Zimmermanns zweiter Aufschlag am Nürburgring

Zimmermanns zweiter Aufschlag am Nürburgring

Nach seiner Rückreise vom Nürburgring hatte Tim Zimmermann genau drei Tage Zeit, sich zu erholen. Dann stieg der Langenargener erneut in sein Auto, um wieder in Richtung Nürburgring aufzubrechen. War der Porsche Carrera Cup am vergangenen Wochenende noch im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters unterwegs, ist die Hauptserie am kommenden Wochenende der AvD-Oldtimer-Grand-Prix. „Die Kulisse bei diesem Rennen ist immer großartig“, freut sich Zimmermann auf den siebten und achten Lauf des Carrera Cups. „Außerdem habe ich mit dem Nürburgring noch eine Rechnung offen.“
Gemeint ist damit das eher mittelprächtige Ergebnis von Anfang August. Mit falscher Qualifying-Strategie und einem Unfall im zweiten Rennen verlor der 21-Jährige ein wenig Boden auf die Konkurrenz in der Nachwuchs- und der Gesamtwertung. Dies will er bei der Neuauflage der beiden Rennen besser machen. „Wir werden bei der Strategie sicher nicht wieder pokern“, erzählt er. „Der Rennspeed war hier richtig gut und deshalb erhoffe ich mir auch viel für den zweiten Auftritt am Ring.“
Die Strecke könnte dabei auch eine Rolle spielen. Während sich vergangene Woche die Cup-Porsches durch die Kurzanbindung schoben, ändert sich der Weg der Autos im Rahmen des AvD-Oldtimer-Grand-Prix an zwei Stellen. Statt nach der ersten Kurve den langen Weg in Richtung Mercedes-Tribüne zu nehmen, kürzen die Fahren den Weg mit einem Linksknick ab. Außerdem geht es danach den langen Weg hinab zur tiefsten Stelle des Kurses - der Dunlop-Kehre. „Vielleicht ist das ein Vorteil für mich, weil ich diese Streckenvariante schon beim 24h-Rennen gefahren bin“, erzählt der Rennfahrer, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. „Sicher werde ich aber weiter darum kämpfen, mich weiter in der Rookie-Wertung zu verbessern.“

09.08.2018

Zimmermann mit starker Aufholjagd am Nürburgring

Zimmermann mit starker Aufholjagd am Nürburgring

Mit den Gaststartern aus der skandinavischen Version des Porsche Carrera Cups gingen vergangenes Wochenende 44 Autos ins Qualifying auf dem Nürburgring. Trotzdem die Veranstalter das Feld beim Zeittraining in zwei Gruppen aufteilten, war viel los auf der nur 3,6 Kilometer langen Kurzanbindung. Während 43 Fahrer mit ihren Teams auf zwei Versuche setzten, eine schnelle Runde zu fahren, entschied sich Tim Zimmermann nur für einen Stint. Gerade als der Langenargener aber mit warmen Reifen seine Zeiten setzen wollte, machte ihm die rote Flagge nach einem Unfall eines anderen Piloten einen Strich durch die Rechnung. „Danach war die Zeit dann nicht mehr da, dass ich noch richtig schnelle Runden fahren konnte“, erzählt Zimmermann ein wenig zerknirscht. „Die Strategie war eigentlich perfekt. Mit der roten Flagge ging die dann allerdings in die Hose.“
Zimmermann musste also von Startplatz 19 ins erste Rennen gehen und hatte sich für die 17 Runden viel vorgenommen. Schon zur Rennmitte war er in die Punkte gefahren und fand sich beim Überfahren des Zielstrichs sogar auf Rang elf in der Gesamtwertung und als drittbester Rookie wieder. „Da hat man gesehen, dass unser Rennspeed gestimmt hat“, war Zimmermann, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet, zufrieden. „Wahrscheinlich hatte ich in diesem Rennen die meisten Überholmanöver in diesem ausgeglichenen Feld. Das hat gehörig Spaß gemacht.“
Den Spaß verdorben hat dem 21-Jährigen dann allerdings wieder ein anderer Fahrer. Kurz nach Start von Rennen zwei drehte sich im Mittelfeld ein Auto und landete direkt in Zimmermanns Front. Ein paar Meter ging es schließlich noch weiter, ehe Tim Zimmermann seinen Cup-Porsche ohne Punkte und mit einem zerstörten Kühler abstellen musste. „Das war einfach Pech“, so Tim Zimmermann. „Allerdings macht mir dieses Ergebnis keine großen Kopfschmerzen. Es ist erst Halbzeit im Porsche Carrera Cup und noch alles drin.“
Vor allem in der Nachwuchswertung stimmt das. Denn auch sein direkter Konkurrent Dylan Pereira erwischte kein Rennwochenende nach Wunsch. Der Luxemburger konnte nur ein paar mehr Punkte in der Rookie-Wertung sammeln und führt diese weiter an. Zimmermann findet sich auf Rang drei wieder, mit Tuchfühlung auf die beiden Plätze vor ihm. In der Gesamtwertung ist Zimmermann guter Zehnter. Erneut auf Punktejagd geht es schon am kommenden Wochenende (10. bis 12. August). Dann startet der Porsche Carrera Cup erneut auf dem Nürburgring - dieses Mal allerdings in der knapp einen Kilometer längeren Variante.
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07.08.2018

Niclas Wiedmann fährt aufs Podium

Die Kart Masters Serie traf sich am vergangenen Wochenende auf der Pro Kart Rennstrecke in Wackersdorf. Niclas Wiedmann zeigte sich wieder bestens aufgelegt und konnte bereits in den Trainingssessions und den anschließenden Heats seine Form vom vorausgegangenen Wochenende in Ampfing bestätigen und war stets unter den Top Five zu finden. Im Qualifying pokerte der Horgenzeller etwas zu hoch und musste seine schnellste Rennrunde kurz vor Schluss abbrechen und fand sich somit auf Platz 4 wieder.

Im ersten Rennen startetet Niclas Wiedmann, zusammen mit seinen Teamkollegen Gerrit Hartwig und Tobias Pfisterer, aus der ersten und zweiten Startreihe und er konnte sich bereits in den ersten Runden auf Platz 2 nach vorne fahren. Schlussendlich musste er sich jedoch, nach harten Positionskämpfen, in der letzten Kurve seinem Widersacher geschlagen geben und beendete das Rennen auf dem 3. Platz.

Im 2. Rennen waren die Fahrer bei Temperaturen von mehr als  28°C nochmals gefordert ihr Können unter Beweis zu stellen. Unter den ersten 5 Fahrern entwickelte sich ein enorm spannendes Rennen, mit ständigen Positionswechseln, sehenswerten Überholmanövern und letztendlich mit einem Herzschlagfinale bei dem der Horgenzeller auf einem verdienten 5. Platz über die Ziellinie fuhr.

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung“, kommentiert der 17-jährige das vergangene Wochenende, „die ich auch meinem Team von RS-Motosport und vor allem meinem Mechaniker Josef zu verdanken habe“.