deutscher Meister 2016. Pech hatte Rallye-Legende Walter Röhrl. Er war mit fünf Co-Piloten unterwegs, deren Plätze für 8375 Euro zugunsten der Stiftung KinderHerz versteigert wurden. Vor der letzten Taxifahrt schied sein Porsche 911 Turbo S mit einem Reifenschaden jedoch aus.   [envira-gallery id="3646"]

Mit großen Erwartungen startete Tim Zimmermann, Fahrer der "Renngemeinschaft Graf Zeppelin", in seine erste Tourenwagensaison. Der Förderpilot aus dem Kader der Deutsche Post Speed Academy wollte um den Titel in der ADAC TCR Germany kämpfen, am Ende kam aber alles anders. Beim Saisonfinale in Hockenheim verzeichnete der Langenargener einen Doppelausfall und beendete das Jahr als Achter. So wie die Saison für Zimmermann begann, endete diese auch. Schon beim Auftakt in Oschersleben lief es nicht zu Gunsten des Nachwuchspiloten. Nach einem Startunfall konnte er in beiden Rennen nicht starten. Im weiteren Saisonverlauf zeigte er aber mit insgesamt drei Podesträngen, dass er im Feld der ADAC TCR Germany zu den Top-Fahrern zählt. Beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring wollte er nun noch einmal voll angreifen und sich mit einer guten Platzierung in die Winterpause verabschieden. Die Zeittrainings verliefen für den Baden-Württemberger aus dem Team Engstler auch nach Plan – Startplatz neun und zwei standen für ihn zu Buche. „Damit kann man zufrieden sein. Mit unserem Auto ist es schwer sich auf dieser Hochgeschwindigkeitsstrecke zu behaupten. In den Rennen sind die Bedingungen aber anders“, wusste der 20-jährige zu berichten. Bei wechselhaften Witterungsbedingungen gelang Tim ein perfekter Start in das erste Rennen am Samstag. Von Startplatz neun aus preschte er auf Rang drei nach vorne und sorgte für großen Jubel auf den Zuschauerrängen. Doch bereits nach einer Runden platze der Traum vom ersten Saisonsieg. Elektronikprobleme an seinem VW Golf GTI TCR bremsten ihn ein. Nur noch im Schneckentempo schaffte er es Zimmermann an die Box und musste vorzeitig aufgeben. „Ich war kurzzeitig auf Rang drei“, lachte er wenig später und fuhr fort, „das ist sehr ärgerlich, der Start war wirklich perfekt und ich war mir sicher im Rennverlauf wäre einiges möglich gewesen.“ Seine zweite Chance hatte Zimmermann am Sonntag. Aus der ersten Startreihe standen die Vorzeichen gut, doch erneut war das Rennen nach nur wenigen Metern beendet: „Mein Auto hatte weiterhin Elektronikprobleme. Damit war es unmöglich das Rennen fortzusetzen. Das ist natürlich sehr schade, passt aber leider in meine Saison mit vielen Pleiten, Pech und Pannen. Nun heißt es für mich sich neun aufzustellen und 2017 umso stärker zurück zu kommen. Dass ich auch im Tourenwagen glänzen kann, habe ich in diesem Jahr mehrmals bewiesen. Abschließend möchte ich noch meiner Familie, sowie meinen Partner, Sponsoren und Förderer für deren Unterstützung danken. Es ist nicht selbstverständlich, dass man während solch holprigen Zeiten weiterhin so einen starken Rückhalt erhält.“ Fotos: ADAC-Motorsport   [envira-gallery id="3642"]

Jugendgruppe Graf Zeppelin

Training in der Messehalle

Bei der Messe Motorradworld Ende Januar zeigt sich  der 1.Supermotoclub Bodensee in einer Halle dem Publikum. Der notwendige Parcours wird schon Anfang November errichtet. Ab dann bietet der Club seinen Mitgliedern an den Wochenenden Trainingsmöglichkeiten an. Diese Termine kann auch unsere Jugendgruppe immer Freitag Nachmittag für Kart-Fahrten nutzen. Nicht nur Jugendliche Kartfahrer, auch einige erwachsene Clubmitglieder nutzen mit ihren Karts diesen Termin. Am Freitag 13.1.2017 war auch unser Renngemeinschaftsmitglied Tim Zimmermann vor Ort und gab unseren Jugendlichen hilfreiche Tips. [envira-gallery id="4905"]

23.01.2017

Jugendgruppe der „Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ im ADAC-Ortsclub Friedrichshafen wird ungeduldig „Wir wollen eine Kartbahn“ Sie haben einen Riesenspaß, sind hochmotiviert und werden immer schneller. Und das, obwohl sie zum Training bis nach Memmingen und Bopfingen kutschiert werden müssen, wo ihre Eltern und Betreuer erst einmal ihre 80 Kilogramm schweren Sportgeräte von diversen Hängern und Sprintern hieven müssen. Dank des Entgegenkommens ihrer älteren Vereinskollegen von der Supermoto-Abteilung in der „Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ im ADAC-Ortsclub und der Messeleitung waren die Anfahrtswege zuletzt kürzer: Die Kart-Piloten der Jugendgruppe um „Enzo“ Franco durften vorübergehend in der Halle A 5 der Messe Gas geben. „Wir wollen eine Kartbahn“, skandieren die 16 Mädchen und Buben der Jugendgruppe, deren Jüngste sieben Jahre alt ist, die mit vier Jahren bereits im Cockpit saß. Wieder eine Kartbahn in Friedrichshafen zu haben, wie es sie bis vor einigen Jahren am Flughafen gab, und ein Ende der bis zu zweistündigen Anfahrtswege, ist der Traum der Kinder. Doch das wird er auf absehbare Zeit auch bleiben. Denn ein Gelände im Umfeld Friedrichshafens zu finden zeichnet sich nicht ab. Appelle an Stadt und Gemeinderat bleiben ohne Reaktion. So ist es allein Sache des Clubs mit seinen engagierten Betreuern sowie den Eltern, den Kindern ihren Sport zu ermöglichen. Der in Friedrichshafen durch die Sportförderrichtlinien übrigens nicht unterstützt wird. Die Nachwuchs-Piloten der „Rennsportgemeinschaft Graf Zeppelin“ haben in ihrem Alter teils eine ansprechende Karriere hinter sich. Der heute 13jährige Niklas Kiesel saß schon mit Dreieinhalb auf den motorisierten Untersätzen, Dennis Diemer (16) begann mit Neun und Anna Ludescher (14) hatte mit vier Jahren das erste Mal Spaß am Kartfahren. Ilenia Franco, die Tochter von Jugendleiter „Enzo“, ist sieben Jahre alt und fährt schon seit sie Viereinhalb war. Ob Lilli, Lars oder Lara, die in den Rennpausen Fußball spielen oder ihre Handys zücken, sie alle hoffen wieder auf eine Kartbahn in Friedrichshafen, ebenso wie Görken, der selbst an seinem 12. Geburtstag zum Training kommt. Denn: Zwei Stunden sonntägliche Anfahrt etwa nach Bopfingen, das Verladen nicht eingerechnet, sind heftig und eine immense Belastung für alle Beteiligten. Text und Fotos: Siegfried Großkopf   [envira-gallery id="2894"]