Willkommen beim ADAC Ortsclub Friedrichshafen

Seit 1966 setzen wir uns mit unseren assoziierten Gruppen Renngemeinschaft "Graf Zeppelin", Jugendgruppe "Graf Zeppelin", Motorradgruppe Markdorf und 1. Supermotoclub-Bodensee e.V. für das Verkehrswesen allgemein und die Interessen seiner Mitglieder ein. Schwerpunkte liegen bei Themen zur Verkehrssicherheit, in der Jugendarbeit, im Motorsport, in Geselligkeit und Veranstaltungen.

ADAC Ortsclub Friedrichshafen e.V.

Schwieberdinger Duo gewinnt die 19. Bodensee Oldtimer Rallye

Zahlreiche Schaulustige und Oldtimer-Freunde hatten sich am Samstagnachmittag in der vom ADAC-Ortsclub Friedrichshafen gemeinsam mit der „Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ ausgerichteten Rallye vor dem Zeppelin Museum eingefunden, um die Fahrzeuge zu besichtigen, die zuvor und am Sonntag unterwegs im Bodensee-Hinterland auf insgesamt 250 Kilometern für Aufsehen gesorgt haben. Von den Lokalmatadoren kamen Armin Labor aus Markdorf mit Nikolai Kröger aus Oberteuringen in einem MG-A Baujahr 1968 auf Platz Vier, vor den Markdorfern Hans-Bernd Kilian und Klaus Kohler in einem Triumph Spitfire 1500 Baujahr 1961. Sechste wurden Hansgerd und Gisela Löllgen aus Grefrath in einem VW Käfer Cabrio 1303 Baujahr 1978 und Hermann Rittler mit Walter Markus aus Baienfurt in einem BMW E30 Baujahr 1968. Unter den 70 teilnehmenden Fahrzeugen gewann das Team „seeclassics“ die Mannschaftswertung vor dem „Engländer Stammtisch“. Den Pokal für die Sonderwertung für die weiteste Anreise nahmen Jürgen und Michael Meyerer aus Selm mit nach Hause. Sie waren in einem Porsche 911 Carrera Baujahr 1988 an den Start gerollt. Mit dem ältesten Fahrzeug, einem Lagonda LG 45 Baujahr 1936, waren Hans R. und Noemi Noelle Blatter aus Wilchingen angereist, um diesen speziellen Pokal zu gewinnen. Die Sonderwertung Damen gewannen Marie-Theres und Christina Steidele aus Neufahrn in einem Mercedes-Benz 219 Baujahr 1958. Im Gesamtergebnis Touristik lagen nach den beiden Tagen Ralf und Gudrun Gerhard aus Saarbrücken in einem Porsche 911 Baujahr 1995 vorne, gefolgt von Christoph und Nadine Heil aus Schwangau in einem BMW Z3 Coupe Baujahr 1968 und Dieter und Angela Riedmiller aus Illmensee in einem Volvo PV 55. Bei der Siegerehrung am Sonntag Mittag im Messesrestaurant bedankte sich der Vorsitzende des ADAC Ortsclubs Friedrichshafen e.V. Emin Akata bei den Teilnehmern, dem Wettfahrtleiter Tobias Stett und den vielen Helfern für ihren Einsatz bei dieser Veranstaltung. Er freue sich schon auf viele Teilnehmer bei der nächstjährigen 20. Bodensee-Oldtimer-„Jubiläums“-Rallye. Text: Sigi Großkopf, Fotos: Herbert Schneider [envira-gallery id="6099"]

