1. SMC: Überwältigendes Zuschauerinteresse auf der Motorradwelt 2019

1. SMC: Überwältigendes Zuschauerinteresse auf der Motorradwelt 2019

Das Fahrerfeld, zusammengestellt vom 1.SMC in Kooperation mit der Zeitschrift MO, bot auch dieses Jahr wieder Motorsport vom Feinsten. Angefangen von den Kids zu den Youngstern bis zur Klasse Cup und Prestige wurde das Publikum durch spektakuläre Drifts, Sprünge und Überholmanöver in ihren Bann gezogen. Unter anderen freute sich der 1.SMC über die kurzfristige Zusage von Philipp Öttl, Moto 2 WM-Fahrer, welcher diese Gelegenheit nochmal zu ausgiebigen Trainings und natürlich zum gemütlichen Beisammensein, vor der schon sehr „getakteten“ WM Saison nutzen konnte. Die Messe war natürlich auch sehr glücklich über einen weiteren, hochkarätigen Interviewpartner und nutze dies auch entsprechend auf der Aktionsbühne im Foyer. Als weitere Abwechslung bei den Interviews konnte der 1.SMC die Gruppe Kids gemeinsam mit Philipp auf der Aktionsbühne platzieren wo sie kurzfristig Autogrammkarten von Philipp unter den Zuschauern verteilten. Eine rundum gelungene Aktion wie von allen Beteiligten bekräftigt wurde. Am Samstagabend wurde der 1.SMC samt der meisten Fahrer von Bärbel wie jedes Jahr mit einem wunderbaren 3-Gänge Menü verköstigt. Einstimmig war wieder ein riesen Lob der 120 Genießer an Bärbel und ihr Team zu vernehmen, und es wurde noch bis zum frühen Morgen im Fahrerlager gefeiert. Die Planung für die Motorradwelt 2020 ist ebenfalls schon im Gange, und der 1.SMC ist auch dafür von der Messe schon fest eingeplant. Für das absolut gelungene Event möchte sich der 1.SMC bei allen Fahrern, Unterstützern und Helfern herzlich bedanken. Ohne die Mithilfe Aller wäre dieses Event sonst nicht zu stemmen gewesen. [envira-gallery id="6535"]

31.01.2019

Tim Zimmermann versteigert seine Rennschuhe zugunsten der Diakonie Pfingstweid

Der Langenargener Motorsportler Tim Zimmermann hat seine Rennschuhe aus seinem Formel-Debütjahr versteigert. 500 Euro kamen so zusammen und gehen komplett an die Tettnanger Diakonie Pfingstweid.
Irgendwo im Allgäu wird in diesem Jahr ein ganz besonderes Geschenk unter dem
Weihnachtsbaum stehen: Ein Paar Schuhe, Größe 43, gebraucht und ziemlich durchgetreten. Was auf den ersten Blick nicht zwingend verlockend klingt, ist für Motorsportfans eine Rarität. Eine Woche lang standen die Rennschuhe aus Tim Zimmermanns erster Formelsaison zur Versteigerung. Ein Andenken, das der Rennfahrer gern selbst behalten hätte. „Diese Schuhe hatte ich auch bei meinem ersten Sieg im ADAC Formel Masters an“, so Zimmermann. „Nur für den
guten Zweck gebe ich sie gerne ab.“
Über 20 Bieter haben eine Woche um Zimmermanns Rennschuhe gekämpft und schließlich ein schönes Sümmchen für den guten Zweck zusammenbekommen. Aufgerundet auf 500 Euro hat Tim Zimmermann heute den Erlös an die Diakonie Pfingstweid in Tettnang übergeben. „Schon im Kartsport war ich mit der Diakonie in Kontakt“, sagt Zimmermann. „Ich freue mich immer wieder,
Pfingstweid zu besuchen und mit dieser Überraschung im Gepäck gleich noch ein bisschen mehr.“ Pfingstweid-Vorstand Lars Kehling nahm diese Überraschung gerne an. Nicht nur wegen dieser Spende hatte er lobende Worte für den 18-jährigen Rennfahrer übrig. „Natürlich wissen wir, dass im Motorsport jeder Cent wichtig ist, um die Karriere voranzutreiben“, so Kehlig. „Um so schöner ist es, dass Tim an uns gedacht hat.“ Sowieso passt der Scheck gerade ganz gut. Für Kehling und Mitarbeiterin Claudia Joos ist Fundraising – also das Finden von finanzieller Unterstützung – ein immer wichtiger werdendes Thema. „Was die meisten Leute nicht wissen“, sagt Lars Kehling, „bislang haben wir alle Kosten mit den Beihilfen der Bewohner gedeckt.“ Doch die werden immer
knapper. „Wir sind deshalb jetzt das Thema Fundraising angegangen“, ergänzt Claudia Joos. „Und die Resonanz aus der Region war toll.“
Wofür das Geld verwendet wird, weiß der Pfingstweid-Vorstand noch nicht. Sicher ist aber, dass Tim Zimmermann den Kontakt zur Diakonie nicht abbrechen wird. „Dieses Projekt liegt mir sehr am Herzen und dafür will und werde ich mir auch immer Zeit nehmen.“ Text: Matthias Liebhardt