Emin Akata vertritt die RGZ beim 24-Stunden-Rennen in Barcelona

Knapp am großen Erfolg vorbeigeschlittert ist Emin Akata von der „Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ mit seinem Team am Wochenende beim 24-Stunden-Rennen in Barcelona. Wegen einer defekten Batterie fiel das Quartett in der Klasse an der Spitze und im Gesamtklassement  auf dem siebten Platz liegend entscheidend zurück, um nach der Reparatur doch noch auf Rang 2 in der Klasse und Platz 12 insgesamt zurückzukommen.
Wie schon beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gingen Emin Akata, Henry Walkenhorst, Wolf Silvester und Axel Burghardt vom Münsteraner Team Bonk Motorsport auch in der katalanischen Metropole in einem BMW M3 GT4 bei sonnigen 30 Grad an den Start.
Das Quali lief leider nur durchschnittlich, so dass man als Vierte in der Klasse das Rennen mittags um 12 Uhr aufnehmen musste. Mit zunehmender Renndauer arbeitete man sich nach vorne und lag nach sechs Stunden bereits auf Platz Zwei.
Nach der Nacht ab 8 Uhr und vier Stunden vor Rennende schob sich das Akata-Team in der Klasse an die Spitze und auf den siebten Rang im Gesamtklassement. Bis dahin lief ihr Auto fehlerfrei. Nur ein Fahrer hatte in der Nacht eine leicht Kollision mit einem anderen Auto, was aber zunächst ohne sichtbare Folgen blieb.
Um 9.40 Uhr dann der Schock: Wolf Silvester fuhr ins Kiesbett. Grund war eine defekte Batterie. Ob die eine Folge der nächtlichen Berührung war konnte nicht geklärt werden. Nachdem das Auto nicht mehr ansprang, musste es auf dem Abschleppwagen zur Reparatur in die Box transportiert werden.
Emin Akata stieg anschließend nochmals als Schlussfahrer ins Auto, konnte die verlorene Zeit jedoch nicht mehr komplett aufholen. Allerdings gelang es ihm,  trotz des Zeit kostenden Ausfalls noch auf Platz 2 in der Klasse und Rang 12 im Gesamtklassement zu fahren.
Am Ende schlugen zwei Herzen in seiner Brust: Zum einen das Hadern mit dem Pech aufgrund des technischen Defekts, zum anderen die Freude über das hervorragende Ergebnis trotz des Zeitverlustes. Für Emin Akata war es sein insgesamt sechstes 24-Stunden-Rennen und das erste in Barcelona. Text: Siegfried Großkopf, Fotos: Diekmann-Photo