Punktebeute für das Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen bei der ADAC TCR Germany auf dem Hockenheimring

Punktebeute für das Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen bei der ADAC TCR Germany auf dem Hockenheimring

Mit großer Motivation reiste das Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen zum Grand-Prix Kurs nach Hockenheim. Auf der rund 4,574 Kilometer langen Rennstrecke gastierte wenige Wochen zuvor noch die Formel 1 – an diesem Wochenende die ADAC TCR Germany im Rahmen des ADAC GT Masters. Die Balance of Performance (BoP) erlaubte es dem Honda Team, vor dem Rennwochenende Gewicht auszuladen, weshalb man sich große Chancen für das Wochenende ausgerechnet hatte.

Mit stumpfen Waffen auf vier und fünf im ersten Rennen

In den beiden freien Trainings wurde schnell deutlich, dass die Hyundais die zu schlagenden Gegner an diesem Wochenende werden würden. Es wurde schwierig für Dominik Fugel und Mike Halder, die Zeiten im Honda Civic Type-R TCR mitzugehen. Im späteren Qualifying erlangte Halder die fünftschnellste Rundenzeit, während Dominik Fugel Startposition zehn für den ersten Lauf herausfuhr. „Unter den ersten sieben Autos waren sechs Hyundais. Normal sollten die nicht so schnell sein. Das war schon tricky“, äußerte der Chemnitzer seine Meinung. Im ersten Lauf am Samstag konnte sich Mike Halder gegen Andreas Bäckmann behaupten und den Profi-Car Honda auf Rang vier ins Ziel bringen. Auch Teamkollege Dominik Fugel, der dank einer nachträglichen Bestrafung von Platz neun ins Rennen gehen durfte, kämpfte sich mit gekonnten Überholmanövern auf den fünften Gesamtrang vor. Doch an den Hyundais war kein Vorbeikommen. Auf den Plätzen vier und fünf gingen die beiden Honda-Fahrer ins Ziel und sammelten weitere Meisterschaftspunkte.

Das Beste aus dem Rennwochenende gemacht – weitere Punkte am Sonntag

Am Sonntag starteten Dominik Fugel und Mike Halder aufgrund des Reversed Grid von den Plätzen zwei, beziehungsweise fünf. Fugel erwischte einen guten Start und konnte seine Position tapfer gegenüber der viel schnelleren Hyundais behaupten. Doch zum Ende hin wurde es für den 22-Jährigen knifflig: „Mein Splitter ist kaputtgegangen und ich hatte mit Untersteuern zu kämpfen“, so seine Erklärung. Die zweite Position zu halten, war unmöglich. Doch aufzugeben war keine Option für den Rennfahrer. Als Fünfter kam er schlussendlich über die Ziellinie. Nur eine Position dahinter: Teamkollege Mike Halder. „Wir haben alles gegeben am Wochenende aber haben gegen die Hyundais mit stumpfen Waffen gekämpft. Platz vier und fünf war okay. Mehr war an diesem Wochenende einfach nicht drin“, so Fugels Meinung. Die ADAC TCR Germany Saison neigt sich langsam dem Ende zu. Bereits in 14 Tagen geht es zum großen Finale in die Heimat vom Profi-Car Team Honda ADAC an den Sachsenring (27.-29.09.2019). Dort erwartet das Team viele Fans, Gäste und Familie. Auf das Finale freut man sich daher ganz besonders. [envira-gallery id="7338"]

16.09.2019

Tim Zimmermann holt erneutes Doppelpodium

Tim Zimmermann holt erneutes Doppelpodium

Es sollte wieder ein volles Wochenende werden für den Langenargener Rennfahrer Tim Zimmermann. Wie schon in Peking ein paar Wochen zuvor warteten auch in Shanghai zwei Autos auf den 22-Jährigen, die er im Rahmen der 140 Minuten dauernden Rennen pilotieren sollte. „Dass das Team mir so sehr vertraut und mir so viel zutraut, ist eine schöne Sache“, sagt er. „Auch wenn so ein Wochenende mental und körperlich eine Menge von mir fordert, hat es doch auch wieder großen Spaß gemacht.“ Schon im Qualifying zeigte Zimmermann, dass er wieder ganz nach vorn wollte. In seiner Klasse stellte er seinen Cup-Porsche auf die Pole-Position. Auch nach seinen 70 Minuten Fahrt im Samstagsrennen war Zimmermann noch ganz vorn. Nach dem Fahrerwechsel kam das Auto schließlich als Dritter ins Ziel. Mit dem zweiten eingesetzten Fahrzeug hatte S&D Motorsports weniger Glück. Ein Problem mit der Kupplung zwang das Fahrerduo zur Aufgabe. „Ich hätte gern beide Autos aufs Podium gestellt“, so Zimmermann. „Schlussendlich war der dritte Platz aber ein Erfolg für uns, auf den wir am Sonntag nochmals einen drauf setzen konnten.“ Denn dieses Mal konnte Zimmermann mit beiden Porsches sein Können beweisen und brachte sein erstes Einsatzfahrzeug, das er von seinem Teamkollegen Jacky Wu übernahm, auf Rang zwei ins Ziel. Mit Auto Nummer zwei erzielte der Langenargener noch Platz vier in seiner Klasse. „Ich bin mit meiner Leistung zufrieden und habe alles aus den Autos rausgeholt“, berichtet er. „Jetzt werden wir mit den chinesischen Fahrern weiter arbeiten, um konstant ganz oben mitfahren zu können.“ Dazu bleibt Zimmermann noch eine Woche Zeit. Denn dann geht sein Flug zurück nach Deutschland. Neben dem Fahrercoaching steht vielleicht noch ein Rennen auf dem Plan - dieses Mal eine Nummer größer. „Wir sprechen gerade darüber, ob ich kommendes Wochenende bei der China GT Championship ins Lenkrad greife“, erzählt der 22-Jährige, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. „Ob das funktioniert, wissen wir allerdings erst sehr kurzfristig.

