Porsche ehrt Tim Zimmermann

Porsche ehrt Tim Zimmermann

Seit vergangenem Freitag hat Tim Zimmermann eine weitere Trophäe für seine Sammlung. Im Goldbergwerk in Fellbach - also nur ein paar Kilometer von der Stuttgarter Porsche-Heimat entfernt - nahm der Langenargener seine Auszeichnung für seinen dritten Platz in der Rookie-Wertung des Porsche Carrera Cups 2018 aus den Händen von Carrera-Cup-Projektleiter Oliver Köppen in Empfang. Beim „Porsche Championship Dinner“ würdigt der schwäbische Automobilhersteller so in jedem Jahr das Erreichte der Rennsportler. „Es war sehr schön, diese Trophäe in solch einem Rahmen überreicht zu bekommen“, sagt Tim Zimmermann am Abend. „Es war ein bisschen wie ein großes Familientreffen.“ Denn nicht nur Tim Zimmermann bekam seine Ehrung. Die jeweils drei besten Fahrer der Rookie-, Amateur-, und Gesamtwertung erhielten dort ihre Preise. Übrigens nicht nur im Porsche Carrera Cup, sondern auch für die Piloten des Mobil 1 Supercups. „Das war ein schöner Abschluss der Saison mit vielen Erfolgen“, so Zimmermann. „Schließlich konnten wir Fahrer uns auch einmal abseits der Strecke unterhalten. Außerdem gab es noch einmal die Möglichkeit, mein Team Black Falcon dort zu treffen.“ Für Zimmermann ging es gleich nach dem „Championship Dinner“ zu Sponsorenterminen weiter nach Asien. Außerdem wird er in Thailand ein 6-Stunden-Rennen in Angriff nehmen. „Rund um Weihnachten“ will er dann bekannt geben, welchen sportlichen Weg er 2019 einschlagen wird. Zumindest vorstellen könnte er sich, auch im kommenden Jahr Teil des „Porsche Championship Dinners“ zu sein. „Aber dazu kann ich erst in ein paar Wochen etwas sagen“, erklärt der Rennfahrer, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. „Sicher ist aber, dass ich meinen Weg im Motorsport weitergehen werde.“

26.11.2018

Zimmermann beendet Saison auf dem Podium

Zimmermann beendet Saison auf dem Podium

Mitte September hatte ein Taifun im chinesischen Zhuhai noch ein Rennen der China Endurance Series verhindert. Ein paar Wochen später sollte dies dann in Tianjin nachgeholt werden. Für Tim Zimmermann und Timothy Macrow ein glücklicher Umstand, schließlich stand das deutsch-australische Duo zum ersten Mal in der aktuellen Saison auf der Pole-Position. Zimmermann übernahm zur Rennhälfte den Ligier und verteidigte seine erste Position mit dem Messer zwischen den Zähnen. Doch zwei Runden vor Schluss musste er sich schließlich dem überlegenen Auto von Andrew Waite und Ye Hongli geschlagen geben. „Wir hatten ein Problem mit der Benzinpumpe und konnten deshalb zum Ende hin die Pace nicht mehr so richtig mitgehen“, erzählt Zimmermann. „Ich bin froh, dass wir überhaupt ankamen und bin sehr glücklich mit dem zweiten Platz.“ Sowieso kam das LMP-3-Fahrzeug von S&D Motorsports nicht ganz so gut mit der neuen Strecke in Tianjin zurecht. Deshalb reichte es bei den weiteren beiden Rennen jeweils zu Startplatz vier. Die Probleme mit der Benzinpumpe und die Tatsache, dass die beiden Rennen am Samstag nur gut eine Stunde auseinander lagen, machten das Unterfangen nicht einfacher. „Das Team hat wirklich alles gegeben, um die Pace zurückzubekommen“, so Zimmermann. „Ich habe aber schon am Start gemerkt, dass das Auto auch beim zweiten Lauf nicht ganz in Ordnung war.“ Trotzdem konnte der Langenargener, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet, vom Start weg den vierten Platz halten und übergab das Auto mit Chancen auf das Podium an Macrow. Der schob sich auch kurzzeitig am Österreicher Constantin Schöll vorbei auf Rang drei, hatte schlussendlich aber erneut gegen Waite und Hongli das Nachsehen. Macrow startete dann auch das letzte Rennen der Saison und verbremste sich gleich in Richtung Kurve eins. Das Auto drehte sich und der Australier musste eine Aufholjagd starten, die später Tim Zimmermann fortsetzte. Der 22-jährige Langenargener schnappte sich zum Ende des Rennens noch zwei Konkurrenten und ging als Fünfter über die Ziellinie. „Das war nach dem Start völlig ok“, resümierte Tim Zimmermann sein vorerst letztes Rennen in China. „Mit dem vierten Gesamtrang können wir ebenfalls ziemlich zufrieden sein.“

