Pierre Pichler geht als Meisterschaftsführender in die Sommerpause

Mit insgesamt 5 Laufsiegen und 2 Tagessiegen hat sich Pierre an die Spitze gefahren. Danach geht es dann am 2. und 3. September nach Frauenfeld. Das Saisonfinale und Heimrennen findet in Ramsen am 30.9. und 1.10. statt, wo er hofft die Meisterschaft für sich zu entscheiden.
In der deutschen Meisterschaft hat Pierre dieses Jahr auch mal reingeschnuppert und ist prompt auf’s Podium gefahren.
Beim MX Jugendcup, Motocross regional, dominiert er mit 288 Punkten Vorsprung nach 4 gefahrenen Veranstaltungen.
Pierre möchte sich auf diesem Wege bei dem MSC Emmingen-Liptingen, dem 1.SMCBodensee und bei allen Sponsoren bedanken, ohne die er diesen Sport nicht in diesem Maß ausüben könnte.

Unser Ehrenmitglied Philipp Öttl in Spielberg mit sensationellem 2. Platz

Am vergangenen Wochenende machten sich einige Clubmitglieder auf den langen Weg nach Spielberg um dort ein spannendes Moto GP Wochenende zu erleben. Am Freitag bei der Anfahrt goss es in Strömen und die vielen Staus auf der Strecke taten ihr Übriges. Dann aber, pünktlich zu den ersten freien Trainings, riss der Himmel auf und wir hatten die kommenden Tage keinen Regen mehr. Ideales Wetter also für unseren Kurztrip.

Phillip, der in der Moto 3 am Start war, konnte schon in den freien Trainings mit Top Zeiten glänzen. Im Qualifying erreichte er einen hervorragenden 9. Platz, aber, bei einem Abstand von der Spitze bis Platz 25 von gerade mal 1 Sekunde war hier natürlich alles möglich. Am Samstagnachmittag stand Phillip dann auf der KTM Tribüne zur Autogrammstunde bereit, der Andrang war riesig, und so versuchten wir ihn dann am Hinterausgang abzupassen um mit ihm das letzte „Motivationsgespräch“ vor dem Rennen am Sonntag zu führen. Das klappte und Phillip hat sich sehr gefreut dass wir zur Unterstützung nach Österreich gekommen sind. Seine legendären Worte während des Interviews: „Morgen wui I auf jedn Foi gwuinna“ (Morgen will ich auf jeden Fall gewinnen) bescheinigen ihm ja schon fast wahrsagerische Fähigkeiten. Phillip brannte ein Feuerwerk ab dass sich uns auf der Tribüne die Haare stellten. Einzig und allein Joan Mir, den Seriensieger konnte er nicht bezwingen. Ansonsten fuhr er, auch unter dem extremen Druck, ein souveränes Rennen. An dieser Stelle nochmal – Phillip, herzliche Gratulation vom 1.SMC zu deinen super Auftritten am Wochenende, und „gwuinn oafach oiwai“ !!!

Natürlich waren auch die anderen Läufe äußerst spannend bis zum Schluss, und alle die dabei waren, werden sich mit Sicherheit den einen oder anderen Lauf noch live anschauen.

Sein legendäres Interview:

Mike Halder: Gesamt P1 aus dem Wochenende

Für Mike Halder (21), Förderkandidat der ADAC Stiftung Sport  und Mitglied der Renngemeinschaft Graf Zeppelin, begann das Wochenende schon mit P1 im ersten Freien Training am Freitag auf dem 3,6 Kilometer langen und über die Kurzanbindung verkürzten GP Kurs am Nürburgring.

Als Schnellster Fahrer im Qualify sicherte sich Mike Halder die Pole für das Rennen 9 am Samstag und unterstrich damit seine starke Leistung und meldete seinen Anspruch an, eventuell doch noch die Meisterschaft für Sich zu entscheiden.