05.09.2019

Guter Job reicht nur fürs Mittelfeld

Guter Job reicht nur fürs Mittelfeld

Die „13“ war es, die Tim Zimmermann am vergangenen Wochenende am Nürburgring fast durchgängig begleitete. Erst fuhr sich der Langenargener genau diese Startplätze für die Rennen am Samstag und Sonntag heraus. Dann kam der 22-Jährige sonntags schließlich auch auf Rang 13 ins Ziel. Am Samstag sah er die Zielflagge noch als Zwölfter. „Zu mehr als einen Platz im Mittelfeld hat es nicht gereicht“, gibt Zimmermann doch ein wenig ernüchtert zu Protokoll. „Die Top-Teams scheinen 2019 einfach einen größeren Vorsprung auf uns zu haben als noch im Vorjahr.“ Das zeichnete sich schon im Zeittraining ab. Während zu Beginn und vor der ersten Unfallunterbrechung alle Fahrer noch recht eng beieinander waren, legten vor allem Doppelsieger Julien Andlauer und seine Kollegen aus dem Lechner-Lager noch eine große Schippe drauf. „Den Schritt konnten wir dann nicht mehr mitgehen“, analysiert der Langenargener. „Meine Zeiten waren sehr konstant auf einem Niveau, aber eben zu langsam für ganz vorne.“ Und auch in den Rennen war der Vorsprung der Spitze deutlich. Zimmermann startete am Samstag zwar wieder gut und schob sich zwischenzeitlich auch ein Stück nach vorn. Doch je länger der 30-minütige Lauf dauerte, desto mehr Druck bekam er von hinten. „Eine Zeit lang war es möglich, dem Druck standzuhalten“, erzählt Zimmermann, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. „Je länger Du allerdings einen Konkurrenten hinter Dir hältst, desto besser kann er sich auf Deine Schwächen einstellen und sie auch ausnutzen.“ Rang 12 war dann am Ende das Resultat. Auch am Sonntag zeigte sich ein ähnliches Bild. Tim Zimmermann hatte Anschluss zu einer Gruppe, deren Spitze um die Top Ten kämpfte. Um aber auch vorbeizuziehen, dafür reichte der Speed dann nicht. Wie gestartet, landete der ehemalige Teamchampion des ADAC Formel Masters nach Ablauf der Zeit auf Platz 13. Auch seine Teamkollegen David Kolkmann und Rudy van Buren waren auf einem ähnlichen Zeitenlevel unterwegs. „Ich denke, wir haben alle einen guten Job gemacht, auch wenn das Ergebnis selbstverständlich anders hätte ausfallen sollen“, sagt Tim Zimmermann nach dem Rennwochenende in der Eifel. „Für uns als ganzes Team gilt es jetzt zum Ende der Saison noch ein wenig auf die Jungs ganz vorn aufzuholen.“ Als Gesamtdreizehnter - auch das passt ins Bild - geht es für Zimmermann und den Carrera-Cup-Tross nun am 13. September nach Hockenheim. Dort startete der Markenpokal auch in die Saison und der Langenargener erreichte dort sein bislang bestes Ergebnis. Zwei Wochen später geht es ein letztes Mal am Sachsenring an den Start. Da fuhr Zimmermann 2018 sein erstes Podiumsergebnis seiner Porsche-Karriere heraus. „Ich habe immer noch großen Spaß an dieser Serie und große Hoffnung, dass wir uns in Hockenheim und am Sachsenring für die Arbeit belohnen“, so Zimmermann, der jetzt aber erst einmal wieder die Koffer packt und sich auf den Weg nach China macht. Im Land des Lächelns wird er zwei Rennwochenenden im Porsche auf der Langstrecke bestreiten.

19.08.2019

Schwegler Paul

Paul Schwegler aus Bachmair fuhr Auto-Rundstreckenrennen mit einem BMW 2002 Serien Tourenwagen