Clubmeister wurde Mike Halder vor Timo Scheider

Clubmeister wurde Mike Halder vor Timo Scheider

Friedrichshafen (sig) – Der Clubmeister ist 21 – die Clublegende 85. Heribert Schek, auf zwei Rädern Europa-, Deutscher Meister und Deutscher Mannschaftsmeister, 25maliger Teilnehmer an der „Geländemannschafts-Weltmeisterschaft“ und von dort mit 12 Gold-, sechs Silber- und einer Bronzemedaille heimgekommen sowie 15maliger Teilnehmer bei „Paris – Dakar“, wurde am Freitagabend bei der Siegerehrung der „Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ im ADAC-Ortsclub zum Ehrenmitglied ernannt. Clubmeister wurden in diesem Jahr Mike Halder auf vier und Kevin Tschümperlin auf zwei Rädern. „Blöderweise“ habe er gleich gewonnen, bemerkte Heribert Schek in seinen Dankesworten zu seinem ersten Start, nachdem ihm Vorsitzender Emin Akata die Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft überreicht und den Versuch unternommen hatte, die vielen Erfolge des Wangeners in fast sieben Jahrzehnten im Motorsport aufzuzählen. Viele Lacher gab’s im Colsman-Saal des GZH, als Schek von den Anfängen berichtete, als er am Morgen seines 18. Geburtstags seine Lizenz erhielt, er umgehend sein erstes Rennen gewann und dafür 30 DM erhielt, was fast einem Wochenlohn entsprach. Die Erkenntnis: Mit Motorsport lässt sich auch Geld verdienen. „Acht Tage“ würde er benötigen, um alles über Paris – Dakar zu erzählen, schmunzelte er, und berichtete, wie es zur „Schek-BMW GS 800“ kam und er ohne Absicht zum Motorradhersteller wurde, er 17 Maschinen unter seinem eigenen Markennamen baute und er mit einer seiner Motorräder 1980 Europameister wurde. Als auch er älter wurde und er Paris – Dakar nach dem deutschen Regelwerk nicht mehr mitfahren durfte, boten ihm die Marokkaner an, unter ihrer Flagge zu starten. „Aber ich konnte doch nicht als Marokkaner…“, entschied er – und fuhr für die Österreicher. Dass die Zweirad-Legende auch ein veritabler Marathonläufer war, verriet Schatzmeister Bernd Schulze, der mit ihm die mehr als 600 Höhenmeter zum Pfänder bewältigte und von Schek Dutzendemale angetrieben wurde, „den (vor ihnen) schaffen wir auch noch“. Der 21jährige Mike Halder, der 2013 Kart-Weltmeister geworden war, fuhr in diesem Jahr höchst erfolgreich als bester Seat-Fahrer sowie bester Deutscher in der ADAC TCR Rundstrecke. Bemerkenswert: Alles am Auto wird vom neuen Clubmeister der Renngemeinschaft selbst und mit Unterstützung der Familie gemacht. Den Pokal überreichte ihm Mathias Lenz von der ZF-Kulturstiftung. Zweiter hinter ihm wurde Timo Scheider, der die RX WM fuhr. Clubmeister auf zwei Rädern wurde Kevin Tschümperlin in der Klasse Supermoto Prestige 450/Motocross vor Nina Baumgärtner in der Klasse Motocross MX. In Abwesenheit von Tschümperlin, der krank im Bett lag, überreichte Thomas Stauber von der Volksbank Tettnang-Friedrichshafen den Pokal an dessen Schwester. Schmankerl am Rande der Siegerehrung: „Gebe“ Zeller, in der Clubwertung auf Platz 13 platziert, nahm den 48. Pokal anlässlich einer Siegerehrung der Renngemeinschaft in Empfang. Nur wenige Monate jünger als Heribert Schek, versuchte er glauben zu machen, beim Verband eine Motorsport-Rente beantragt zu haben, die freilich abgelehnt worden sei. Vorsitzender Emin Akata, in der Clubwertung auf sechs gelandet, macht es von Verhandlungen abhängig, eventuell noch eine Saison bei den VLN Rundstreckenrennen auf dem Nürburgring dranzuhängen. Ihm dankte der zweite Vorsitzende Hermann Rittler für sein prima absolviertes erstes Präsidentenjahr nach den hinterlassenen großen Schuhen von Christian Kubon. Akata kündigte an, im neuen Jahr in Sachen Fahr- und Fahrsicherheitstraining auf dem Parcour in Steißlingen Angebote zu unterbreiten und so Bewegung ins Clubleben zu bringen. Dazu passt ein Angebot von Timo Scheider, neue Ideen beizusteuern. Scheider ist Partner einer Rennstrecke auf Mallorca geworden, die Platz sowohl für Karts, Motorräder und für Rundstreckenrennen bietet. Über die Mallorca-Möglichkeiten nicht zuletzt für die Jugendgruppe will man sich im Verein Gedanken machen. Scheider, der im zu Ende gehenden Jahr bei BMW unter Vertrag stand und hier bester Privatfahrer wurde, hofft, auch 2018 für BMW an den Start zu rollen. [envira-gallery id="5596"]