Mike Halder erwischte dann einen guten Start und verteidigte sich erfolgreich gegen den Drittplatzierten Niels Langeveld, machte damit jedoch Platz für den, als Kickstarter bekannten, Josh Files, der sich so noch vor der ersten Kurve an die Spitze setzten konnte und wurde jedoch von Mike mit fairen Kämpfen Rad an Rad massiv unter Druck gesetzt.

Nach Rangeleien im hinteren Feld kam das Safety Car auf die Strecke und durchatmen war angesagt. Acht Minuten später erfolgte der Restart, und es entwickelte sich ein hochklassiges und umkämpftes Rennen. Files musste sich immer wieder gegen Angriffe des von der ADAC Stiftung Sport geförderten Mike Halder wehren, der wiederum, suchte nach einem Weg, um an Files‘ Honda vorbeizukommen.

Nach einem Kontakt zweier Kontrahenten im Mittelfeld wurde das Safety-Car mit noch sieben Minuten auf der Uhr erneut auf die Strecke geschickt.

Der Restart erfolgte mit drei Minuten Rest Zeit – und auch das Duell Halder gegen Files setzte sich fort. Reifen an Reifen fuhren die beiden in die letzte Runde, Halder hatte kurzzeitig die Nase vorn, doch letztlich hat es nicht gereicht und Mike belegte einen starken 2. Rang.

 

Der Sieger Files im Interview

„Mike hat mich gepusht, er ist einfach viel zu schnell für meinen Geschmack. Aber ich liebe harte und faire Duelle. Er hätte den Sieg genauso verdient wie ich – am Ende hatte ich das bessere Ende für mich“

 

Beim 10ten Lauf am Sonntag starte Mike dann als Schnellster des Qualify´s von Rang zehn.

Sogar Stefan Effenberg fand sich zum Fernsehinterview (Sport 1 live) während der Startaufstellung am Seat von Mike Halder ein.

Nach erneut sehr gutem Start kam Mike dann als fünfter aus ersten Kurve. Vorausgegangen war eine Startkollision, in die auch der Gesamtführende Files verwickelt war und sein Rennen vorzeitig beenden musste.

Nach dem Restart verbessere sich Mike auf Platz 4 und hielt diesen bis zur erneuten Safety-Car-Phase problemlos.

 

In den nun verbleibenden 4 Minuten kam Mike auf Position 3 aus der Restart-Phase am Kommandostand an der Boxenmauer vorbei und attackierte den auf Pos 2 liegenden Sheldon van der Linde, dieses Duell wiederum nutzte der “alte Hase“ und Markenkollege im Seat Harald Prozcyk aus und Mike beendete, obwohl beim erneuten Angriff auf P 3 noch grenzwertig von Prozcyk in der letzten Kurve in die Boxeneinfahrt abgedrängt, auf Position 4.

Gesamtrang 1 des Wochenendes, Platz 2 der Gesamtwertung souverän verteidigt, sowie den Abstand zum Führenden in der Gesamtwertung auf 77 Punkte verkürzt, sind das Resultat dieser sehr starken Leistung von Mike Halder am Wochenende auf dem legendären Nürburgring.
Rein rechnerisch ist dieser Rückstand in den verbleibenden 4 Rennen noch zu knacken.

Und wer Mike Halder kennt, der weiß, er wird Alles daransetzen.

Das Potenzial dazu hat er auf jeden Fall.

Technik stoppt Tim Zimmermann am Nürburgring

Nur eine Woche nach seinem Erfolg bei „Rad am Ring“ stand Tim Zimmermann wieder auf dem Nürburgring am Start. Diesmal aber beim fünften Saisonrennen der ADAC TCR Germany. Nach seiner bisherigen Pechsträhne, riss diese auch nicht in der Eifel ab. Platz elf und ein Ausfall waren die Ausbeute des Baden-Württembergers.