03.07.2018

Friedrichshafen (sig) – Von zwei Todesfällen überschattet war die Jahreshauptversammlung des ADAC-Ortsclub Friedrichshafen mit der “Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ am Freitagabend im Clubheim beim Flughafen. Zum einen galt das Gedenken „Mister Superbike“ Peter Rubatto (62), zum anderen Philipp Prestel (21), 2014 U21 Teamweltmeister in der Supermoto-Kategorie Challenger, der bei einem Unfall seines geliebten Sports sein junges Leben verlor. Bei den Vorstandswahlen gab es nur eine Veränderung: Für den nach 14 Jahren als Sportleiter ausscheidenden Dieter Veser rückt Jürgen Baumgärtner nach. Dessen Vertreter ist „Gebe“ Zeller. Veser wurde mit viel Beifall und einem prall gefüllten Geschenkkorb auch in Sachen Gaumenfreuden gedankt. Einstimmig wiedergewählt wurden Vorsitzender Emin Akata, sein Stellvertreter Hermann Rittler, Schatzmeister Bernd Schulze und Schriftführerin Leonie Stett. Im Beisein sämtlicher Ehrenmitglieder des Clubs blickte Emin Akata auf das Vereinsgeschehen im vergangenen Jahr zurück und kündigte an, das Vereinsleben neu orientieren zu wollen. Am gleichen Tag vom erstmals kurzfristig angebotenen Fahrsicherheitstraining in Steißlingen zurückgekehrt, soll das Angebot trotz der bescheidenen Teilnahme beim ersten Versuch wiederholt werden. Sowohl Heinz Vöhringer als auch Hartmut Böhme nannten die Veranstaltung den richtigen Weg, Jugendliche für sicheres Fahren zu begeistern. Mit einem Flyer will man bei der „Klassikwelt“ auf die Möglichkeit in Steißlingen aufmerksam machen. Akata dankte in seinem Rückblick auf 2017 vor allem der Gramici-Gruppe und Standgestalter Herbert Schneider für ihren Einsatz bei der „Klassikwelt Bodensee“. Auch in diesem Jahr wird man bei der Messe ab 25. Mai wieder mit einem Stand dabei sein. Der Vorsitzende streifte die Bodensee Oldtimer-Rallye mit 70 Teilnehmern,  dankte den Verantwortlichen und Helfern und der Jugendgruppe, die wieder ein schwieriges Jahr hinter sich hat. In der Folge berichteten die Abteilungen 1. Supermoto-Club, die Motorradgruppe Markdorf und die Renngemeinschaft Graf Zeppelin von Erfolgen und dem tragischen Unfall des jungen Philipp Prestel. Helge Hinz bedankt sich für die Jugendgruppe, die zehn Kinder als Aktive an sich binden und ab dem nächsten Monat acht Trainingseinheiten in Memmingen vereinbaren konnte, wo auch einige Boxen für Karts angemietet sind.  Sein Dank galt weiterhin der Messe und der Abteilung Supermoto, die erneut mehrere ihrer Trainingseinheiten dort zur Verfügung gestellt hat. Clubmeister 2017 Auto/Kart wurde Mike Halder vor Timo Scheider und Tim Zimmermann, auf dem Motorrad Kevin Tschümperlin vor Nina Baumgärtner und Nico Baumgärtner. Schatzmeister Bernd Schulze hat erneut die Kasse perfekt geführt und von einem kleinen Schmankerl berichtet: Zuletzt wurden ihm viele Schecks eingereicht, die der Club schon vor langer Zeit vergeben hatte. Der Grund: Die Empfänger - allen voran der nicht mehr aktive Bernd Hiemer – hatten die Schecks bei der Entgegennahme in den Pokal gelegt, den Deckel drauf gemacht und über Monate nicht mehr gehoben und darunter geschaut… Im Auftrag des 15 000 Mitglieder starken Deutschen Sportfahrer Kreis (DSK) überreichte Vorsitzender Emin Akata seinem Vorgänger Christian Kubon Urkunde und Pokal für 50jährige Mitgliedschaft. Kubon ist Gründungsvorsitzender des ADAC-Ortsclubs Friedrichshafen und hat den Verein 52 Jahre lang bis vor einem Jahr geführt. Neuer Verkehrsreferent und Ortsyndikus des ADAC-Ortsclub ist Dieter Franke, Fachanwalt für Verkehrsrecht in der Kanzlei Kubon. [envira-gallery id="5884"]

Renngemeinschaft Graf Zeppelin

Riedmiller bleibt in Führung und wird Meister in der Klasse Rennsportwagen

Zunächst verlief Training und Qualifying planmäßig und ohne Zwischenfälle. Jedoch kurz vor dem Wertungslauf begann es leicht zu regnen. Regenreifen wurden aufgezogen, für die Optimierung des Setup bleib kaum Zeit.  Bereits in der dritten Kurve kam es zum Dreher, jedoch konnte Riedmiller den Boliden auf der Strecke halten. In der 5. Runde raste Riedmiller auf rutschiger Strecke infolge Ölverlust des Vordermanns ungebremst ins Kiesbett. In der Pace-car-Phase gelang es ihm den Wagen wieder auf die Strecke zu bringen und er konnte die Runde beenden. Immerhin  kam er dadurch wenigstens als Letzter in die Wertung und konnte wenige aber doch wertvolle Meisterschaftspunkte erlangen. In der Meisterschaft blieb er in seiner Klasse weiterhin vorne. Allerdings haben die Verfolger enorm aufgeholt. Der große Showdown sollte dem letzten Lauf am Nürburgring (12.-14.10.2018) vorbehalten sein. Die ADAC Westfalen Trophy war der Veranstalter zum Saisonende. Trotz besten Wetterverhältnissen wollte Riedmiller nichts so richtig gelingen. Die Rundenzeiten waren ungleichmäßig und ungewohnt langsam. Das reichte nur für den sechstletzten Platz. Aber wenigstens sicher nach Hause gefahren. Nur was machten die Verfolger? Einiges besser, aber die zeigten Nerven und kamen alle über das Mittelfeld nicht hinaus. Dies genügte Riedmiller, um die Führung zu behalten und reichte komfortabel zum Meistertitel in der Klasse Rennsportwagen. Ein überglücklicher Riedmiller stand zwar ohne Pokal bei der Siegerehrung, aber freute sich riesig über den Gesamtsieg in seiner Klasse. Am 27.10.2018 findet dann in Schotten die Siegerehrung der Meister statt. Dort wird dann der Meisterschaftspokal feierlich überreicht. Wir werden mit Bildern berichten. [envira-gallery id="6381"]