13.11.2018

Saisonfinale in China für Tim Zimmermann

Saisonfinale in China für Tim Zimmermann

Zum Abschluss der Saison 2018 nimmt Tim Zimmermann noch einmal eine lange Reise auf sich. Der Langenargener startet im Rahmen der FRD LMP3 China Endurance Series im chinesischen Tianjin. Die Metropole mit ihren 15 Millionen Einwohnern liegt eine halbe Stunde mit dem Schnellzug von Peking entfernt und war bis vor kurzem noch auf keiner Motorsportlandkarte verewigt. Das hat der deutsche Bauingenieur Hermann Tilke nun geändert. In Tianjin entstand ein riesiges Motorsportareal mit angrenzender Kartbahn, wo auch die Formel 1 in den kommenden Jahren Station machen soll. Jetzt hält dort aber zuerst der Tross der China Endurance Series. Für Zimmermann ist diese neue Strecke ein Grund zur Freude. „Ich habe zwar erst das Streckenprofil gesehen und bin dort noch keinen Meter gefahren“, sagt er. „Aber das Streckenlayout sieht wahnsinnig spannend aus. Da habe ich jetzt schon richtig Bock drauf.“ Vor allem viele lange Geraden und schnelle Kurven zeichnen den Tianjin Circuit aus. Das gibt den Autos mit ihrem großen Abtrieb enorme Möglichkeiten zu überholen. Gelegenheit hat Tim Zimmermann, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet, dazu sogar reichlich. Denn statt zwei Mal gehen Zimmermann und seine Kollegen dieses Wochenende drei Mal an den Rennstart. Der aufgrund des Taifuns in Zhuhai Mitte September abgesagte Lauf wird in Tianjin nun nachgeholt. „Das wird sicher eine große Aufgabe“, erklärt der 22-Jährige den Zeitplan. „Wir fahren am Samstag innerhalb von sechs Stunden zwei Qualifyings und zwei einstündige Rennen.“ Zwischen dem Ende des Nachholrennens und dem ersten eigentlichen Lauf des Wochenendes vergehen nicht einmal 60 Minuten. Trotzdem hat Tim Zimmermann dann drei Mal die Chance, mit seinem australischen Kollegen Timothy Macrow den ersten Saisonsieg einzufahren und damit auch in der Gesamtwertung ganz oben mitzuspielen. Die sei Zimmermann „aber eher egal“, wie er sagt. „Ich will jedes einzelne Rennen mit derselben Konzentration angehen und am Ende ganz oben stehen.“ Dieses Ziel haben Macrow und Zimmermann in der aktuellen Saison oftmals nur ganz knapp verpasst.   Der Zeitplan im Überblick: Qualifying 1+2: Samstag, 3 Uhr (10:00 Uhr Ortszeit) Nacholrennen: Samstag, 5:30 Uhr (12:30 Uhr Ortszeit) Rennen 1 Samstag, 8:30 Uhr (15:30 Uhr Ortszeit) Rennen 2 Sonntag, 6 Uhr (13:00 Ortszeit)

08.11.2018

2018 wartet volles Programm auf Tim Zimmermann

Start im Porsche Carrera Cup und der FRD LMP3 Series in China

Langeweile kommt bei Tim Zimmermann im Jahr 2018 nicht auf. Der junge Baden-Württemberger startet gleich in zwei hochkarätigen Rennserien. In Europa feiert er seine Premiere im bekannten Porsche Carrera Cup, zusätzlich ist Zimmermann auch in der chinesischen FRD LMP3 Series vertreten.