So hatte sich Tim Zimmermann seine Saison 2017 nicht vorgestellt. Nach einem starken Auftakt in Oschersleben, kommt der 20-jährige Rennfahrer nicht mehr in den Rhythmus und fährt von einem Problem zum Nächsten – so auch am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring. Bei guten Witterungsbedingungen und vollen Tribünen in der Eifel fanden die nächsten Wertungsläufe der ADAC TCR Germany statt.

Voller Tatendrang ging der Fahrer aus dem Team Target Competition an den Start. Doch bereits nach dem Qualifying herrschte Ernüchterung bei dem Baden-Württemberger. „Mit Startplatz 19 für beide Rennen kann ich nicht zufrieden sein. Mein Anspruch sind die Top-Fünf. In den Rennen wird es nun natürlich wieder schwer“, zog Tim sein Resümee.

Trotzdem attackierte der Audi-Pilot im ersten Durchgang am Samstag und kämpfte sich im Verlauf der 30 Minuten bis auf einen starken elften Rang nach vorne – damit kassierte Tim wichtige Punkte für die Meisterschaft und unterstrich seine Möglichkeiten in dem stark besetzten TCR-Feld. „Meine Saison besteht in diesem Jahr fast nur aus Aufholjagden. Von Beginn an lief es richtig gut und ich habe versucht so viel Boden wie möglich gut zu machen“, war der Schützling der Renngemeinschaft Graf-Zeppelin im Ziel zufrieden.

Einen Rückschlag musste Tim dann im zweiten Durchgang verkraften. Ein Defekt an der Lenkung und Benzinpumpe zwangen ihn zur vorzeitigen Aufgabe. „Was soll ich sagen, dass Ergebnis passt zum meinem bisherigen Saisonverlauf“, lautete Tims Fazit.

In sechs Wochen wartet auf ihn das große Saisonfinale. Erst am Sachsenring und dann eine Woche später in Hockenheim finden die letzten Wertungsläufe des Jahres statt. Doch vorher findet noch am 1. September auf dem Gelände des Fahrsicherheitstrainingscenters in Steißlingen bei Singen der vierte Tim Zimmermann Raceday statt.

Tim Zimmermann tauscht vier gegen zwei Räder

Am vergangenen Wochenende reiste Tim Zimmermann zu einem weiteren Rennen auf dem Nürburgring, diesmal aber nicht in seinem AUDI RS3 LMS. Der Baden-Württemberger startete im Team von Sponsor Borbet beim 24 Stunden Mountainbike-Rennen „Rad am Ring“. Am Ende durfte er sich über Rang zwei in seiner Wertung freuen.

Schon im vergangenen Jahr nahm Tim Zimmermann an Rad am Ring teil. Damals aber mit den Kandidaten der Deutsche Post Speed Academy. Mit dem Rennrad umrundete er die 25 Kilometer lange Nordschleife zwei Mal rund um die Uhr. Diesmal wechselte er das Rennrad gegen ein Mountainbike. Sein Sponsor Borbet stellte ein Achter-Team und Tim war mittendrin. „Ich freue mich auf das Event. Nach dem Rennrad im vergangenen Jahr, wird das mit dem Mountainbike eine ganz neue Erfahrung.“

Die über acht Kilometer lange Strecke hatte es in sich: Der Startschuss fiel auf der Start- und Zielgeraden, danach ging es durch das Fahrerlager und einem kleinen Stück der Grand-Prix-Strecke, bevor die MTBler Off-Road zur Nürburg hoch strampelten. Oben angekommen hatte Tim keine Chance die Aussicht über die Eifellandschaft zu genießen. Es ging direkt wieder über verschiedene Single Trails bis zur berühmten Nordschleife herunter. „Die Runde war richtig gut, aber auch anspruchsvoll. Vor allem musste man in der Nacht seinen inneren Schweinehund überwinden um wieder auf das Rad zu steigen“, erinnert sich Tim.

