Schek Herbert

Mit dem was Herbert Schek in seiner langen motorsportlichen Laufbahn schon erreicht und erlebt hat, könnte man diese Webseite alleine füllen. Highlights waren sicher die vielen Starts bei der Paris-Dakar als Amateur, d.h. tagsüber Fahren und nachts Schrauben. Die süddeutsche Enduro-Szene hat er jahrelang beherrscht. Mit seinen Trophäen und Auszeichnungen könnte man ein Museum füllen. Heute bringt er im hohen Alter immer noch sportliche Höchstleistngen, in dem er in beachtlichen Zeiten den Pfänder hochrennt.

 

Roth Reinhold

Reinhold Roth, einer der besten Deutschen Motorrad-Rennfahrer, wurde 1990 in seiner erfolgreichsten Zeit durch einen Unfall jäh aus dem aktiven Motorsport gerissen, schwer verletzt und hat sich davon nicht mehr erholt. Sein grösster Erfolg war der Gewinn der Vize-Weltmeisterschaft im Motorrad Strassensport.

 

Müller Peter

Peter Müller fuhr Rundstreckenrennen mit einem F3. Später wechselte er dann zu Oldtimer-Rennen. Er fuhr dabei mit einem Porsche 904 und F1 March, das Ex-Auto von Ronnie Peterson. Als Teamchef machte er sich einen Namen, als seine Truck-Teams, u.a. mit Hasseröder die Europäische Truck-Race Szene beherrschten.

 

La Mela Marco

Marco La Mela kam durch seinen Vater Alfio zu uns. Er fuhr bis dahin Jugend-Motocross. Mit der Eröffnung der Kartbahn KART-FN am Flughafen brachte Alfio La Mela als Jugendleiter die Jugendgruppe wieder in Schwung. Sein Sohn Marco lernte dabei das Kartfahren, fuhr bald in der Bambini-Klasse Rennen. Weiter dann in der Junioren-Klasse, bis ihm die Möglichkeit gegeben wurde mithilfe der Fa. EMES aus Friedrichshafen ein Jahr in der Formel BMW zu fahren. Da man sich in dieser Klasse schon für Sport oder schulische Weiterbildung entscheiden muss, entschied er sich für das Zweite. Schade aus Sicht des Motorsports, denn Talent ist vorhanden. Mit abgeschlossenem Studium kann er sich jetzt wieder seinem Hobby widmen mit der Präsenz bei KART-FN und der meist erfolgreichen Teilnahme bei Leihkartrennen.

 

Beck Waldemar

Waldemar Beck aus Saulgau, der schnelle Metzgermeister, fuhr Slaloms und wurde Württembergischer Meister. Er fuhr immer BMW- Modelle. Nach seiner aktiven Zeit blieb er dem Club noch lange verbunden. Während der RMF-Messen veranstaltete der Club einen regionalen Motorsport Abend. Traditionell lieferte Waldemar dazu seinen beliebten Leberkäse. Viele Jahre besuchten wir meistens im Januar Waldemar zu einem geselligen Abend und gutem Essen in seiner Gaststätte in Saulgau. Waldemar Beck ist leider schon verstorben.

 

Rubatto Peter

Peter Rubatto aus Meckenbeuren ist einer der erfolgreichsten Motorsportler unseres Clubs. Sowohl auf vier als auch auf zwei Rädern beherrscht er jedes motorgetriebene Fahrzeug. Am erfolgreichsten war er als Fahrer in der Superbike-Klasse, die er in Deutschland und Europa mehrere Jahre dominierte. Viele Jahre fuhr er auch sehr erfolgreich die berüchtigten Rennen auf der Isle of Man. Heute ist er nur noch spradisch aktiv tätig. Unter anderem auch bei den schon legendären Rennen um den „Gosche-Marie-Cup“ in Taldorf. Beruflich ist er Teamchef eines Superbike-Teams.

 

Johler Harald

Harald Johler, Clubmeister 1977, konnte seinen geliebten Motorsport nicht lange bestreiten. Das erste Rennen bestritt er 1973. 1974 stellten sich dann die ersten Erfolge ein. 1975 Deutscher Juniorenvizemeister in der 350 ccm-Klasse. 1977 Aufstieg in die internationale Klasse. Endresultat Deutscher Vizemeister in der 250 ccm-Klasse. Bei einem Strassenrennen in Karvina (CSSR) verunglückte er 1979 tödlich.

 

Vöhringer Heinz

Heinz Vöhringer ist ein langjähriges Mitglied unserer Renngemeinschaft. Angefangen hat er mit einem Autobianchi A112, zuerst bei Slaloms, dann bei Berg- und Rundstreckenrennen. Weiter gings dann mit der Marke Fiat bis er mit einem Ford Cosworth den Titel Bergeuropameister erringen konnte. Nach Beendigung der aktiven Motorsportkarriere blieb er dem Motorsport treu. In seiner Fa. HV-Racing entwickelt er unter anderem Rennkartmotoren, der Betrieb der Kartbahn KART-FN am Flughafen ist Hobby und Berufung.

