Zu Gast beim Ehrenmitglied der 50jährigen Renngemeinschaft Graf Zeppelin im Karl-Olga-Haus, von links: "Gebe" Zeller, Max Fessler, der Ehrenvorsitzendes des ADAC-Ortsclubs Friedrichshafen, Christian Kubon, Schatzmeister Bernd Schulze und ADAC-Ortsvorsitzender Emin Akata. Foto: sig

Die Häfler Motorrad-Legende Max Fessler kannte jedes Kind

Die Häfler Motorrad-Legende Max Fessler kannte jedes Kind

Seit einigen Monaten ist das Karl-Olga-Haus die neue Heimat des heute 83-Jährigen, der einst als lupenreiner Amateur, ohne fremde Schrauber und Sponsoren auf den Rennstrecken unterwegs war. An diese Zeiten erinnerten ihn seine Motorsportfreunde im KOH, wohin sie ihm anlässlich des anstehenden Jubiläums eine motorsportliche Erinnerung mitbrachten und mit alte Zeiten wach werden ließen. „Wir sind so schnell gefahren wie heute“, ist der Träger des ADAC-Sportabzeichens in Gold mit Brillanten vor dem Hintergrund gewachsener Motorstärken überzeugt. Und auch wenn er sich derzeit im KOH betreuen lässt, in seiner Garage stehen immer noch eine Handvoll Motorräder… Infiziert für den Motorsport wurde Max Fessler, der beim TSV in Fischbach auch dem Fußball frönte, von einem Onkel in Steinhausen bei Bad Schussenried. Dorthin war seine Familie vier Stunden zuvor evakuiert, ehe im April 1944 bei einem Luftangriff sein Elternhaus in der Riedleparkstraße dem Erdboden gleichgemacht wurde. Bereits 1952 erhielt er sein erstes Motorrad, eine Triumph 125. Es folgten eine Puch 125 und die geliebte BSA aus England. Pilotiert hat er weitere Maschinen wie eine Eckert-Honda, Egli-Kawasaki oder eine Yamaha. Für ihn unvergesslich sind bis heute die Grasbahnrennen an der Ravensburger Straße vor dem Seewald und das Ski-Jöring im VfB-Stadion. 1960 erhielt er die Fahrerlizenz. Neben der Solitude, dem Nürburg-, Hockenheim- und Schottenring war Max Fessler auch auf Rennpisten in Belgien und Österreich unterwegs. Seinen ersten Sieg in seiner über 50jährigen Motorsport-Karriere landete er 1967 auf der legendären Solitude-Rennstrecke in Stuttgart, wo er mit seiner betagten BSA (Baujahr 1952) den haushoch favorisierten Hondas das Hinterrad zeigte. Herausragende Erfolge feierte er in den 1970er Jahren beim 1000-Kilometer-Rennen von Hockenheim, als er im Zweiter-Team mit Karl-Heinz Kees aus Kressbronn und dem Häfler Josef Hage jeweils zu den Top-Ten zählte. [envira-gallery id="7331"]

28.08.2019

Sieg bei der 20. Bodensee Oldtimer Rallye geht nach Uhldingen-Mühlhofen

Sieg bei der 20. Bodensee Oldtimer Rallye geht nach Uhldingen-Mühlhofen

Einige der Teilnehmer sind von Anfang an dabei, viele seit vielen Jahren. Die 20. Bodensee Oldtimer Rallye am Wochenende vermittelte den Eindruck einer großen harmonischen Familie, in der man sich nicht nur kennt, sondern auch schätzt. So war Gründungsvorsitzender und jahrzehntelanger Chef des ADAC-Ortsclub Friedrichshafen, Christian Kubon, ergriffen, als am Samstagnachmittag die Besatzungen durch den Martinstunnel vor das Zeppelin Museum rollten und er hinter den Steuern viele alte Motorsport-„Haudegen“ erkannte. Unfallfrei, kein Crash, keine technischen Defekte und schnelle Ergebnisermittlung meldeten die Organisatoren des ADAC-Ortsclubs mit der Renngemeinschaft Graf Zeppelin, als erst bei der Präsentation der Fahrzeuge am Samstagnachmittag vor dem Zeppelin Museum Regen und Sturm einsetzten und die vielen Interessierten fluchtartig den Platz verließen. Zuvor auf der Strecke und am Sonntagvormittag schien wieder die Sonne und dem zweiten Rallye-Tag stand nichts im Wege. Der Rest der 250 Kilometer samt Wertungsprüfungen konnte in Angriff genommen werden. Dank des neuen Caterers, der Firma Klink, zeigten sich die Teilnehmer von der kulinarischen Verköstigung am Frühstücks-Büffet im Foyer-West der Messe vor der Abfahrt ebenso begeistert wie der Festakt am Samstagabend im Graf-Zeppelin-Haus keine Wünsche offen ließ. Text: Siegfried Großkopf Bilder: Herbert Schneider

