Emin Akata wird mit Michael Schrey Vizemeister im BMW Racing Cup

Der Häfler Emin Akata von der „Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ im ADAC Ortsclub Friedrichshafen hat sich bei den VLN Langstreckenmeisterschaften auf dem Nürburgring gemeinsam mit seinem Partner Michael Schrey den Vizemeistertitel geholt. In ihrem M Performance BMW M 235i fuhren sie beim Saisonfinale auf den zweiten Platz. Dies war gleichzeitig der Vizemeistertitel nach dem zehnten Lauf und der Racing-Cup in der Fahrer- und Teamwertung.
Für Walkenhorst Motorsport hatte der Saisonabschluss  einige Überraschungen parat. Das Team hatte für die Nordschleife noch einmal alle Fahrzeuge vorbereitet, unter anderem galt es, mit den Piloten Emin Akata und Michael Schrey die Vizemeisterschaft zu gewinnen.
Zur Qualifikation am Samstagmorgen nieselte es zu Beginn. Das Team rechnete aber mit einer Wetterbesserung und harrte die ersten 20 Minuten in der Box aus. Doch die Strategie ging nicht auf, denn der Regen wurde wider Erwarten stärker und die Streckenbedingungen verschlechterten sich. Damit schien es unmöglich, eine gute Platzierung herauszufahren.
Die Fahrer gaben dennoch ihr Bestes. „Die Strecke ist unglaublich rutschig und der Regen unglaublich stark. Es ist fast unmöglich zu fahren“, resümierte Michael Schrey. Kurz vor Ende der Qualifikation ließen die Bedingungen einen letzten Versuch zu, den alle Piloten nutzten, um sich einen akzeptablen Startplatz zu sichern. Im Ergebnis platzierten sich Akata und Schrey auf dem 96. Platz insgesamt und dem 12. Platz in der Klasse.
Dass die Wetterbedingungen am Nürburgring Ende Oktober schwierig sein können, erwies sich erneut zum Beginn des Rennens, das nach 25 Minuten wegen aufziehendem Neben und den damit verbundenen schlechten  Sichtbedingungen unterbrochen wurde. Zum erneuten Start wurde die Renndistanz auf drei Stunden verkürzt. Während aus dem Team Walkenhorst Motorsport ein Fahrzeug verunfallte, hellten sich die Mienen auf, als sich der BMW von Emin Akata und Michael Schrey an die Spitze der Klasse setzten. Diese Position musste sich das Erfolgsduo erst zum Ende des Rennens in einem packenden Zweikampf wieder abgeben und fand sich damit auf Platz 2 wieder. „Der Klassensieg wäre uns lieber gewesen, aber für uns ging es heute um den Vizemeistertitel im BMW M235i Racing Cup, da wollten wir nichts riskieren“, zeigte sich Emin Akata zufrieden, nachdem er aus dem Auto gestiegen war.
„Wir gratulieren Micheal Schrey und Emin Akata zum Vizemeistertitel und freuen uns über den Titel eines Vizemeisters auch in der Teamwertung. Hinter uns liegt ein Jahr harter Arbeit und jeder im Team hat seinen Anteil an dem Ergebnis. Ich kann mich nur bei allen Fahrern, Teammitgliedern und unseren Partnern und Sponsoren für die perfekte Arbeit und Unterstützung bedanken, die es uns ermöglicht hat, das erste Jahr von Walkenhorst Motorsport so erfolgreich abzuschließen“, freute sich Henry Walkenhorst am Ende über den exzellenten Einstand. Text: Siegfried Großkopf, Fotos: Team Walkenhorst Motorsport

 

Emin Akata holt Klassensieg auf dem Nürburgring

Vor dem Saisonfinale am 25. Oktober auf dem Nürburgring
Klassensieg für das Team von Emin Akata
Emin Akata von der „Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ im ADAC-Ortsclub Friedrichshafen und sein Partner Michael Schrey haben am Wochenende auf dem Nürburgring erneut den Klassensieg geholt. Beim 9. Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaften siegten sie in ihrem H&R BMW M235i Racing. Zum Saisonfinale  mit der Vizemeisterschaft im Visier wird am 25. Oktober gewunken.
Nicht genug damit, dass der 8. Lauf wegen Nebels ausfallen musste, hielt das Rennen direkt zu Beginn eine Schrecksekunde für das Team bereit, als der M Performance M235i von Walkenhorst Motorsport verunfallte. Michael Schrey behielt im H&R M235i Racing dennoch die Nerven und blieb zunächst einige Runden in Lauerstellung, ehe er die Führung der Klasse übernahm und zusammen mit Emin Akata bis zum Ende nicht mehr abgab. „Ein tolles Rennen. Das Auto und die Reifen waren top. Wir haben wichtige Punkte in Bezug auf die Vizemeisterschaft geholt“, freute sich Michael Schrey am Ende.
Text: Siegfried Großkopf Foto: Nico Stockmaier

