Der ADAC Ortsclub Friedrichshafen auf der Klassikwelt Bodensee 2017

Der ADAC Ortsclub Friedrichshafen auf der Klassikwelt Bodensee 2017

Wie schon in den letzten Jahren waren die „Gramici“ für die Gestaltung, Aufbau und Betreuung des Messestands in Halle A5, in der sich die Clubs präsentierten, verantwortlich. Das Motto war in diesem Jahr eine Idee von Gebhard Zeller, die Darstellung einer Boxensituation bei einem Rennen. Natürlich wie es zur Messe passt, alles in historischer Zeit. Die Gestaltung übernahm wieder Herbert Schneider, für die Beschaffung der Requisiten und der notwendigen historischen Fahrzeuge war Gebhard Zeller zuständig. Beim Aufbau ab Dienstag vor der Messe waren alle „Gramici“ je nach persönlicher Fähigkeit eingesetzt und beschäftigt. Hier besonders zu erwähnen sind unsere „Tapezierer“ Toni Frank und Edgar Pongratz. Für den Aufbau des Rallye-Startturms, der in die Kulisse eingebaut wurde, zeichnete Jugendleiter Enzo mit seiner Truppe verantwortlich. Gramici Sigi Neubacher übernahm mit Bravur die Gesamtorganisation während der Messe. Unterstützt von Heinz Vöhringer, der sich hauptsächlich um die Verköstigung der Gäste kümmerte. Am Samstag durfte Clubvorsitzender Emin Akata seinen Vorgänger, den Ehrenvorsitzenden Christian Kubon mit seinen Gästen, ZF-Chef Stefan Sommer, Heinz Linnig, Peter Hüni, Jürgen Winterhalter, Walter Frey, Messe-Chef Klaus Wellmann und dann noch Herzog Friedrich von Württemberg, am Stand begrüßen. Klaus Wellmann berichtete von der geplanten Neukonzeption der Messe unter Mitwirkung von Motorworld. Die Messe 2018 heißt dann „Motorworld Classics Bodensee“ . Für die ausgestellten historischen Rennfahrzeuge, zwei Cooper aus den 60 er Jahren und dem Lola F5000 möchten wir uns bei Simone und Rainer Ott bedanken, für den Arrows bei Imanuel Schramm und dem Formel 3 bei Frau Pfäffle. Allen Mithelfenden der Gramici und dem Ortsclub für das Gelingen nochmals ein herzlicher Dank. Text: HS, Fotos: Gramici [envira-gallery id="5295"]

