Sandro Bickel erster Sieg mit dem Lamborghini Gallardo

Sandro Bickel  holte beim Lamborghini Supertrofeo Rennwochende in Silverstone sensationell den Sieg in ihrer Kategorie
Nach Platz drei beim Saisonauftakt in Monza legte Vorarlbergs größtes Motorsport-Talent beim Rennen auf dem ehemaligen Flughafenfeld von Silverstone dieses Wochenende nach.
Das 22-jährige Renntalent steuerte seinen Lamborghini Gallardo gemeinsam mit Co-Pilot Gerhard Tweraser auf Platz 2 in der Gesamtwertung und gewann damit überlegen die eigene Klasse. Den Gesamtsieg holte sich Jeroen Mul, der im Vorjahr den Porsche Supercup bestritt.
“Zweiter im Rennen zu werden und die PRO AM Klasse hier in Silverstone zu gewinnen, ist einfach phantastisch. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir von P11 losgefahren sind. Ein großes Dankeschön an Gerhard (Tweraser) und das Team, die einen super Job gemacht haben“, strahlte Bickel.
In einem unfallreichen und chaotischen Rennen behielten die beiden GRT Grasser Racing Team Fahrer immer Ruhe und Übersicht, und stürmten von Startplatz 11 noch aufs zweithöchste Treppchen. Damit gewann das Duo die PRO-AM Klasse und ist in der Europawertung damit bereits auf Rang 2.
Die nächste Station für den Bludescher ist das Rennwochenende Le Castellet auf dem HTTT Paul Ricard am 28. Juni.
Die Lamborghini Supertrofeo ist eine weltumspannende Rennserie, die mit einheitlichen Gallardos in drei regionalen Championaten – Europa, Nordamerika und Asien – ausgefahren wird. Die Toppiloten der drei Meisterschaften kämpfen beim World Final in Sepang, Malaysia, um den WM-Titel. Text und Fotos: Bickel

 

Der Ortsclub präsentiert sich auf der Messe Klassikwelt Bodensee

In der Halle B 2 der „Klassikwelt Bodensee“ zeigte sich der Ortsclub auf dem eigenen Messestand.
Betreut und gestaltet wurde der Messestand gemeinsam mit den Freunden schöner Autos den „gramici“. Die Gestaltung hatte wie bisher Herbert
Schneider übernommen. Der Stand wurde an allen drei Messetagen gut besucht, besonders die Ausstellungsobjekte, die außergewöhnlich schönen alten Fahrzeuge der Mitglieder hatten es den Besuchern angetan. Zu bewundern waren ein Renault Alpine A 110 von Nico Tomas, ein Alfa Montreal von Martin Koch, ein Alfa Romeo Sprint 2600 ( ein Einzelstück, das nur einmal gebaut wurde) von Artur Ludescher, ein MG A von Armin Labor und ein Porsche 356 C von Barbara Ludescher. Weiter ein Motorradgespann von Alexander Haag, Baujahr 1976, das von seinem Vater Wolfgang Haag und Michael Datzmann gebaut und mit sehr viel Erfolg gefahren worden war. Highlight der Ausstellung war wie so oft, der Austin Healey Le Mans von Gebhard Zeller unter der neuen Rallye-Startrampe für die Bodensee-Oldtimer-Rallye. Text und Fotos: Sigi Grßkopf und Herbert Schneider

 

Versöhnlicher Abschluss eines Wochenendes für Tim Zimmermann am Lausitzring

Versöhnlicher Abschluss eines gebrauchten Wochenendes

Mit einem sechsten Platz im dritten Rennen ging für den Langenargener Tim Zimmermann am Sonntag (25. Mai) das Rennwochenende am Eurospeedway in der Lausitz noch einmal versöhnlich zu Ende. Nach technischen Problemen im Qualifying und in den ersten beiden Rennen am Samstag (24. Mai) und Sonntagmorgen (25. Mai) konnte der 17-jährighe nach den im dritten Lauf seine Geschwindigkeit unter Beweis stellen.

Vom zehnten Startplatz ging der Formelneuling Tim Zimmermann am Sonntagnachmittag in sein drittes und letztes Rennen am Wochenende. Schon bis zur ersten Kurve konnte der Langenargener drei Konkurrenten hinter sich lassen, kurze Zeit später fuhr Zimmermann sogar auf den dritten Platz vor. „Meine Geschwindigkeit war in den ersten Runden richtig gut“, erinnert sich der Förderpilot der „Deutsche Post Speed Academy“. „Bis ins Ziel konnte ich diesen Platz aber leider nicht halten.“

Tim Zimmermann musste in der Folge drei seiner Konkurrenten ziehen lassen. Der Grund dafür waren technische Schwierigkeiten. „Meine Bremse fühlte sich mit zunehmender Renndauer immer weicher an“, erklärt der Förderpilot der „ADAC Stiftung Sport“ seine Probleme. Ich musste viel früher bremsen als noch am Anfang des Rennes und das kostete eben Zeit.“