Am Ende überwog aber die Freude, nach 24 Stunden überquerte Tims Team das Ziel als starker Zweiter. „Ein großer Dank an Borbet und meine Teamkollegen für dieses tolle Wochenende. Wir haben von Beginn an um die Führung gekämpft und stehen verdient auf dem Podium. Wenn ich die Möglichkeit habe, bin ich im kommenden Jahr gerne wieder dabei“, sagte der Rennfahrer abschließend.

In wenigen Tagen ist Tim dann wieder in der Eifel zu Gast. Diesmal aber hinter dem Steuer seines TCR-Boliden. Am kommenden Wochenende findet auf dem Nürburgring der fünfte Lauf der ADAC TCR Germany statt. Nach dem vielen Pech in den vergangenen Rennen, hofft der Schützling der Renngemeinschaft Graf-Zeppelin endlich auf eine Besserung. „Ich bin froh dann wieder vier Räder und einen Motor unter dem Hintern zu haben“, scherzte Tim und fuhr fort, „die letzten Rennen waren wirklich nicht einfach. Wir waren schnell, doch das Glück war nie auf meiner Seite.“

Auch die Rennen aus der Eifel werden wieder live auf den deutschen Sportsendern Sport1 und Sport1+, sowie im Onlinestream unter www.sport1.de übertagen. Beide Rennen starten am Samstag und Sonntag jeweils um 12 Uhr.

Mike Halder nach Zandvoort auf Platz 2 der Gesamtwertung!

Spannung bis zum Schluss war im zweiten Auslandsrennen in den Niederlanden angesagt. Besser hätte das Rennwochenende (fast) nicht beginnen können. Nachdem das Team um Mike Halder in den Freien Trainings bereits zeigen konnte, dass mit dem ADAC Förderkanditen zu rechnen ist, konnte Mike mit nur 3 Hundertstel Rückstand auf Harald Proczyk einen hervorragenden 2. Platz im Qualifying einfahren.

Mit freier Sicht nach vorne ging es in das 1. Rennen in Zandvoort. Durch einen blitz Start übernahm Mike bereits in der ersten Kurve die Führung. Doch ein Startunfall, bei dem mehrere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden führten zu einer entscheidenden Rennunterbrechung.
Denn während die Strecke wieder frei geräumt wurde veränderte sich die Wetterlage und es begann zu Regnen. Das Team wurde damit vor eine schwere Entscheidung gestellt. Denn, hält der Regen an, ist es mit Slicks-Reifen unmöglich vorne mit zu halten. Trocknet die Strecke jedoch wieder ab, ist der Pilot mit Regenreifen auch nicht konkurrenzfähig. Da sich das Wetter zuzog entschied sich das Team in letzter Sekunde für Regenreifen.
Der führende Mike konnte den Restart klar für sich gewinnen und direkt einen wertvollen Vorsprung einfahren. Denn just in dem Moment, in dem sich die Fahrzeuge wieder in Bewegung setzten entwickelte sich das Wetter gegen die Reifenwahl des Teams. Die Strecke trocknete ab und Mike hatte es immer schwerer, gegen die Fahrzeuge mit Slicks zu kämpfen. Trotz unterlegenem Fahrzeug konnte der Seat Pilot seine Stärke beweisen und sich gegen viele mit Slick bereiften Fahrzeuge behaupten. Der Kart-Weltmeister damit  rettete das Rennen mit einem 6. Platz. Leider wurde das Team wie 14 andere Teilnehmer auch im Nachgang mit 30 sec. für zu spätes ablassen des Fahrzeugs in der Startaufstellung des Restarts geahndet.

Da die ersten 10 Plätze des Qualifying in umgekehrter Reihenfolge starten ging Mike mit seinem 2. Platz nun von der 9. Position ins Rennen.  In bekannter Mike Halder Manier gab es von Platz 9 nur einen Weg, nach vorne. Er kämpfte sich Platz um Platz an die Spitze und beendete das Rennen am Ende auf Platz 4.