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Sportlich Gesamt Sportlich Klassenwertung Touristen Gesamt Sonderwertungen Mannschaftswertung WP1 WP2 WP3 WP4 WP5 Zwischenwertung nach 3 von 5 Wertungsprüfungen

Bilder Samstag

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Bilder Sonntag

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11.07.2019

17. Bodensee Oldtimer-Rallye mit 85 Fahrzeugen so nachgefragt wie nie zuvor – Perfekte Organisation

Begeisterte Piloten und Standing Ovation

17. Bodensee Oldtimer-Rallye mit 85 Fahrzeugen so nachgefragt wie nie zuvor –  Perfekte Organisation
Begeisterte Piloten und Standing Ovation
Friedrichshafen (sig) – Die 17. Bodensee Oldtimer-Rallye am Samstag und Sonntag über zwei Strecken von insgesamt 250 Kilometern sowie einer Rekordbeteiligung von 85 Fahrzeugen war ein voller Erfolg. Gesamtsieger wurden Patrick Seitz und Michael Vogt aus Esslingen in einem Fiat 128 Baujahr 1975, vor Armin Labor und Nicolai Kröger aus Markdorf vom ausrichtenden ADAC-Ortsclub Friedrichshafen in einem MG-A Baujahr 1958, und Alois und Martina Schmid aus Aichach in einem Mercedes 280 SLP Baujahr 1968.
Rennleiter Dieter Veser von der „Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ im ADAC-Ortsclub Friedrichshafen hatte die beiden Strecken mit sechs Wertungsprüfungen gespickt, wobei es am Samstag über Kluftern, Ahausen, Lippertsreute, Bad Waldsee, Wolfegg und Weingarten ging, und die Fahrzeuge bei ihrer Ankunft auf dem Buchhornplatz über Stunden von einer großen Menschenmenge umlagert waren. Klaus Brakmann hatte die Fahrzeuge samt ihrer Besatzungen bei ihrer Ankunft am Zeppelin Museum vorgestellt. Vom Internationalen Bankhaus Bodensee (IBB) waren die Fahrer mit Pflegematerialien für ihre Autos versorgt worden.
Am Sonntag ging es bei schönerem Wetter über Meckenbeuren, Waldburg, Vogt und Amtzell zurück zum Messegelände, wo am Nachmittag im Messerestaurant die Siegerehrung stattfand. Viel Lob gab es dabei für Sportleiter Dieter Veser für die Streckenorganisation und Standing Ovation für den ADAC-Präsidenten Christian Kubon, als dieser versprach, trotz seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen auch nach dem 50jährigen Jubiläum des Ortsclubs in diesem Jahr dem Verein und der Bodensee Oldtimer-Rallye verbunden bleiben zu wollen. Das Lob galt auch den vielen Helfern des Vereins auf der Strecke.
Neben den Siegerkränzen und Pokalen für die Gesamtsieger  gab es die auch für besondere Gruppen der Zuverlässigkeitsfahrt für historische Fahrzeuge, die in das Sportregister des ADAC-Württemberg eingetragen ist. Die Sonderwertung für die Piloten mit der weitesten Anreise gewannen Hans-Ulrich und Barbara Blankenburg aus Bad Schwartau in einem BMW 1600-2 Baujahr 1969, die für das älteste Fahrzeug Bernd und Christiane Dannenmaier aus Emmendingen in einem Riley-Sprite Baujahr 1935, und die Sonderwertung Damen Noemi Blatter und Karin Siegenthaler aus Wilchingen in einem Mini Cooper S Baujahr 1970 vor Marie-Therese und Christina Steidele aus Niederrieden in einem MB 219 Proton, Baujahr 1958.
Die Touristik-Wertung (ohne Prüfungen) gewannen Christian und Brigitta Drägert aus Eichenau in einem Austin Healey 3000 MK1 Baujahr 1960, vor Jürgen und Michaela Blatter aus Laufenburg in einem VW Käfer Baujahr 1962, und Sebastian  und Ramona Schwind aus Oberndorf in einem MG B Baujahr 1979. Text: Sigi Großkopf. Fotos: Club.