Sommerfest auf der Kartbahn

Super Stimmung bei Super Wetter
Sommerfest  des ADAC-Ortsclub Friedrichshafen
Am vergangenen Samstag hatte der ADAC-Ortsclub seine Mitglieder zum Sommerfest auf die Kartbahn am Flughafen eingeladen. Morgens ermittelte die Jugendgruppe bei der Clubmeisterschaft ihre Meister. Und Nachmittags durften dann die Erwachsenen ihre fahrerischen Kenntnisse auf der Kartbahn zeigen. Nach dem Motto, mehr Spass als Ehrgeiz, fand das Ortsclub-Kartrennen statt, bei dem die einzelnen Ortsclub-Abteilungen in jeweils zwei bis drei Teams gegeneinander fuhren. Renngemeinschaft „Graf Zeppelin“, Jugendgruppe, Engländer-Stammtisch, 1. Super-Moto-Club, Oldtimerfans „Gramici“ ließen sich diesen Spass nicht entgehen. Drei Fahrer bildeten jeweils ein Team. Das Rennen selbst wurde nach Training und Qualifikation über eine Fahrzeit von einer Stunde entschieden. Besonders freuten wir uns über die Teilnahme von Clubmitglied und zweifachem DTM-Champion Timo Scheider, der mit Lebensgefährtin und Freunden aus Vorarlberg kam, und hatte beim Rennen sichtlich Spass, trotz der nur 7 PS gegenüber den gewohnten 500 PS seines DTM-Bolliden.
Wieder einmal erwies sich die Kartbahn mit dem Bistro, seit 16 Jahren betrieben von Herbert Schneider und Heinz Vöhringer,  als eine wichtige Einrichtung und zentraler Treffpunkt für den Club. Vincenzo Franco macht mit ca. 50 Kindern/Jugendlichen und deren Eltern eine hervorragende Jugendarbeit, die nur mit der Kartbahn so funktionieren kann.
Bei der Siegerehrung bedankte sich der Vorsitzende Christian Kubon bei den Organisatoren und Helfern für den reibungslosen Ablauf des Sommerfestes und bei den Clubmitgliedern und Freunden für die zahlreiche Teilnahme. Der ADAC-Ortsclub hoffe auch, dass die Kartbahn dem Ortsclub noch lange erhalten bleibe.

 

Sieg auf dem Nürburgring für Sandro Bickel

Den Sieg in der Division 2 schnappte sich daraufhin Sandro Bickel im PRC Honda vor Uwe Burk (Ligier Honda) und SCC Neulig Carlo Bermes in einem PRC Honda des Team Hoffmann. „Das war seit drei Jahren mein erstes Rennen. Da ich gerne im Regen fahren, hat mir der Rennbeginn nicht viel ausgemacht“, so Bermes, der zuvor in Holland im Suzuki Swift Cup unterwegs war. Dabei war der PRC Pilot mit einem Handicap ins Rennen gegangen. „Pech war natürlich der Start aus der Boxengasse. Das Feld war vorbei und die Ampel noch rot. Ich fuhr dann danach die zweitschnellste Divisionsszeit, von daher wäre ich wohl in der Klasse vorne dabei gewesen“, war Bermes dennoch zufrieden. Hinter „Tommy Tulpe“ im PRC Ford reichte es zum starken siebten Gesamtplatz. Um Haaresbreite hätte es im zweiten Rennen erneut zu Klassenplatz drei gereicht. Nur um 0,379 Sekunden musste sich Bermes Markenkollege Sandro Bickel geschlagen geben. „Gegen Rennende hatte ich Reifenprobleme. Vielleicht habe ich im ersten Rennen zu viel gepuhst und ich wollte keine neuen Reifen aufziehen“, so Bermes. Die Bilanz des Wochenendes fiel dennoch positiv aus. „Es hat Spaß gemacht in der SCC und ich hatte ein gutes Auto, das von Hoffmann Racing super vorbereitet war“, freute sich Bermes. Platz zwei in der Division 2 sicherte sich am Ende Gerhard Münch, womit das Rennwochenende für den Eberbacher noch erfreulich endete. „Das zweite Rennen hat mich mit dem zweiten Platz in der Klasse entschädigt. Da bin ich natürlich zufrieden“, so Münch.
Text: Ausschnitt aus Zeitungsbericht

 

Leonie Stiem in Grabfeld

Mit Startnummer 136 und einem breiten Grinsen im Gesicht, erreichten die zwei Rennladys Leoni Stiem (Hagnau) und Katrin Becker (Markgröningen) vom Speed Cat Racing Team das Ziel der 18. Grabfeldrallye 2011 im fränkischen Sulzdorf an der Lederhecke. Sie ahnten schon, dass ihre Zeiten nicht die schlechtesten waren.
Trotz tief hängenden und dunklen Wolken wählte man Slicks, in der Hoffnung, dass es, wie angekündigt, trocken bleiben würde und der Wettergott spielte mit. Die sieben, teils sehr schnellen Prüfungen konnten im Trockenen gefahren werden. Obwohl die zwei schnellen Damen vorher noch nie zusammen gefahren sind, war das Zusammenspiel im Auto von Anfang an perfekt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Platz 2 in der Klasse F9 von 13 und Platz 41 im Gesamten von gut 150 gestarteten Teams. Somit haben sie sich um fast 100 Plätze nach vorne gekämpft. Außerdem konnten sie die Damenwertung für sich entscheiden. Leoni war sichtlich begeistert, einmal mit einem Profi an ihrer Seite zu fahren: „Toll, was ich nur bei dieser einen Veranstaltung von Katrin lernen konnte, um meinen Aufschrieb zu optimieren! Abgesehen davon, hatten wir eine Menge Spaß im Auto.“ Im Ziel gab es so einige erstaunte Gesichter beim Blick auf die Ergebnislisten.
Der Ford Puma lief einwandfrei ohne technische Probleme, womit auch die Service-Crew zufrieden und gespannt auf die nächste Veranstaltung blickt. In drei Wochen steht der nächste Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft im schwäbischen Laichingen auf dem Programm, die Rallye Baden-Württemberg.