In Zandvoort konnte Mike wieder einmal seine Größe zeigen! Mit dem Wetter auf seiner Seite wäre bestimmt ein Sieg drin gewesen. Doch auch ohne den Sieg konnte Mike Halder wertvolle Punkte sammeln findet sich auf dem hervorragenden 2. Platz in der Gesamtwertung wieder!

Mike Halder mit 20 kg Erfolgsbalast im 2. Rennen Oschersleben

Um ein Top Rennergebnis zu erhalten ist das Qualifying von alles entscheidender Wichtigkeit. Um das Ziel einer top Platzierung in Qualifying zu erreichen arbeitete das Team hart an einer funktionierenden Setup-Einstellung für den Seat Leon TCR. Aufgrund sich ständig wechselnder Randbedingungen wie z.B. Luft-, Reifen-,Asphalt-Temperaturen viel es schwer, das Fahrzeug auf die aktuelle Situation anzupassen. Um die zusätzlichen 20 kg Erfolgsbalast zu kompensieren wurde vom Team alles getan, um Mike Halder mit einem funktionierenden Setup für das Qualifying zu wappnen.
Doch im entscheidenden Moment, hatte Mike immer noch mit Übersteuern an der Hinterachse zu kämpfen und beendete das Qualifying mit dem 18. Startplatz.

Im ersten Rennen konnte Mike am Start direkt 4 Plätze gut machen und sich auf Position 14 hinter den amtierenden TCR-Vizemeister Harald Proczyk vorkämpfen. Mike und Harald lieferten sich ein hartes aber faires Duell. Durch eine lange Safetycar Phase wurde die Aufholjagt erschwert und Mike Halder beendete das erste Rennen mit dem 14. Platz in den Punkten.

Das zweite Rennen wurde in Mischbedingungen gestartet, denn einige Streckenteile waren trocken und andere feucht. Dies kommt Mike entgegen, denn er hat schon oft gezeigt, dass er mit den erschwerten Bedingungen besonders gut zurechtkommt.

Der inzwischen für gute Starts bekannte Seatpilot konnte in der ersten Runde 4 Plätze gut machen. Nach kurzem war der ADAC Förderkandidat bereits auf dem 12. Platz wiederzufinden. Platz für Platz kämpfte sich Mike mit einem inzwischen besser funktionierenden Setup nach vorne und konnte das Rennen auf dem starken 8. Platz beenden.

Mike konnte über das Wochenende durch eine starke Rennleistung 14 Plätze gut machen und somit Schadensbegrenzung betreiben. Gleichzeitig sammelte er wichtige Punkte für die Meisterschaft sichern.

Zwei Podestplatzierungen für Mike Halder auf dem Red Bull Ring in Spielberg

Da der Förderkandidat der ADAC Stiftung Sport bereits 2016 in Spielberg sehr erfolgreich war, fuhr das Team um Mike Halder mit ehrgeizigen Zielen zuversichtlich nach Österreich.

Ein gutes Fahrzeugsetup ist für den Rennerfolg von entscheidender Wichtigkeit. Durch eine so genannte „Balance of Performance“ der unterschiedlichen Fahrzeugmodelle und den nahezu identischen Fahrzeugen eines Herstellers, bietet das Fahrzeugsetup den größten Einflussparameter den das Team hat um sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu erarbeiten.   Getreu dem Motto „victory loves preparation“ ist eine gute Vorbereitung Grundlage für den Erfolg. Durch eine genaue und sorgfältige Datenanalyse und Nachbereitung der vergangenen Saison konnten im Vorfeld bereits verschiedene Setup´s vorbereitet werden.
Die ausgezeichnete Vorbereitung zahlte sich aus, denn Mike Halder konnte sich im freien Training stark verbessern und das anschließende Qualifying mit lediglich 0,3 Sec Rückstand auf den führenden mit Platz 5 beenden.
Mit dem guten Qualifying Ergebnis im Rücken startete Mike Halder im ersten Rennen von Platz 4. Nach einer spannenden Startphase konnte der ADAC Förderkandidat direkt Boden gut machen und war bereits nach wenigen Kurven auf Platz  zwei wieder zu finden. Im Anschluss lieferte Mike sich einem harten Zweikampf und musste den Platz vorläufig an den amtierenden TCR Meister Josh Files abgeben. Gegen Ende des Rennens konnte Mike Halder sich den zweiten Platz wieder zurückholen und beendete das Rennen auf dem Podium.