09.12.2017

19. Bodensee Oldtimer Rallye 2018

19. Bodensee Oldtimer Rallye 2018

Liebe Freunde des historischen Automobilsports, obwohl Sie ihren Oldtimer erst kürzlich in den wohlverdienten Winterschlaf verabschiedet haben, sind Sie sicher schon in der Vorfreude auf die kommende Oldtimer-Saison 2018. Dazu gehört bestimmt auch die Planung der Veranstaltungen, die Sie in 2018 besuchen möchten. Wir laden Sie ein zur 19. Ausgabe unserer traditionsreichen Bodensee Oldtimer Rallye durch das malerische Voralpenland und das Hinterland des Bodensees. Der ADAC-Ortsclub Friedrichshafen e.V. veranstaltet am Samstag, den 30.06. und Sonntag, den 01.07.2018 die 19. Bodensee Oldtimer Rallye. Es ist eine Zuverlässigkeitsfahrt mit Gleichmäßigkeitswertungen für historische Fahrzeuge. Auf einer Gesamtstrecke von ca. 250 km werden 5 Wertungsprüfungen an 2 Tagen durchgeführt. Die Fahrstrecke mit den Prüfungen führt über schöne, idyllische Landstraßen im Hinterland des Bodensees. Die Veranstaltung ist in das Sportregister des ADAC Württemberg eingetragen, zählt zur ADAC-HISTORIC-TROPHY 2018 und zum seeclassics Historic-Bodensee-Pokal 2018. Parallel zur Zuverlässigkeitsfahrt findet auch eine „Touristische Ausfahrt“ auf derselben Strecke ohne Wertungsprüfungen und Klasseneinteilung statt. Diese ist besonders für neue Freunde des Oldtimersports geeignet. Wir möchten an dieser Stelle explizit auf unseren Frühbucherrabatt hinweisen: Bei Nennung mit Eingang bis zum 13.01.2018 beträgt das Nenngeld nur €270,-. Darin ist enthalten: Programm der Veranstaltung und sämtliche Fahrtunterlagen (Bordbuch usw.) Schulung im Bordbuchlesen für Anfänger und Interessierte (Freitag Abend) Frühstück am Samstag beim Start Mittagessen am Samstag Festlicher Abend am Samstag in der Messe Friedrichshafen mit Buffet Frühstück am Sonntag beim Start Mittagessen am Sonntag im Messe-Restaurant Alle nötigen Unterlagen und Formulare finden Sie hier unter folgenden Links zum Download. Download Ausschreibung Download Nennformular Download Sprecherinfo Nennung und Sprecherinfo bitte an: Axel Schneider Werinherstr. 28 D - 81541 München oder per E-Mail an rallye@adac-friedrichshafen.de Bei Fragen wenden Sie sich bitte jederzeit an rallye@adac-friedrichshafen.de oder antworten Sie einfach auf diese E-Mail. Wir werden uns bemühen Ihnen schmellstmöglich in allen Belangen weiterhelfen zu können. Es wäre uns eine Ehre und große Freude, die 19. Bodensee Oldtimer Rallye mit Ihnen begehen zu dürfen und wir freuen uns bereits jetzt in der grauen Jahreszeit auf ein sportliches und sonniges Wochenende am Bodensee mit Ihnen und Ihren wunderschönen klassischen Automobilen. Ihr ADAC Ortsclub Friedrichshafen e.V. und die Renngemeinschaft Graf Zeppelin   P.S.: Den Bericht und Fotos zur letztjährigen Rallye finden Sie hier.