„2018 wird ein spannendes Jahr“, blickt der 21-jährige Rennfahrer voller Vorfreude auf seine neuen Herausforderungen. Nach zwei spannenden Jahren in der ADAC TCR Germany macht Tim Zimmermann den nächsten Schritt in seiner Karriere. Dabei springt er gleich zweimal in das sprichwörtliche „Kalte Wasser“. Während er in Europa im Porsche Carrera Cup seine Premiere im GT- Rennsport feiert, startet Tim parallel in der FRD LMP3 Series in China und wird dort erstmalig hinter dem Steuer eines Le Mans-Prototypen sitzen. „Beide Rennserien haben einen hohen Stellenwert und unterstützen mich bei meiner Entwicklung im Rennsport“, ergänzt der Youngster.

Der bereits seit 1990 ausgetragene Porsche Carrera Cup Deutschland und hat sich zu einer wahren Talentschmiede entwickelt. Zahlreiche Top-Rennfahrer hat dieser Markenpokal bereits hervorgebracht. Gefahren wird dort mit einheitlichen Porsche 911 GT3 Cup. Die Rennboliden werden von einem 4,0 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor mit 485 PS angetrieben. Tim hatte bereits auf dem Hockenheimring die Chance einen Testtag im Porsche zu absolvieren und zeigte sich begeistert: „Nach zwei Jahren Frontantrieb hat es wieder großen Spaß gemacht mit einem Hecktriebler zu fahren. Der Porsche hat eine tolle Leistungsentfaltung, es ist ein reinrassiger Rennwagen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinem Team Black Falcon und möchte zu den Besten „Rookies“ in meiner Premierensaison gehören“, bemerkt der Langenargener hochmotiviert.

Doch damit nicht genug, neben den Einsätzen im Porsche zieht es Tim nach Asien. Dort nimmt er an der FRD LMP3 Series in China teil. Die Rennserie feierte 2017 ihre Premiere und umfasst im zweiten Jahr fünf Veranstaltungen. Der Auftakt sowie auch das Finale finden in Shanghai statt. Zusätzlich ist die Langstreckenserie auf den beiden neuen Rennstrecken in Ningbo und Zhengzhou, sowie auf Zhuhai International Circuit zu Gast.

Die LMP3 Klasse ist als Einstiegsklasse in den Langstreckensport gedacht. Alle Fahrzeuge starten mit V8-Motoren von Nissan. Tim tritt für das Team S&D Motorsport aus Malaysia an. Die Mannschaft hat eine über zehnjährige Erfahrung und ist erstmalig in der FRD LMP3 Series vertreten. Für Tim wartet damit eine ganz neue Aufgabe in seiner Motorsport-Laufbahn: „Ich bin aktuell noch kein Rennen außerhalb Europas gefahren und bin sehr gespannt auf das Umfeld in China. Der Motorsport erlebt dort einen großen Aufschwung. Die LMP3-Fahrzeuge sind eine tolle Möglichkeit den Einstieg in den Prototypen-Rennsport zu machen. Ich möchte im Saisonverlauf so viel Erfahrung wie möglich sammeln.“

Unterstützung bei dem Doppeleinsatz erhält Zimmermann von seinen langjährigen Partnern. Die ifm- Unternehmensgruppe aus Tettnang begleitet den Baden-Württemberger bei seinen Einsätzen im Porsche Carrera Cup. Seit 2014 sind die Sensoren-Spezialisten als Partner an der Seite von Tim Zimmermann. In China darf sich der 21-jährige über eine Ausweitung seiner Partnerschaft mit Profi- Car freuen. Das Logo des Friedrichshafener Unternehmens für Kraftstoff- und Ölzusätze im Kraftfahrzeugbereich sowie Serviceprodukte und Schmierstoffe für die Industrie glänzt in diesem Jahr auf Tims Fahrzeug in der FRD LMP3 Series. „Ich freue mich sehr, auch in 2018 wieder auf meine langjährigen Partner vertrauen zu dürfen. Nur durch diese Zusammenarbeit ist es möglich solch ein Engagement zu realisieren“, freut sich Tim Zimmermann.