 

Fessler Max

Infiziert für den Motorsport wurde Max Fessler von seinem Onkel in Steinhausen bei Schussenried. Dort war seine Familie evakuiert, nachdem im April 1944 sein Elternhaus in der Riedleparkstraße bei einem Luftangriff völlig vernichtet worden war. Gerade mal vier Stunden zuvor hatten sie noch rechtzeitig die Heimat verlassen. Bereits 1952 bekam er sein erstes Motorrad, eine Triumph 125.  Es folgten noch eine Puch 125 und dann die geliebte BSA aus England. Weitere Maschinen wie Eckert-Honda, Egli-Kawasaki oder Yamaha hat er pilotiert.  Unvergesslich sind die Grasbahnrennen an der Ravensburger Straße vor dem Seewald und das Ski-Jöring im VfB-Stadion. Die Fahrerlizenz erhielt er 1960. Nach der Solitude, Nürburg-, Hockenheim- und Schottenring war der lupenreine Amateur auch auf  Rennpisten in Belgien und Österreich im Einsatz. Große Erfolge feierte Max in den 70er-Jahren beim 1 000-Kilometer-Rennen von Hockenheim, als er im Zweierteam mit Karl-Heinz Kees (Kressbronn) und Josef Hage (Friedrichshafen) jeweils zu den „Topten“ zählte. Tolle erste und zweite Plätze erkämpfte er sich auch auf seiner BSA 500 „Goldstar“ bei Grasbahnrennen. Viele Freundschaften und Begegnungen sind durch den Motorsport entstanden, beispielsweise mit Wolfgang und Lothar Haag, Gebhard Zeller, Weltmeister Toni Mang und Vizeweltmeister Reinhold Roth.
Der Motorradsport hält ihn jung, offenbar hat der Mann „Benzin im Blut.“ Und trotz schwerer Schicksalsschläge, 2003 verstarb seine geliebte Frau Rosi, hat er immer noch den Ehrgeiz, sich mit seiner Kawasaki ZX9R mit den wesentlich jüngeren Konkurrenten zu messen. Seinen ersten Sieg in seiner über 50-jährigen Motorsportkarriere landete Fessler übrigens 1967 auf der legendären Solitude-Rennstrecke in Stuttgart, wo er mit seiner „betagten“ BSA (Baujahr 1952) den haushoch favorisierten Hondas das Hinterrad zeigte. Wenn Max so weitermacht, muss der ADAC bald ein neues Sportabzeichen auflegen: Die bisher höchste Auszeichnung, das Goldene Sportabzeichen mit Gold und Brillanten hat er schon…
Schätzen tut er seinen zwanglosen Oldtimer-Stammtisch im Café Ulmer in der Pacellistraße.  Dort trifft er sich mit den Fans von so klangvollen Namen wie MZ, BMW, NSU, Zündapp, Laverda, BSA, Moto Guzzi, MV Agusta, Gilera, Ducati, Puch, Adler oder Motobi zum Fachsimpeln. Körperlich fit hält er sich beim regelmäßigen Squashspiel und dem Fußballtraining bei den Senioren des TSV Fischbach.
Text: Helmut Krissler

 

Linnig Karl-Heinz

Karl-Heinz Linnig aus Friedrichshafen, jetzt wohnhaft in Markdorf, Er begann mit Autoslalom, wurde dort Württembergischer Meister. Wechselte dann zu Berg-und Rundstreckenrennen. Dabei gewann er 1981 den Titel Bergeuropameister und gewann die  Porsche-Euro-Trophy. Er blieb immer der Marke Porsche treu. Kar-Heinz Linnig ist dem Club sehr verbunden. Bevor er seine Firma in Markdorf verkaufte, stellte er das Firmengelände für Oldtimer-Sonderprüfungen zur Verfügung. Er engagiert sich auch sehr für unsere Jugendgruppe.

 

Kubon Christian

Von 1961 bis 1973 war Christian Kubon im Motorsport aktiv. Zahlreiche Modelle, Steyr Puch, BMW 700, Lotus Elan, Alfa GTA, Opel Ascona und Opel Commodore bewegte er äusserst erfolgreich am Berg und bei Rundstreckenrennen. Er wurde Württembergischer Rennsportmeister und Clubmeister. Dem Motorsport weiter verbunden ist er durch sein Präsidentenamt bei der Scuderia Hanseat, die seit Jahrzehnten den in ganz Europa beliebten Sportfahrerlehrgang auf der Nordschleife des Nürburgrings durchführt. Mit prominenten Teilnehmern, darunter auch König Carl Gustav von Schweden. Christian Kubon ist auch Vorsitzender des Sportgerichts des Deutschen Motorsport-Bundes (DMSB), der Dachorganisation aller deutschen Automobilverbände. Für seine großen Verdienste zeichnete ihn der DMSB mit der höchsten Auszeichnung aus: Ehrennadel in Gold mit Brillanten.