ADAC und Renngemeinschaft wollen Vereinsleben auffrischen

ADAC und Renngemeinschaft wollen Vereinsleben auffrischen

Friedrichshafen (sig) – Von zwei Todesfällen überschattet war die Jahreshauptversammlung des ADAC-Ortsclub Friedrichshafen mit der “Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ am Freitagabend im Clubheim beim Flughafen. Zum einen galt das Gedenken „Mister Superbike“ Peter Rubatto (62), zum anderen Philipp Prestel (21), 2014 U21 Teamweltmeister in der Supermoto-Kategorie Challenger, der bei einem Unfall seines geliebten Sports sein junges Leben verlor. Bei den Vorstandswahlen gab es nur eine Veränderung: Für den nach 14 Jahren als Sportleiter ausscheidenden Dieter Veser rückt Jürgen Baumgärtner nach. Dessen Vertreter ist „Gebe“ Zeller. Veser wurde mit viel Beifall und einem prall gefüllten Geschenkkorb auch in Sachen Gaumenfreuden gedankt. Einstimmig wiedergewählt wurden Vorsitzender Emin Akata, sein Stellvertreter Hermann Rittler, Schatzmeister Bernd Schulze und Schriftführerin Leonie Stett. Im Beisein sämtlicher Ehrenmitglieder des Clubs blickte Emin Akata auf das Vereinsgeschehen im vergangenen Jahr zurück und kündigte an, das Vereinsleben neu orientieren zu wollen. Am gleichen Tag vom erstmals kurzfristig angebotenen Fahrsicherheitstraining in Steißlingen zurückgekehrt, soll das Angebot trotz der bescheidenen Teilnahme beim ersten Versuch wiederholt werden. Sowohl Heinz Vöhringer als auch Hartmut Böhme nannten die Veranstaltung den richtigen Weg, Jugendliche für sicheres Fahren zu begeistern. Mit einem Flyer will man bei der „Klassikwelt“ auf die Möglichkeit in Steißlingen aufmerksam machen. Akata dankte in seinem Rückblick auf 2017 vor allem der Gramici-Gruppe und Standgestalter Herbert Schneider für ihren Einsatz bei der „Klassikwelt Bodensee“. Auch in diesem Jahr wird man bei der Messe ab 25. Mai wieder mit einem Stand dabei sein. Der Vorsitzende streifte die Bodensee Oldtimer-Rallye mit 70 Teilnehmern,  dankte den Verantwortlichen und Helfern und der Jugendgruppe, die wieder ein schwieriges Jahr hinter sich hat. In der Folge berichteten die Abteilungen 1. Supermoto-Club, die Motorradgruppe Markdorf und die Renngemeinschaft Graf Zeppelin von Erfolgen und dem tragischen Unfall des jungen Philipp Prestel. Helge Hinz bedankt sich für die Jugendgruppe, die zehn Kinder als Aktive an sich binden und ab dem nächsten Monat acht Trainingseinheiten in Memmingen vereinbaren konnte, wo auch einige Boxen für Karts angemietet sind.  Sein Dank galt weiterhin der Messe und der Abteilung Supermoto, die erneut mehrere ihrer Trainingseinheiten dort zur Verfügung gestellt hat. Clubmeister 2017 Auto/Kart wurde Mike Halder vor Timo Scheider und Tim Zimmermann, auf dem Motorrad Kevin Tschümperlin vor Nina Baumgärtner und Nico Baumgärtner. Schatzmeister Bernd Schulze hat erneut die Kasse perfekt geführt und von einem kleinen Schmankerl berichtet: Zuletzt wurden ihm viele Schecks eingereicht, die der Club schon vor langer Zeit vergeben hatte. Der Grund: Die Empfänger - allen voran der nicht mehr aktive Bernd Hiemer – hatten die Schecks bei der Entgegennahme in den Pokal gelegt, den Deckel drauf gemacht und über Monate nicht mehr gehoben und darunter geschaut… Im Auftrag des 15 000 Mitglieder starken Deutschen Sportfahrer Kreis (DSK) überreichte Vorsitzender Emin Akata seinem Vorgänger Christian Kubon Urkunde und Pokal für 50jährige Mitgliedschaft. Kubon ist Gründungsvorsitzender des ADAC-Ortsclubs Friedrichshafen und hat den Verein 52 Jahre lang bis vor einem Jahr geführt. Neuer Verkehrsreferent und Ortsyndikus des ADAC-Ortsclub ist Dieter Franke, Fachanwalt für Verkehrsrecht in der Kanzlei Kubon. [envira-gallery id="5884"]

