Zimmermann träumt vom TCR-Sieg beim Finale am Wochenende in Hockenheim

Am kommenden Wochenende ist es soweit, nach sechs Wochen Pause dröhnen in der ADAC TCR Germany wieder die Motoren. Mit dabei ist auch Tim Zimmermann aus dem Team Engstler. In dieser Saison stand der Langenargener gleich mehrmals auf dem Siegerpodium, der erste Sieg soll nun beim Endspurt in Baden-Württemberg folgen.
Nach dem vergangenen Rennen in Zandvoort war die Stimmung bei Tim Zimmermann zweigeteilt. In chaotischen Rennen bewies der 20-jährige sein Talent, schaffte es aber trotzdem nicht auf das Siegerpodium. „Es war schon etwas verrückt. In Summe sind wir in beiden Rennen nicht mehr als 20 Minuten im Renntempo gefahren. Rennunterbrechungen und Gelbphasen machten es unmöglich in den Rhythmus zu finden“, erklärte Zimmermann.
Dass er das Zeug für die vorderen Plätze hat, bewies er schon mehrmals. Insgesamt drei Mal stand der VW Golf GTI-Pilot im Jahresverlauf auf dem Siegerpodest – der erste Tourenwagensieg lässt aber noch auf sich warten. „Wir müssen schauen wie wir mit unserem Auto in Hockenheim aufgestellt sind. Das Teilnehmerfeld ist diesmal deutlich stärker. Es geht mit 25 Autos das bisher größte Feld an den Start“, berichtet der Förderpilot aus dem Kader der Deutsche Post Speed Academy.
Einschüchtern lässt er sich davon aber nicht: „Ich freue mich auf die starke Konkurrenz, dadurch kann man nur besser werden. Die Saison war bis jetzt gespickt durch Höhen und Tiefen, beim Finale werde ich aber noch einmal voll attackieren. Es wäre ein Traum wenn ich den ersten Tourenwagensieg feiern würde“ Bereits am Freitag wird es ernst für den Nachwuchsrennfahrer. Dann startet um 18 Uhr das Qualifying in der ADAC TCR Germany und entscheidet über die Startaufstellungen für die zwei Wertungsläufe. Die beiden Rennen sind am Samstag (14:30 Uhr) und Sonntag (16:40 Uhr) wieder live und exklusiv auf den deutschen Sportsendern Sport 1, Sport 1+ sowie im Live-Stream unter www.sport1.de zusehen.

Tim Zimmermann ist ein 20-jähriger Motorsportler aus Langenargen am Bodensee und geht 2016 mit dem Team Engstler Motorsport in der ADAC TCR Germany an den Start. Der Fahrer der Renngemeinschaft Graf Zeppelin war bis 2015 Förderpilot der „ADAC Stiftung Sport“ und wurde 2014 in das Förderprogramm der „Deutsche Post Speed Academy“ berufen, welches auch schon Motorsportgrößen wie Nico Hülkenberg, Adrian Stil und Timo Glock durchlaufen haben. Zimmermann wurde 2014 als bester Neueinsteiger Dritter der Gesamtwertung im ADAC Formel Masters und 2015 Sechster der Gesamtwertung der ADAC Formel 4.

Emin Akata zum ersten Mal bei einem VLN-Rennen auf Porsche

Friedrichshafen (sig) – Emin Akata, neuer Vorsitzender des Ortsclubs und aktiver Motorsportler von der Renngemeinschaft Graf Zeppelin war am Wochenende Gastfahrer bei Sorg Rennsport auf einem Porsche Cayman S in der Klasse V6 bei den VLN 8  Langstreckenmeisterschaften auf dem Nürburgring unterwegs. Für Akata war es das erste Mal, dass er am Lenkrad der Marke Porsche saß. Bei schönem Herbstwetter begann das Quali mit einem Schreck. Sein Teamkollege Stefan Beyer hatte in seiner ersten Runde einen Reifenschaden. Nach erfolgreicher Reparatur an der Strecke belegte das Team noch den Startplatz 4 in der Klasse.
Das Rennen verlief dann eher im Sinne von Emin Akata und vor allem ohne weitere Zwischenfälle. Er fuhr gute Rundenzeiten und hatte keinerlei technische Schwierigkeiten während des Vier-Stunden-Rennens. Am Ende konnte er den hervorragenden 2. Platz in der Klasse über die Ziellinie einfahren.