 

speedcat racing mit neuem Auto wieder dabei

Glücklich strahlten Leoni Stiem und Anne Kutins von der Renngemeinschaft Graf Zeppelin Friedrichshafen im Ziel der Rallye Baden-Württemberg am vergangenen Samstag. Dort trat das Damenduo aus Hagnau mit einem Citroen DS3 R1 an. Es war das erste Rennen seit einem halben Jahr nach dem Unfall im April bei der Ostalbrallye. Auch das Fahrzeug hatten sie vorher noch nie gefahren, so galt es hauptsächlich, wieder Vertrauen zu finden und Kilometer zu sammeln.
Die sehr schnellen Prüfungen rund um Heidenheim lagen dem Speed Cat Racing Team. Doch dichter Nebel am Vormittag, mit Sicht teilweise unter 50 Metern, machte die Blindfahrt mit stellenweise bis zu 170 Stundenkilometern äußerst spannend. Da war ein genauer Aufschrieb sehr wichtig.
Teamchefin Leoni Stiem: „Vor der ersten Prüfung waren wir so nervös und aufgeregt, wie vor unserem ersten Rennen. Nach der ersten Wertungsprüfung hat sich dann der Knoten gelöst und wir konnten uns mehr und mehr auf die Arbeit im Auto konzentrieren, mit jedem Kilometer hatten wir wieder mehr Spaß und Selbstvertrauen zurück gewonnen. Wir konnten uns auf jeder WP verbessern. Dass wir nicht gleich an unsere letzten Erfolge anknüpfen können, war uns klar, und daher war das Ergebnis für uns dieses Mal zweitrangig.“ Bestens vorbereitet war das Fahrzeug vom Team um Michael Riede (Fulda), der auch das Auto zur Verfügung gestellt hat.
In der Citroen Trophy erreichten sie den 6. Platz von 9, in der Division den 8. von 15 und im Gesamten den 31. von 53. Text und Fotos: speedcat racing

 

Tim Zimmermann Dritter der Gesamtwertung ADAC Formel Masters 2014

Mit einem zweiten Platz zum Abschluss der ADAC Formel Masters-Saison konnte sich der
Langenargener Tim Zimmermann den dritten Rang in der Gesamtwertung und damit den Titel als
bester Rookie der Serie sichern. Der „ADAC Stiftung Sport“-Förderpilot zieht mit zehn
Podestplätzen, einem Sieg und nur einem Ausfall in 24 Rennen ein durchweg positives Fazit
Als Tim Zimmermann am Sonntagnachmittag (5. Oktober) sein Auto in der Boxengasse abstellte,
konnte man fast seine Freude durch das geschlossene Visier des Helms sehen. Vier Gründe zu jubeln
hatte der 18-jährige Langenargener in diesem Augenblick. Gerade erst hatte er im letzten Rennen des
ADAC Formel Masters den zweiten Platz nach Hause gefahren und damit den dritten Rang in der
Teamwertung und den Titel als bester Rookie klar gemacht. Zusätzlich dazu gewann er mit seinem
Team Neuhauser Racing die Teamwertung der Saison. „Das ist ein wahnsinniger Erfolg“, sagte
Zimmermann. „Das Ziel war es, unter die besten fünf zu kommen und jetzt auf dem Podium in der
Endabrechnung zu stehen ist einfach nur toll.
Verdient hat Zimmermann sich dieses Ergebnis auch dank seines großen Kämpferherzens beim ADAC
Formel Masters-Finale in Hockenheim. Im Qualifying kam Zimmermann nicht so recht in Fahrt und
musste die ersten beiden Rennen am Samstag (4. Oktober) vom sechsten und siebten Startplatz
angehen. Zwei Mal kämpfte sich der Förderpilot der „Deutsche Post Speed Academy“ auf den fünften
Platz, einmal davon mit verbogener Aufhängung und schiefem Lenkrad. Im dritten Rennen am
Sonntagnachmittag fuhr Tim Zimmermann sogar noch einmal aufs Podest. „Das war ein toller
Abschluss einer tollen Saison“, so Zimmermann. „Noch einmal mit diesem tollen Team zu jubeln hat
mich richtig gefreut.“
Und auch sein Team hatte Grund zu feiern. Mit 27 Podestplätzen in 24 Rennen, dem Sieg in der
Fahrerwertung durch Mikkel Jensen und dem Gewinn der Teamwertung war die aktuelle Saison die
bislang erfolgreichste für Neuhauser Racing. „Das war eine unglaublich harmonische Saison mit zwei
Fahrern, die perfekt zusammengearbeitet haben“, sagte Teamchef Hannes Neuhauser. „Das war
wirklich einmalig und in der Art und Weise hätten wir uns das vor der Saison nicht einmal erträumt.“
Tim Zimmermann kann dieses Lob des Teamchefs nur zurückgeben. „Ich habe sehr von Hannes’
Erfahrung profitiert und mich super mit Mikkel verstanden“, so Zimmermann. „Ich kann mich bei allen
aus dem Team gar nicht oft genug bedanken.“ Text: Zimmermann Fotos: Alexander Trienitz