Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen startet mit Sieg und Podiumserfolg in die ADAC TCR Germany Saison 2019

Nach einer langen Winterpause hieß es für die beiden Fahrer Dominik Fugel und Mike Halder endlich wieder: “Fahrer, starten Sie die Motoren!” – und das ließen sich die beiden Piloten natürlich nicht zweimal sagen. Bei wechselhaften Wetterbedingungen schlugen sich die beiden auf dem 3,667 Kilometer langen Rennparcours wacker.
Die beiden Freitagstrainings meisterten die beiden mit Bravur und konnten die Honda Civics jeweils unter die Top-6 bringen. In der Qualifying Session setzte Mike Halder die drittschnellste Rundenzeit – Fugel schaffte es dahinter auf Startplatz vier.

Sieges-Schachzug in der ersten Runde: Mike Halder gewinnt Lauf 1 in Oschersleben

Samstagnachmittag war es endlich soweit: Das erste TCR Rennen der Saison wurde freigegeben. Mike Halder startete von Position zwei, da er aufgrund einer Bestrafung vorrücken durfte. Es dauerte nur wenige Kurven, da war er auch schon an Pole-Setter Max Hesse vorbeigezogen. Die Rennführung ließ er sich nicht mal durch Safety-Car Phasen nehmen. Souverän sackte er den ersten Saisonsieg ein und jubelte auf dem Podium. “Ja so als Sieger und Tabellenführer von Oschersleben abzureisen, ist nicht schlecht”, so der bescheidene Gewinner. “Das Qualiying hätte ein bisschen besser sein können, aber im Grunde waren wir gut unterwegs.”
Auch Dominik Fugel schien anfangs ein perfektes Rennen zu fahren: Vom Start weg konnte er gekonnt die dritte Rennposition halten – bis ihm die Rennleitung einen Strich durch die Rechnung machte. Aufgrund eines Frühstarts musste der Chemnitzer zur Durchfahrtsstrafe an die Boxengasse. “Sehr ärgerlich”, äußerte sich der 22-Jährige. “Ich hab die Kupplung leicht kommen lassen – da ist das Auto kurz gezuckt.” Einen Vorteil hatte er zwar nicht, aber kleine Vergehen bestraft die Rennleitung direkt. “War ärgerlich, aber auch mein Fehler.” Der zwölfte Platz am Ende spiegelte seine tatsächliche Leistung absolut nicht wieder.

Podiumserfolg im zweiten Lauf – Tabellenführung für Mike Halder

Auch im zweiten Rennen Sonntagmittag überzeugte Mike Halder. Von Platz acht kommend hatte der Schwabe zwar kein leichtes Spiel, aber dennoch gelang es dem Honda-Piloten nach vorne zu kommen: “Ich hatte einen guten Start und einige Zweikämpfe, die auch richtig Spaß gemacht haben”, verriert Halder verschmitzt. Bis kurz vor Schluss lag er nur wenige Zehntel hinter dem Feldführenden, Antti Buri. Am Ende nahm Halder den zweiten Platz mit und freute sich über die Tabellenführung der ADAC TCR Germany.
Was des einen Freud ist, ist des anderen Leid: Dominik Fugel ging aufgrund des Reversed Grid von Rang sieben ins Rennen. Ein solider Start und ein paar Zweikämpfe später, verhakte sich Fugel bei einer Kollision mit Theo Coicaud. Die Folge: Die Felge wurde in Mitleidenschaft gezogen, sodass sich der Reifen langsam auflöste – das frühe Aus für den Honda-Piloten. “Sagen wir es mal so: Das Positive ist, dass wir das ganze Woche einen guten Speed hatten und immer in den Top 5 waren. Das hat man im Qualifying und auch im Rennen gesehen. Mike hatte einen super Saisonstart – ich leider etwas Pech”, resümierte er Sonntagnachmittag.

So schnell wie das erste Rennwochenende anstand, so schnell ist es auch schon vorbei. Jetzt liegt voller Augenmerk auf dem nächsten Lauf – das erste Auslandsrennen im tschechischen Most steht Mitte Mai auf dem Rennkalender (17.05.-19.05.2019).