18.11.2017

Tim Zimmerman blickt gespannt in die Zukunft

Tim Zimmerman blickt gespannt in die Zukunft

Die vergangenen beiden Jahre waren für Tim Zimmermann ein Auf und Ab. Der Rennfahrer aus Langenargen holte in der ADAC TCR Germany zwar Podestplätze, doch zahlreiche Zwischenfälle ließen ihn zurück fallen. Aktuell prüft der Baden-Württemberger verschiedene Optionen für das Jahr 2018. „Auch wenn wir gerade in der Winterpause sind, habe ich keine Langeweile. Es gilt ein Paket für 2018 zu schnüren. Neben einem Einsatzfahrzeug, muss ich natürlich auch das Budget sichern“, erklärt der 21-jährige motiviert. Ob er 2018 wieder in der ADAC TCR Germany oder einer anderen Rennserien antritt, ist aktuell noch nicht klar. Vor wenigen Tagen absolvierte Zimmermann einen Test in einem Porsche 911 GT3 und zeigte sich begeistert. „Der Test hat im Rahmen der Porsche Experience Days in Hockenheim stattgefunden. In dem Auto mit Heckantrieb habe ich mich auf Anhieb wohl gefühlt und war am Ende des Tages der schnellste Fahrer“, berichtet der Schützling der Renngemeinschaft Graf-Zeppelin weiter. Doch ob es am Ende ein GT3-Fahrzeug in 2018 wird, weiß Zimmermann selber nicht: „Ein Start im Porsche Super Cup wäre ein toller Schritt. Aktuell lege ich mich aber nicht fest und prüfe viele einzelne Optionen. Auch eine Teilnahme im ADAC GT Masters, der Blancpain Series oder in einer GT4-Rennserie ist möglich. Am Ende muss ich das entsprechende Paket finanzieren und mich wohl fühlen.“ Unterstützung erhält Tim dabei von starken Partnern und Sponsoren, die ihn teilweise schon seit mehreren Jahren begleiten und das Auftreten des Youngsters schätzen: „Mich macht es stolz, einige langjährige Partner an meiner Seite zu wissen. Das ist wichtig und gibt mir die Motivation immer um den Sieg zu kämpfen.“

26.10.2017

Voller Erfolg in Hessen

Dautphetal – Die weite Anreise zur 6. ADAC Rallye Hinterland, in der Nähe von Marburg, hat sich für das Speed Cat Racing Team gelohnt. Auf insgesamt 63 Kilometern in 7 Wertungsprüfungen (WP) verteilt, jagten 50 Teams die Bestzeit. Für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin (Friedrichshafen) startet das einzige Damenteam, mit Leoni Stiem aus Hagnau und Copilotin Anika Warnke (Empfingen) auf ihrem Ford Puma mit der Startnummer 45.

Die anspruchsvollen Prüfungen lichteten das Feld von Anfang an, so wurde gleich die erste WP nach einem Unfall neutralisiert, da das Fahrzeug einen Baum fällte, welcher die Strecke blockierte. Nur 32 Fahrzeuge erreichten das Ziel, wobei alle Unfälle oder Ausfälle ohne größere Verletzungen der Teilnehmer blieben.

Etwas zögerlich starteten die beiden Frauen in die zweite Prüfung, konnten aber schnell in ihren Rhythmus finden und erhielten dann sogar WP-Bestzeiten in ihrer Klasse und beachtliche Gesamt-WP-Zeiten. Fehlerfrei erreichten Sie das Ziel und waren zu dem Zeitpunkt auch inoffizieller Klassensieger. Auf Grund des DMSB-Reglements erhielten aber einige Teams durch Behinderungen „gestrandeter“ Fahrzeuge eine errechnete Zeit. Somit rutschten sie auf den zweiten Platz in der Klasse 6. „Wir freuen uns, über unsere Leistung auf einer für uns bisher unbekannten Rallye. Die Strecken waren wirklich sehr schwierig und Fehler wurden nicht verziehen, also mussten wir sauber ins Ziel kommen. Das hat sich ausgezahlt.“ Leoni Stiem sichtlich erleichtert am Ende der Veranstaltung.

Bereits in zwei Wochen startet das Team bei der Potzbergrallye im Saarland, bevor es Ende Oktober zum Saisonabschluss und -highlight zur 3-Städte-Rallye ins bayrische geht.