Winterrallye Seegfrörne 2013

Am Samstag 23.2. und Sonntag 24.2.2013 fand die Winterrallye Seegfrörne 2013, passend zum 50 zig jährigen Jubiläum der Seegfrörne im Jahr 1963 statt. Ausrichter war das Oldtimerland Bodensee um den Stadtmarketingleiter der Stadt Konstanz, Hilmar Wöhrnle. Die Fahrt begann in Konstanz und führte am Samstag über das Schweizer,  Vorarlberger Ufer des Sees, Lindau, Brochenzell, um dann um ca 15:30 bei uns am Zepppelin-Museum einzutreffen. Franz Schmid, 2. Vorstand des Ortsclubs und die „gramici“-Truppe betreuten dort im Namen des Ortsclubs den Durchgangsposten. Als Aufgabe mussten die 25 Rallyeteilnehmer einen Fahrrad-Geschicklichkeits-Rundkurs bewältigen. Da der Untergrund an diesem Nachmittag schneefrei  und die Temperaturen auch nicht zu tief waren, wurde der Parcours von allen Teilnehmern unfallfrei und mit beachtlichen Leistungen bewältigt.

 

Erfolgreich in der Wüste

Während viele um diese Jahreszeit an Wintersport oder Fasnet denken, führte den Häfler Emin Akata sein erstes 24h-Rennen des Jahres nach Dubai. Bei sommerlichen 30 Grad ging es mit seinem Team von Bonk Motorsport aus Münster los. Am Start war er auf dem bewährten BMW M3 GT4 mit 450 PS, mit dem er letztes Jahr bereits zwei 24h-Rennen erfolgreich bestritt. In der Klasse SP 3 gingen 12 Fahrzeuge von insgesamt 85 Startern ins Rennen. Durch ein mäßiges Qualiergebnis konnte man nur von Platz 8 ins Rennen gehen, aber 24 Stunden sind ja auch lang. Das Quartett spulte 542 unfallfreie Runden auf dem 5,5 km langen Wüstenkurs ab. Auch technisch lief das Rennauto fehlerfrei. Der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startende Akata war nur mit der Fahrzeugklasseneinteilung unzufrieden. Bei uns fuhren Fahrzeuge, die bis zu 160 kg leichter waren als wir, da hat man keine Chance – so Akata. Nach 24 Stunden war dennoch Platz 3 in der Klasse und Platz 22 im Gesamtklassement eingefahren – mit nur 2 Minuten Rückstand auf den Zweitplazierten. Auch dieses Jahr wird Akata wieder bei der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring teilnehmen.

Text: Emin Akata