Über die WTCR und TCR

Die Tourenwagenweltmeisterschaft (ehemals WTCC) wird 2018 als WTCR mit Fahrzeugen nach dem TCR- Reglement ausgetragen. Daneben gibt es – sowohl in Europa als auch in Asien – zahlreiche nationale TCR- Serien, wodurch Gaststarts durch Fahrer aus anderen Ländern erleichtert werden.

Fotos: Burkhard Kasan von Racevision und Johann Van de Kerkhof
Text: Jensationel Motorsport Media / Jennifer Falkner

Jugendgruppe veranstaltet zum Saisonauftakt den Großen Preis von Feldkirch

Bereits im Qualifying machte die Gebrüder Jakob und Anton Renz klar wer hier Favorit sein wird und bestätigten Ihrer Leistung im anschließenden Rennen mit der schnellsten Rennrunde. Ebenso wie der Rallye Fahrer Martin Breiler mit seiner Beifahrerin Katrin Rost sowohl auch ADAC Kart Masters Fahrer Niclas Wiedmann mit seinem Teamkollegen Michael Wiedmann ( 10 kg Zusatzgewicht ) mußten, nach dem Qualifying mit den hinteren Startplätzen Vorlieb nehmen und wurden während des Rennens auf die Plätze verwiesen. Rennlegende und Titelfavorit Helge Hinz mit Beifahrer Lars Hinz kämpften bereits im Qualifiying und während des gesamten Rennens mit dem Set-Up und mußten ihr Rennen ohne eine Podestplatzierung beenden. Das Rookieteam um David und Henning Knoch glänzten mit tollen Rundenzeiten und verpaßten einen Podestplatz nur knapp.

Im Rennen sicherte sich das italienische Rennteam um Renato Franco und Enzo Franco den 3. Platz.
Einen verdienten 2. Platz erkämpften sich Gerd Schober mit seinem Teamkollegen Patrick Riegel.

Als Sieger, nebst einem Vorsprung von 2 Runden, konnte das Duo Dennis Diemer und Nico Rauschendorfer den Großen Preis von Feldkirch für sich entscheiden.

„Die Strecke war in einem hervorrangenden Zustand, das Set – Up bei uns hat gepaßt und Speed war vorhanden,“ resumiert Sven Diebold mit Teamkollege Adrian Diebold, „ aber die Konkurrenz war heute einfach zu stark für uns“
Schlussendlich kann auf eine gelungene Veranstaltung, ohne Unfälle oder Ausfälle mit viel Spaß für alle Beteiligten zurückgeblickt werden.

Die Jugendgruppe freut sich nun auf den Saisonauftakt in Memmingen am 05.05.2019.

Hauptversammlung des ADAC-Ortsclubs mit der 50 Jahre alten Renngemeinschaft Graf Zeppelin

Michael Moebius vom Supermoto Club Bodensee berichtete von tollen Events der Aktiven, die zu Beginn des vergangenen Jahres ihre gesamte Clubarbeit wieder auf den Erfolg der Messe „Motorradwelt Bodensee“ und hier die Vorbereitungen für die Supermoto-Showraces ausgerichtet hatten. Zwei Nachmittage für den Streckenaufbau und 14 Trainingstage forderten den Zusammenhalt der Mitglieder. Und es hat sich gelohnt. Fahrer wie Ehrenmitglied Philipp Öttl aus der Moto3 und Marcel Schrötter aus der Moto2 waren nach Friedrichshafen gekommen. Zum Ostertraining fuhr man nach Castelletto di Branduzzo, andere lange Wochenende verbrachte man auf Rennstrecken in Frankreich oder Norditalien. Bis spät in den Herbst hinein wurde gefahren, unter anderem in Mailand, wo drei Rennstrecken zur Verfügung stehen.

Von einem „erfüllten Clubleben“ berichtete auch Thomas Krohne von der Motorradgruppe Markdorf. Man war unterwegs ans Nordkap oder nach Gibraltar, lagerte unter freiem Himmel und legte in drei Wochen 9000 Kilometer zurück. Nennenswerte Unfälle gab es nicht, was nach Thomas Krohne daran liegt, „verdammt schnelle Schutzengel“ zu haben, wie er scherzhaft meinte. Zum eigenen Motorradtreffen begrüßte die Gruppe 150 internationale Gäste. 40 Jahre gehört die Markdorfer Motorradgruppe mittlerweile zum ADAC-Ortsclub Friedrichshafen, und Krohne hofft, auch den 50. Geburtstag gemeinsam feiern zu können.