 

Marc-Reiner Schmidt ist Supermoto Vize-Weltmeister

Lombardio/Castelletto (sig) – Marc-Reiner Schmidt von der Renngemeinschaft Graf-Zeppelin im ADAC-Ortsclub Friedrichshafen ist beim Supermoto-WM-Lauf am Wochenende in Lombardio/Castelletto in Italien Vizeweltmeister geworden.
Nach „kleinen Problemchen“, so Marc-Reiner, im Zeittraining und Superchrono (P3) konnte auf Sonntag hin die Performance angehoben werden. Der Häfler konnte nach wenigen Runden die Führung (von Höllbacher) übernehmen. Sein stärkster Widersacher Chareyre ging anfangs mit und es gab ein Duell mit mehreren Führungswechseln. Höllbacher fiel zurück. Marc-Reiner konnte sich einen kleinen Vorsprung sichern, rutschte aber in der letzten Runde auf dem Öl von Höllbacher (Runde zuvor Motorschaden) aus, weshalb er auf Rang 2 fiel.
In Lauf 2 übernahm Marc-Reiner noch in der ersten Runde die Führung (von Chareyre) und hielt den Platz bis ins Ziel. Von dem Zweikampf zeigten sich die Zuschauer begeistert. Damit gewann Marc diesen Großen Preis und wurde Vizeweltmeister hinter Chareyre (TM Faktory Racing) und vor Pavel Keijmar (cz) und Höllbacher. Eine tolle Leistung des Häflers im ersten Jahr!

Fotos von supermotoS1

 

Jahreshauptversammlung bringt viel Neues

Volles Haus im Clubheim bei der Jahreshauptversammlung am Freitag 16.9.2016.

Die sonst im März angesetzte Versammlung fand wegen des 50 jährigen Clubjubiläums im Juli in diesem Jahr erst im September statt. Christian Kubon hatte bei der Jubiläumsveranstaltung schon angekündigt, dass er nach 50 Jahren Vorsitz für eine weitere Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung steht. Deshalb war das wichtigste Thema des Abends, die Neuwahlen. Neugewählt werden mußten der erste Vorsitzende, der Stellvertreter des Vorsitzenden und der Schriftführer. Zuerst stellten jedoch die Verantwortlichen den Jahresbericht für das Jahr 2015 vor. Franz Schmid erläuterte für den Ortsclub die diversen Veranstaltungen, wie Ausrichten der ADAC Württemberg Hauptversammlung, der inzwischen 17. Oldtimer Rallye, Messe Klassikwelt, Jahresabschlußfeier und Sonstiges. Dieter Veser informierte als Sportleiter über die hervorragenfden sportlichen Erfolge der Fahrerinnen und Fahrer der Renngemeinschaft Graf Zeppelin. Für die Motorradgruppe Markdorf konnte Leonie Stett über sehr viel gut verlaufene Veranstaltungen berichten. Sascha Zinke übernahm den Part für den 1. Supermotoclub Bodensee, der auch im Jahr 2015 sehr erfolgreich war. Einziger nagitiver Berichtspunkt war, daß hier im Bodensee-Raum keine Möglichkeit besteht, den Supermotosport ausüben zu können. Ähnliches konnte Helge Hinz als Vertreter der Jugendgruppe Graf Zeppelin berichten. Durch den Wegfall der Kartbahn in Friedrichshafen stagniert der Zulauf von neuen Mitgliedern. Hier müßte über neue Ideen und Strukturen nachgedacht werden. Graziano Sterzai berichtet über die Aktivitäten der „gramici“. Hier gabs nur Positives zu verkünden. Positives konnte auch Schatzmeister Bernd Schulze vortragen. Das Jahr 2015 wurde mit einem Plus abgeschlossen. Die Rechnungsprüfung bescheinigte Bernd Schulze eine einwandfreie Buchführung. Aufgrund der Berichte der Abteilungen wurde  der bisherige Vorstand mit großem Beifall für seine hervorragenmde Arbeit einstimmig entlastet. Bei den Neuwahlen war es genau so. Als erster Vorsitzender löst Emin Akata Christian Kubon ab. Sein Stellvertreter wird Hermann Rittler. Als Schriftführerin agiert in Zukunft Leonie Stett. Sportleiter bleibt Dieter Veser, und Schatzmeister Bernd Schulze. Christian Kubon freute sich, dass es gelungen ist, dem Club eine neue Führung zu geben, die mit neuem Elan aber mit dem bisherigen Geist, der auf gegenseitigem Vertrauen aufgebaut war, weiterarbeiten wird. Emin Akata freut sich auf die Aufgabe, den Club zu führen, machte aber auch schon darauf vaufmerksam, dass er von den einzelnen Abteilungen sehr viel Unterstüzung erhält.
Der Abend klang aus mit netten Gesprächen und den obligatorischen „Saitenwürsten“, hervorragend zubereitet von Heinz Vöhringer und Jogi Deschler.