Schon im zweiten Rennen des Wochenendes klagte der 17-jährige über nachlassenden Bremsdruck. Sein Team Neuhauser Racing nutzte die Pause zwischen den Rennen, um am Auto zu arbeiten. „Das Team hat da wirklich gute Arbeit gemacht“, sagt Zimmermann. „Für das dritte Rennen hatte ich schon ein besseres Gefühl, ganz gereicht fürs Podium hat unsere Performance aber leider dann doch nicht.“

Das Auto auf Herz und Nieren überprüfen können Neuhauser Racing und Tim Zimmermann ab Mittwoch im österreichischen Spielberg. Schon Mitte kommender Woche bricht das Team zu Testfahrten an den Red Bull Ring im österreichischen Spielberg auf, um sich auf das nächste Rennwochenende vom 6. – 8. Juni vorzubereiten.

Mit den Plätzen neun, zehn und sechs ist der ehrgeizige Formelneulinge nach seinen Podestplätzen in den Rennen davor nicht ganz zufrieden. Teamchef Hannes Neuhauser dagegen macht seinem Schützling Mut. „Die Saison verlief bislang überragend und war über meinen Erwartungen“, erklärt der Österreicher. „Wir müssen auch einmal mit Plätze hinter den Top drei zufrieden sein.“

Zimmermann geht nun als Vierter der Gesamtwertung vom 6. bis 8. Juni am Red Bull Ring an den Start. Der beste Neuling seiner Klasse hat sich für diese Rennen auch gehörig etwas vorgenommen. „Lausitzring ist abgehakt“, sagt der 17-jährige. „In Österreich werde ich dann wieder zurück auf dem Podest sein.“
Text: Presse Tim Zimmermann

 

Den ersten Platz eigentlich gewonnen !

Bei sonnigem und trockenem Wetter lief es im vierten Rennen der Langstreckenmeisterschaften (VLN) auf dem Nürburgring für Emin Akata von der „Renngemeinschaft Graf-Zeppelin“ im ADAC-Ortsclub Friedrichshafen zunächst optimal. Die Quali wurde in Bestzeit absolviert, so dass der Häfler von  Position 1  ins Rennen gehen konnte. Obwohl es wie immer in der CUP 5 Klasse eng her ging, hielt sein Team die überwiegende Zeit die Spitzenposition. Nach dem ersten Boxenstop kam es kurzfristig dazu, dass Emin Akata mit seinem Partner auf Platz 2 zurückfiel, da die Konkurenz eine andere Strategie wählte. Nachdem alle Teams den zweiten Boxenstop absolviert hatten, lag man wieder wieder an Postion 1. Aufgrund eines schweren Unfalls auf der Döttinger Höhe wurde das Rennen aber nach etwas mehr als drei Stunden mit der roten Flagge abgebrochen. Aufgrund des Reglements wird dann die letzte Rennrunde gestrichen. Das führte dazu, dass Akata’s Team nur auf Platz 2 gewertet wurden, da das Siegerteam durch den späteren Boxenstop  diese Runde als erster beendete.
Akata freut sich jetzt auf den 21./22. Juni, wenn der Saisonhöhepunkt mit dem 24-Stunden-Rennen und  Klassiker mit bis zu 250 000 Zuschauern gestartet wird. Text und Foto: Siegfried Großkopf

 

Tim Zimmermann auch am zweiten Rennwochenende erfolgreich

Mit einem zweiten Platz beim Abschlussrennen im niederländischen Zandvoort hat Tim Zimmermann ein verregnetes aber sehr erfolgreiches ADAC Formel Masters-Wochenende beendet. Mit seinem zweiten Platz vom Vortag und einem guten sechsten Rang am Sonntagmorgen nimmt Zimmermann an diesem Wochenende sogar noch mehr Punkte für die Gesamtwertung mit als bei seinem sensationellen Debüt vor zwei Wochen in Oschersleben.

Seinen eher mittelmäßigen Start am gestrigen Samstag hatte sich der Langenargener Tim Zimmermann wohl noch einmal genau angesehen. Schließlich legte der 17-jährige Förderpilot der „Deutsche Post Speed Academy“ im dritten Rennen am Sonntag im niederländischen Zandvoort einen Traumstart hin. Zimmermann zog vom dritten Startplatz an beiden vor ihm gelegenen Kontrahenten vorbei und bog als erster in die erste Kurve, die sogenannte Tarzanbucht. „Ich war einfach ein bisschen vorsichtiger mit Kupplung und Gas,“ sagte Zimmermann nach seinem erst zweiten Start im Regen. „Und es war ein tolles Gefühl, dass das so gut geklappt hat.“