Helge Hinz berichtete von einem Mitgliederzuwachs bei den jungen Kart-Fahrerinnen und -Piloten, die am Memminger Flugplatz und in der Messe in einer tollen Zusammenarbeit mit den Supermoto-Kollegen trainieren und sich gegenseitig unterstützen. 18 „neue“ Kinder bedeuteten im Herbst einen neuen Höchststand, der sich auch in den Erfolgen wiederspiegelte. Neun Trainingseinheiten sind in der neuen Saison in Memmingen gebucht. Durchschnittlich sind 12 Kinder am Start. Zwei fahren mittlerweile aktiv und lassen die Verantwortlichen trotz der fehlenden Strecke in der Region positiv in die Zukunft blicken.

Sportleiter Jürgen Baumgärtner streifte das sportliche Geschehen insgesamt und gab bekannt, dass die Geschwister Mike und Michelle Halder, bei der letztjährigen Clubmeisterschaft auf den Plätzen 2 und 3 platziert, in der neuen Saison auf Honda fahren. Baumgärtner hofft, unfallfrei durch die Saison zu kommen und bat um Helfer für die Historic-Rallye des ADAC. Nach den neuen Spielregeln des ADAC orientieren sich an deren Zahl die Zuschüsse.
An diese Neuerungen knüpfte auch Schatzmeister Bernd Schulze an, der wieder eine exzellent geführte Kasse vorlegte, die durch höhere Werbeeinnahmen und sparsames Haushalten einen erfreulichen Gewinn verbucht.

Einstimmig wurde der gesamte Vorstand entlastet. In diesem Zusammenhang appellierte Herrmann Rittler an die Hauptversammlung, weitere Mitglieder zu werben. Der Grund insbesondere: Pro 50 Mitglieder erhalten die Clubs bei der ADAC-Delegiertenversammlung eine Stimme – und der Verein mehr Geld.
Ihr 50jähriges Jubiläum feiert in diesem Jahr die Renngemeinschaft Graf Zeppelin im ADAC-Ortsclub. Daran erinnert werden soll bei der Messe Tuning-World Anfang Mai und bei der Siegerehrung im Dezember. Geplant ist, mit dem Kressbronner Oldtimer-Club ein gemeinsames „Beifahrer-Angebot“ zu machen. Um letzteren die Angst zu nehmen, bei Oldtimer-Ausfahrten als Beifahrer Verantwortung zu übernehmen, will man sie in einer Veranstaltung informieren, ihnen ihren Part erklären. Denn: Fahrer für diese Veranstaltungen gibt’s genug, allein an Beifahrern hapert’s.

Niclas Wiedmann – Saisonauftakt ADAC Kart Masters in Ampfing

„Zielsetzung für dieses Jahr ist eine Platzierung in der Kart Masters Serie innerhalb der Top 5“ lässt Niclas Wiedmann wissen, fügt noch hinzu „ein weiteres Ziel mindestens ein Rennen möchte ich für mich entscheiden“.
Bei besten Wetterbedingungen begannen am Freitag somit die Trainingsheats und setzten sich am Samstag mit dem Warm – Up und dem Qualifying fort. Auf der Suche nach dem richtigen Set Up fand sich Niclas nach dem Qualifiying auf einem unerwartetem Platz 21 wieder und musste in den Heats 1 und 2 noch einen weiteren Rückschlag hinnehmen, nachdem eine Kollision nebst Zeitstrafe ihn auf Startplatz 29 zurückwarf.
Der 17-jährige zeigte dann das, was ihn bereits letzte Saison ausgezeichnet hat. Mit enormen Kampfgeist und Willensstärke kämpfte er sich im 1. Sonntagsrennen von Platz 29 auf Platz 10 vor. Im 2. Rennen gelang ihm in der letzten Runde noch ein fantastisches Überholmanöver von gleich 2 vor ihm liegenden Mitkonkurrenten, was ihn dann letztendlich auf einem hervorragenden 6. Platz das Rennen beenden lies.
Nach anfänglich frustrierendem Beginn kann Niclas Wiedmann für das Rennwochenende eine positive Bilanz ziehen und man darf gespannt sein wie die weitere Saison verlaufen wird.