21.10.2018

Am Start war wieder Emin Akata von der Renngemeinschaft Graf-Zeppelin. Es war bisher ein sehr schwieriges Jahr für ihn. Nach einem Totalschaden beim 24h-Rennen im Mai aufgrund einer Kollision seines Partners, konnte dieser Porsche Cayman GT4 Cup nicht mehr neu aufgebaut werden. Das neue Einsatzfahrzeug ist seither ein BMW M4 GT4. Das Team von Sorg Rennsport setzt dieses Fahrzeug in der Klasse SP 10 ein. Nach einem durchwachsenen Quali ging das Team von Startplatz 6 ins Rennen. Bei herrlichem Wetter konnte das Fahrertrio mit Emin Akata während der Renndistanz von 4 Stunden Platz für Platz aufholen. Am Ende des Rennen sah Emin Akata die Zielflagge auf Platz 2 der Klasse. Es war ein schönes und anstrengendes Rennen mit einem tollen Ergebnis, so Emin Akata nach dem Rennen. Es ist ja noch Luft nach oben und in 3 Wochen greifen wir wieder an. [envira-gallery id="6374"]

Die Streckenführung ist – wie üblich im Hinterland –sehr anspruchsvoll, doch vier lange Rundkurse mit je zwei Runden plus Auslauf, sorgen auch für dichten Verkehr und manch ein Auflaufen auf den Vordermann. Während die Spitze die erste Schleife im Trockenen beendet, ehe der Regen das Hinterland unter Wasser setzt, haben die Fahrer mit den höheren Startnummern von Beginn an mit nasser Fahrbahn zu kämpfen. Wetter und Strecke fordern ihren Tribut: 23 Teams erreichen das Ziel nicht. Für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin starten Leoni Stiem (Hagnau am Bodensee) und Anika Warnke (Sulz am Neckar) auf ihrem Ford Puma. Auch sie werden vom Regen überrascht, der eigentlich erst später einsetzen sollte. Ein Kampf das Auto auf der Straße zu halten beginnt schon auf der zweiten Prüfung. Erst nach vier Prüfungen war ein Reifenwechsel im Regrouping möglich. Danach kommen die beiden schnellen Ladies aus dem Süden vom Speed Cat Racing Team deutlich besser zurecht und finden wieder den Anschluss nach ganz vorne. Mit einer 16. Gesamtzeit auf der sechsten Wertungsprüfung bestätigen sie ihr starke Leistung und beenden die Rallye als Zweiter in der Klasse F6 bis 1600ccm und bestes Damenteam.  

Jugendgruppe Graf Zeppelin

Gelungener Saisonstart der Jugendgruppe in Memmingen

Alle Fahrer hatten sich in der Vorbereitung mit Rennanzügen, Helmen und dem notwendigen Equipment hervorragend ausgestattet und blickten voller Vorfreude auf Ihre ersten Runden unter freien Himmel. Helge Hinz teilte mit einem sehr anspruchsvollen Pylonenkurs die Strecke ein und instruierte die Fahrer während einer Streckenbegehung in die Begebenheiten des Memminger Rundkurses. Nach einer Einteilung der Piloten in 3 Gruppen fiel um 10.30 Uhr dann der ersehnte Startschuss und schnell zeigte sich mit welchem Ehrgeiz die Mädchen und Jungs bei der Sache waren. Eine schnelle Auffassungsgabe, geschickte Koordination zwischen Gas und Bremse und rechtzeitiges Einlenken waren innerhalb des Pylonenkurses gefragt. Alle Fahrer meisterten die Aufgaben an diesem ersten Trainingstag mit hervorragenden Leistungen. Lobenswert war auch die Disziplin die alle an den Tag legten, was somit auch zur Folge hatte das wir auf eine unfallfreien Trainingstag zurückblicken können. Als prominenten Gast durften die Racekids Rennfahrer Emin Akata begrüßen, der es sich, im Rahmen seines Amtes als Vorstand des ADAC Ortsclubs Friedrichshafen, nicht nehmen ließ, dankende Worte an die Eltern und das Orgateam für ihr Engagement zu richten. [envira-gallery id="6080"]

15.06.2018

InZusammenarbeit mit dem AMC Memmingen Stefan Schaller gelang es, mit 8 fest gebuchten Trainingsterminen (siehe Kalender) auf dem Rundkurs in Memmingen, Rennsport für unseren Nachwuchs zu planen und vorzubereiten. Mit der neu gestalteten Rennstrecke am Flughafen in Memmingen und einer eigenen Kartbox direkt an der Rennstrecke hat das Orgateam der Jugendgruppe in der Winterpause somit ideale Voraussetzungen für eine aufregende Rennsaison für unsere RaceKids geschaffen. Wir wünschen allen Beteiligten viel Spaß, stets eine unfallfreie Fahrt  und natürlich immer eine schnelle Runde!