16.04.2018

ADAC Ortsclub bietet Fahrsicherheitstraining an

ADAC Ortsclub bietet Fahrsicherheitstraining an

Der ADAC-Ortsclub Friedrichshafen plant bei einer Mindestteilnehmerzahl von zehn Personen am 22. Juli, von 10:30 bis 18:30 Uhr, ein Fahrsicherheitstraining auf dem „Fahrsicherheitszentrum Bodensee“ in Steißlingen.. Die Teilnahmegebühr beträgt für Ortsclubmitglieder 175 Euro, für Nichtmitglieder 195 und für junge Fahrer von 17 bis 25 Jahre 149 Euro. Interessant ist das Training auch für Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter quasi kostenfrei an diesem Training teilnehmen lassen können. Die Kosten werden von den Berufsgenossenschaften in der Regel komplett übernommen. Die Abrechnung erfolgt direkt über das Fahrsicherheitszentrum. Der ADAC-Ortsclub will mit dem Fahrsicherheitstraining an frühere Traditionen anknüpfen. Schon zu Zeiten des alten IBO-Geländes gab es dort solche Angebote, die bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren haben. Fahrsicherheit wird im Straßenverkehr immer wichtiger. Daran ändert auch das Thema automatisiertes Fahren nichts. Im Gegenteil. Fahrertraining ist für junge Führerscheinbesitzer ebenso wichtig wie für Frauen und selbst so genannte alte Hasen, die glauben, ihnen könne auf der Straße keiner etwas vormachen. Weil das (bessere) Kennenlernen des eigenen Fahrzeugs in kritischen Situationen im zunehmenden Straßenverkehr immer wichtiger wird, und das noch junge „Fahrsicherheitszentrum Bodensee“ (www.fahrenerleben.de)mit seinem professionellen Instruktorenteam Gelegenheit bietet, das eigene Können dort testen zu können und sich selbst am Steuer sicherer zu machen, macht der ADAC-Ortsclub dieses Angebot. Das Angebot gilt nicht nur für Mitglieder des Ortsclubs, sondern für alle Fahrzeuglenker, die auch nicht Mitglied des Ortsclubs sind. Wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht zustande kommt, wird das Training abgesagt und die Teilnehmergebühr zurückerstattet. Für Rückfragen steht ADAC-Ortsclub-Vorsitzender Emin Akata unter Telefon 0171-6925157 zur Verfügung.

Anmeldung:
  1. Download Anmeldeformular unter diesem Link
  2. ausgefülltes Anmeldeformular (nur Seite 1) per Email an info@adac-friedrichshafen.de

24.05.2018

17. Bodensee Oldtimer-Rallye mit 85 Fahrzeugen so nachgefragt wie nie zuvor – Perfekte Organisation

Begeisterte Piloten und Standing Ovation

17. Bodensee Oldtimer-Rallye mit 85 Fahrzeugen so nachgefragt wie nie zuvor –  Perfekte Organisation
Begeisterte Piloten und Standing Ovation
Friedrichshafen (sig) – Die 17. Bodensee Oldtimer-Rallye am Samstag und Sonntag über zwei Strecken von insgesamt 250 Kilometern sowie einer Rekordbeteiligung von 85 Fahrzeugen war ein voller Erfolg. Gesamtsieger wurden Patrick Seitz und Michael Vogt aus Esslingen in einem Fiat 128 Baujahr 1975, vor Armin Labor und Nicolai Kröger aus Markdorf vom ausrichtenden ADAC-Ortsclub Friedrichshafen in einem MG-A Baujahr 1958, und Alois und Martina Schmid aus Aichach in einem Mercedes 280 SLP Baujahr 1968.
Rennleiter Dieter Veser von der „Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ im ADAC-Ortsclub Friedrichshafen hatte die beiden Strecken mit sechs Wertungsprüfungen gespickt, wobei es am Samstag über Kluftern, Ahausen, Lippertsreute, Bad Waldsee, Wolfegg und Weingarten ging, und die Fahrzeuge bei ihrer Ankunft auf dem Buchhornplatz über Stunden von einer großen Menschenmenge umlagert waren. Klaus Brakmann hatte die Fahrzeuge samt ihrer Besatzungen bei ihrer Ankunft am Zeppelin Museum vorgestellt. Vom Internationalen Bankhaus Bodensee (IBB) waren die Fahrer mit Pflegematerialien für ihre Autos versorgt worden.
Am Sonntag ging es bei schönerem Wetter über Meckenbeuren, Waldburg, Vogt und Amtzell zurück zum Messegelände, wo am Nachmittag im Messerestaurant die Siegerehrung stattfand. Viel Lob gab es dabei für Sportleiter Dieter Veser für die Streckenorganisation und Standing Ovation für den ADAC-Präsidenten Christian Kubon, als dieser versprach, trotz seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen auch nach dem 50jährigen Jubiläum des Ortsclubs in diesem Jahr dem Verein und der Bodensee Oldtimer-Rallye verbunden bleiben zu wollen. Das Lob galt auch den vielen Helfern des Vereins auf der Strecke.
Neben den Siegerkränzen und Pokalen für die Gesamtsieger  gab es die auch für besondere Gruppen der Zuverlässigkeitsfahrt für historische Fahrzeuge, die in das Sportregister des ADAC-Württemberg eingetragen ist. Die Sonderwertung für die Piloten mit der weitesten Anreise gewannen Hans-Ulrich und Barbara Blankenburg aus Bad Schwartau in einem BMW 1600-2 Baujahr 1969, die für das älteste Fahrzeug Bernd und Christiane Dannenmaier aus Emmendingen in einem Riley-Sprite Baujahr 1935, und die Sonderwertung Damen Noemi Blatter und Karin Siegenthaler aus Wilchingen in einem Mini Cooper S Baujahr 1970 vor Marie-Therese und Christina Steidele aus Niederrieden in einem MB 219 Proton, Baujahr 1958.
Die Touristik-Wertung (ohne Prüfungen) gewannen Christian und Brigitta Drägert aus Eichenau in einem Austin Healey 3000 MK1 Baujahr 1960, vor Jürgen und Michaela Blatter aus Laufenburg in einem VW Käfer Baujahr 1962, und Sebastian  und Ramona Schwind aus Oberndorf in einem MG B Baujahr 1979. Text: Sigi Großkopf. Fotos: Club.