28.05.2017

Jahreshauptversammlung 2017 im Clubheim am Flughafen

Jahreshauptversammlung 2017 im Clubheim am Flughafen

Erstmals unter ihrem neuen Präsidenten Emin Akata hielt der ADAC-Ortsclub Friedrichshafen mit der Renngemeinschaft Graf-Zeppelin Rück-und Ausblick. Und erstmals nach 50 Jahren saß der frühere Chef Christian Kubon nicht mehr am Vorstandstisch. Ihm wurde unter Beifall dafür gedankt, den Club zu dem gemacht zu haben was er heute darstellt. Das Clubheim beim Flughafen war am Freitagabend gut gefüllt, als die Abteilungen in der Jahreshauptversammlung von ihrem Unterwegs-Sein und ihrem gegenseitigen „sich helfen“ berichteten und deutlich wurde, wie prächtig im Club die Zwei- und Vierrad-Piloten harmonieren. Höhepunkt des vergangenen Jahres war das 50jährige Jubiläum, zuvor hatte es eine Ausstellung über das rennsportliche Geschehen in fünf Jahrzehnten gegeben. Emin Akata blickte auf beide Highlights zurück, ehe die Abteilungen in ihren Berichten das unfallfrei verlaufene rennsportliche Geschehen Revue passieren ließen. Die Motorradgruppe Markdorf war ganzjährig unterwegs und hat dabei festgestellt, dass es auf zwei Rädern im Alltagsverkehr gefährlich ist als auf der Rennstrecke! Zählte man die gefahrenen Kilometer der Kradfahrer zusammen, haben sie 88 Mal die Erde umrundet. Viele Ausfahrten wurden unternommen und die Kameradschaft gepflegt. Unterstützt hat man die Kollegen bei der Messe Klassikwelt und bei der Oldtimerrallye. Der 1. Supermoto-Club Bodensee hat ebenfalls viel bewegt, beginnend bei der Messe Motorradwelt. In Italien und Frankreich wurde Gas gegeben, unter anderem absolvierten Mitglieder einen viertägigen Lehrgang mit Bernd Hiemer. Das Einzugsgebiet des Clubs wird immer größer und erstreckt sich mittlerweile bis nach Heidelberg. 150 Nichtmitglieder trainierten mit dem Club in der Halle. Derzeit gibt es ein Einsteigertraining in Supermoto, war das Jugendtraining ein Höhepunkt. Es soll Tradition werden. Gäbe es die Gramici-Gruppe nicht schon, müsste sie erfunden werden, sagte „Gebe“ Zeller, Urgestein der Häfler Rennfahrer-Szene. Von deren Engagement bei der Seegfrörne, bei der er mit Schatzmeister Bernd Schulze im offenen Auto bei Wind und Wetter unterwegs ist, bis zur Klassikwelt, steht die Abteilung mit den ältesten Mitgliedern Gewehr bei Fuß und hilft. Zeller lobte „Star-Designer“ Herbert Schneider, der mit der Gestaltung des Klassik-Welt-Pavillons den Standpreis der Messe gewonnen hat. Auch sozial ist die Gramici-Gruppe engagiert und lädt jedes Jahr Bewohner der Diakonie Pfingstweid zu einer Ausfahrt ein. Selbst war die Gruppe mit sieben Autos nach Bardolini in Italien gefahren, und mit einem Kleinbus zu Ferrari nach Maranello, wo sie als „junge aufgeweckte Bürschle“ aufgefallen seien, als sie Schwachstellen aufdeckten, behauptete Gebhard Zeller schmunzelnd. Neben anderen Veranstaltungen unternehme man traditionelle Fahrradausfahrten „ohne Steigungen“. Sportleiter Dieter Veser blickte auf die hervorragenden Ergebnisse der Fahrerinnen und Fahrer der Renngemeinschaft und hier besonders auf die von Leonie Stiehm. Mit ihrer neuen Partnerin stand sie einmal ganz oben auf dem Podest und landete viermal auf dem zweiten Rang. Auch bei der 3-Städte-Rallye, einem Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft, erreichte man Platz 2 in der Division und hat sich damit auch international gut präsentiert. Die Jugendabteilung mit der Kart-Gruppe arbeitet an der Zukunft und in Kooperation mit der Messe Termine aus, an denen sie in Hallen trainieren kann. Gesucht werden trotz fehlender Kartbahn Einsteiger, nachdem die Anmeldungen total eingebrochen waren. In der Rückschau wurde an das Training in der Messe geblickt und den Kollegen vom 1. Supermotoclub für den Aufbau der Strecke gedankt. In Memmingen steht man wegen der Nutzung der dortigen Bahn in Verhandlungen mit dem dortigen neuen Clubvorstand, der gewechselt hat. Schatzmeister Bernd Schulze schaffte es, trotz der Ausgaben wegen des Jubiläums und den Spenden an die Tafel und den Kinderschutzbund, noch schwarze Zahlen zu schreiben, wozu vor allem die ausgebuchte Oldtimer-Rallye beigetragen hat. Sie erfreut sich auch dieses Jahr (im Juli) einer erfreulichen Nachfrage. Einstimmig wurden unter der Leitung von Franz Schmid Schatzmeister und gesamter Vorstand entlastet. Benannt wurden die Delegierten zur Mitgliederversammlung des ADAC Württemberg. Text: Großkopf, Fotos: Schneider [envira-gallery id="5267"]

30.04.2017

Hermann Rittler ist seit 50 Jahren im ADAC Ortsclub Friedrichshafen

Während der Vorstandssitzung am 13. März 2017 wurde Hermann Rittler aus Baienfurt, Clubmitglied und ehemaliges Mitglied unserer Renngemeinschaft Graf Zeppelin, für 50 Jahre Mitgliedschaft im ADAC Ortsclub Friedrichshafen e.V. mit einer Urkunde und Anstecknadel geehrt. Wir gratulieren herzlich.

Foto: von links, Emin Akata und Hermann Rittler.