Tim Zimmermann driftet beim dritten Raceday

Am vergangenen Freitag (09. September) war es wieder soweit. Tim Zimmerman lud seine Partner und Sponsoren zum dritten Raceday in das Steißlinger Fahrsicherheitszentrum „Fahren Erleben“. Das Motto war diesmal auch Programm. Neben Taxifahrten, durften die Besucher selber hinters Lenkrad greifen.
Zum dritten Mal veranstaltete Nachwuchspilot Tim Zimmermann seinen Raceday und hielt für seine Partner und Sponsoren wieder zahlreiche Überraschungen bereit. Nach dem in den vergangenen beiden Jahren der Flughafen in Friedrichshafen Schauplatz des Geschehens war, wechselte Zimmermann diesmal in das Steißlinger Fahrsicherheitszentrum „Fahren Erleben“. „Die Örtlichkeit bietet sich an um meinen Besuchern den Rennsport noch näher zu bringen. Man erhält einen ganz anderen Eindruck wenn man einmal selber als Fahrer oder Beifahrer in solch einem Auto sitzt“, verrät der Youngster. In diesem Jahr startete Zimmermann in der neuen ADAC TCR Germany und wusste im Saisonverlauf gleich mit mehreren Podestergebnissen zu überzeugen.
Seine Gäste begrüßte Tim mit den passenden Worten: „Wir möchten ihnen heute einen Adrenalin berauschten Einblick in den Motorsport geben“ – und diesen bekamen die Gäste auch. Neben Taxifahrten mit einem 600 PS starken AUDI R8 V10 Plus, absolvierte der Schützling aus dem Förderkader der Deutsche Post Speed Academy einige Showrunden mit seinem VW Golf GTI TCR und schleuderte die Gäste bei Driftfahrten durch die Kurven. Diesmal durfte aber auch jeder der wollte selber hinter das Lenkrad greifen. Beim Pylonen Parcours galt es mit einem Verkehrslenker den richtigen Weg zu finden. Das Fahren auf dem Gleitbelag forderte ebenso die Fahrzeugbeherrschung und an einem echten Formelrennwagen konnte man seine technischen Fähigkeiten beim Reifenwechsel unter Beweis stellen.
Nach mehreren Stunden Taxifahrten und viel strahlenden Gesichtern bei den Gästen, zog der Youngster am Ende ein durchweg positives Fazit. „Einen Kommentar werde ich nicht vergessen“, lachte Zimmermann und fuhr fort, „eine Mitfahrerin meinte, jetzt weiß ich was schnelles Autofahren bedeutet, meinen Mann werde ich nun nicht mehr ausschimpfen. Neben solchen netten Erlebnissen war es aber auch wieder toll sich mit solch einem Event bei meinen Partner und Sponsoren zu bedanken. Ohne deren Einsatz wäre meine Motorsportkarriere unmöglich.“
Seine erste Saison im Tourenwagen geht für Tim Zimmermann Anfang Oktober im baden-württembergischen Hockenheim zu Ende. Dort startet die ADAC TCR Germany zu den letzten Wertungsläufen des Jahres und Zimmermann hat ein klares Ziel vor Augen: „Ich möchte die Saison mit einem Sieg beenden.“ Dass er das Zeug dazu hat, hat der Youngster schon mehrmals bewiesen.
Aber auch schon jetzt blickt der Rennfahrer aus Langenargen Richtung 2017: „Wir prüfen aktuell mehrere Optionen und werden uns dann frühestmöglich entscheiden.“

 

Erfolg bei der Rallye Calw für Leoni Stiem

Im vergangenen Jahr schaute man bei der Rallye Calw im Nordschwarzwald noch in enttäuschte Gesichter, als dem Speed Cat Racing Team kurz vor dem Ziel die Antriebswelle abriss und der Ford Puma an der Strecke abgestellt werden musste. Ganz anders in diesem Jahr. Bei herrlichstem Sommerwetter und heißen Temperaturen ließen sich ca. 1000 Zuschauer das Spektakel nicht entgehen.
Leoni Stiem (Hagnau) und Anika Warnke (Empfingen) haben von Anfang an ein gutes Tempo vorgelegt. In den sechs anspruchsvollen und teilweise sehr schnellen Wertungsprüfungen kämpften sie abwechselnd mit M. Loock (Pfedelbach) auf seinem Citroen C2 um die Klassenbestzeiten. Teilweise lagen die Zeiten nur zwei Zehntel auseinander. Am Ende fehlten den beiden Frauen, die für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin in Friedrichshafen starten, nur fünf Sekunden auf den Klassensieg. „Ich wollte unbedingt das Ziel sehen, nachdem wir bei der letzten Rallye im Graben landeten und letztes Jahr in Calw durch einen technischen Defekt ausgeschieden sind. Also entschied ich vor der letzten Prüfung auf Sicherheit zu fahren.“ Erzählt eine sichtlich erleichterte und glückliche Pilotin über den 2. Platz in der 1600er Klasse F9 im Ziel der Rallye. Die ausgeschriebene Damenwertung gewannen Leoni und Anika ebenfalls, allerdings konkurrenzlos, da unter den 68 Startern Leoni die einzige Frau am Steuer eines Rallyeboliden war.