Ein paar Runden konnte Zimmermann das Feld hinter sich lassen. Der Druck des Mücke-Piloten Marvin Dienst wurde schließlich aber zu groß. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport musste Dienst ziehen lassen und verteidigte von nun an seinen zweiten Rang. „Marvin war einfach ein wenig schneller“, so der 17-jährige. „Ein sicherer zweiter Platz war mir da bei diesem Bedingungen lieber, als auf Biegen und Brechen einen Unfall zu riskieren.“

Die gezeigte Leistung des Formel-Neulings ist nicht hoch genug einzuschätzen. Viele Fahrer rutschten bei den nassen Bedingungen in Zandvoort von der Strecke oder den Gegnern in die Autos. Allein vier Fahrer sahen beim dritten Rennen die Zielflagge nicht. Zimmermann hingegen kam bei allen drei Rennen ins Ziel und sammelte fleißig Punkte für die Gesamtwertung. „Ich bin einfach super glücklich“, freute er sich.

Der Langenargener geht nun in zwei Wochen als Dritter der Gesamtwertung an den Lausitzring und bleibt mit Abstand bester Rookie der Serie. „Einen großen Anteil daran hat auch mein Team“, lobte Zimmermann Neuhauser Racing. „Das war bei diesem Wetter wirklich keine einfache Aufgabe.“ Der Lohn für Neuhauser Racing:  die Österreicher bleiben weiterhin vorne in der Teamwertung. Zimmermanns Teamkollege Mikkel Jensen konnte seinen Vorsprung als Erster der Gesamtwertung sogar ausbauen. Fotos und Text: Team Zimmermann

 

Toller Auftakt für Tim Zimmermann in Oschersleben

Hallo zusammen,
vergangenes Wochenende war es endlich soweit. Nach vielen Tests und Trainings durfte ich zum ersten Mal bei einem Rennen des ADAC Formel Masters ins Auto steigen. Und die drei Tage in Oschersleben hätten viel besser nicht laufen können. In meinem allerersten Rennen im ADAC Formel Masters konnte ich gleich aufs Treppchen klettern und war mit Platz drei der beste Rookie im Fahrerfeld. Nach Platz sieben im zweiten Rennen ging es dann im dritten Lauf des Wochenendes sogar noch einmal besser. Ich wurde zweiter und verpasste einen Sieg nur knapp.

In der Gesamtwertung bin ich nun nach drei Rennen dritter und bester Rookie, mein erfahrener Teamkollege Mikkel Jensen ist sogar auf Platz eins. Mein Team „Neuhauser Racing“ hat also einen großartigen Job gemacht. Dazu kam, dass die Presse viel berichtet hat. Neben einem Bericht bei Regio TV gab es viele Interviews und Zeitungsartikel. Ein paar davon haben wir unten zusammengefasst. Außerdem könnt Ihr auch einen Bericht von meinem ersten Workshop bei der „Deutsche Post Speed Academy“ lesen – um Medien und PR ging es da und es war ziemlich spannend.

Jetzt gilt die Konzentration dem zweiten Rennwochenende vom 9. bis zum 11. Mai im niederländischen Zandvoort.
Für Pfingsten haben wir übrigens für alle Interessierten eine Reise zum Rennwochenende am Red Bull Ring organisiert. Ich würde mich sehr freuen, Euch dort zu sehen.
Tim Zimmermann

Ausführliches unter www.tim-zimmermann.com

 

Sandro Bickel beim ersten Rennen erfolgreich mit dem Lambo

Vorarlbergs größtes Motorsport-Talent Sandro Bickel hatte beim zweiten
Rennen der Lamborghini Supertrofeo viel Pech.
Nachdem Sandro Bickel bei seinem Debüt in der Lamborghini Supertrofeo im
königlichen Park von Monza am Samstag sensationell Klassendritter und
Sechster im Gesamtfeld wurde, war der 22-Jährige am Sonntag noch besser
unterwegs.
Doch in der zweitletzten Runde auf Platz 2 liegend fing sein Auto Feuer und
er musste seinen Lambo Gallardo abstellen. Umso bitterer war der Umstand, da
der bis dahin Führende in der Schlussrunde mit einem Reifenschaden
zurückfiel und Sandro sogar noch den Sieg hätte holen können.
Nichtsdestotrotz war der Bludescher mit seiner Serien-Premiere zufrieden:
“Dieses Wochenende war für mich ein tolles Erlebnis. Gleich beim ersten Lauf
aufs Podium zu kommen, war großartig.”
“Natürlich war der Ausfall heute sehr schade, aber that’s racing. Ich möchte
mich beim Team, meinen Eltern, meinem Management und natürlich meinen Fans
für die tolle Unterstützung bedanken und freue mich schon auf den nächsten
Einsatz.”
Für Bickel geht es nun wieder nach Hause, wo er sich auf seine nächsten
Rennen Ende Mai (23–25) in Silverstone vorbereiten wird.

Die weiteren Supertrofeo-Termine 2014
23-25 Mai Silverstone
28–29 Juni June Paul Ricard
23-27 Juli Spa Francorchamps
19-21 September Nürburgring

Text: Christine Bickel