Im 2. Rennen konnte der ADAC Förderkandidat in der Startphase direkt von Platz 6 auf den 4. Platz vorkämpfen.  Bereits in der 3. Rennminute setzt sich Mike im SEAT Leon TCR gegen den von S. Kaibach pilotierten Audi RS 3 LMS durch. Er konnte damit nicht nur auf Platz 3 vorkämpfen sondern sich gleichzeitig auch als bester Seat Pilot beweisen.

Durch die zwei Podest-Platzierungen konnte der Kart-Weltmeister wichtige Punkte sammeln und wiedermal sein Talent unter Beweis stellen. 

Rennbericht Oschersleben Mike Halder

Nach dem gelungenen Saisonfinale der vergangenen Saison 2016 fuhr das Team um den ADAC Stiftung Sport geförderten Mike Halder mit dem klarem Ziel, vordere Podest-Platzierungen einzufahren hochmotiviert zum ersten Lauf nach Oschersleben. Entsprechend ehrgeizig und mit großen Erwartungen trat das Team zu dem für beide Rennen entscheidenden Qualifying an, um sich einer der vorderen Startplatzierungen zu sichern.

Große Freude kam auf, als Mike nach wenigen Runden mit einer Bestzeit auf der Zeittabelle wieder zu finden war.  Die Freude war leider nur von kurzer Dauer, denn die Bestzeit von Mike wurde aufgrund einer leichten Berührung mit einer Streckenbegrenzung nicht anerkannt.  Durch einen Unfall von einem anderen TCR Fahrzeug und die damit verbundene Bergungsarbeit war das weitere Qualifying gesperrt. Mike Halder blieb damit die Möglichkeit verwehrt, eine weitere Bestzeit zu fahren und musste mit der gewerteten Zeit seiner Aufwärmrunde den 26. Startplatz hinnehmen.

Da Mike Halder in der vergangenen Saison bereits oft unter Beweis gestellt hat, dass er auch mit einer schlechten Ausgangssituation hervorragende Rennresultate einfahren kann ging das Team um den ADAC Förderkandidaten trotz allem guter Dinge zum ersten Saisonlauf an den Start.

Mit 41 Startern in verschiedenen Fahrzeugen (Audi RS 3 LMS, VW Golf GTI TCR, Opel Astra TCR, SEAT Leon TCR, Honda Civic TCR i) ist die ADAC TCR eine der härtest umkämpften Tourenwagenserie. Durch die nahezu identische Fahrzeug-Performance der unterschiedlichen Modelle stellt überholen im Renntempo eine besonders große Herausforderung dar. Trotz dieser schwierigen Bedingungen ist es Mike Halder durch einen guten Start sowie zahlreichen Überholmanövern gelungen, während dem Rennen 11 Piloten zu überholen. Er konnte das Rennen mit einem 15. Platz und wichtigen Meisterschaftspunkten beenden.

Durch die starke Leistung von Mike Halder im ersten Rennen war die Zuversicht für das zweite Rennen am Wochenende umso größer. Im zweiten Rennen konnte Mike seine hervorragende Leistung aus dem ersten Rennen nur kurz bestätigen. Denn leider geriet er nach einem starken Start, in dem er wieder Positionen gut machen konnte unverschuldet in eine Kollision mit einem anderen Teilnehmer und musste das Rennen mit vorzeitig abbrechen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Mike Halder im ersten Rennen in Oschersleben zwar sein Talent unter Beweis stellen konnte, jedoch das Glück nicht auf seiner Seite war.

In wenigen Wochen steht zum Glück das nächste Rennen auf dem Red Bull Ring in Spielberg an.