Zimmermann ohne Punkte in Zandvoort

Zimmermann ohne Punkte in Zandvoort

Als Tim Zimmermann am Sonntagabend zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen sein Auto neben der Strecke abstellen musste, endete ein ziemlich frustrierendes Wochenende für den 24-Jährigen. Obwohl sein neuer Teamkollege Marco Mapelli im Qualifying den zehnten Startplatz herausfuhr, war auch der Lamborghini-Werksfahrer im Rennen gezwungenermaßen mit gebremstem Schaum unterwegs und übergab den italienischen Renner auf Rang 16 an Zimmermann. Der kämpfte um die letzten Punkte, wurde aber kurz vor Rennende von der Strecke geschubst und schied aus. „Da war ich ziemlich machtlos und konnte das Auto nicht mehr auf der Strecke halten“, sagt er. „Irgendwie hat das aber zum gesamten Wochenende gepasst.“ Denn schon einen Tag zuvor lief es nicht wirklich rund. Platz 15 im Zeittraining war das Maximum für den Lamborghini Junior, der im vergangenen Jahr auf demselben Auto noch ganz vorn mit dabei war. Im Rennen verlor er noch ein wenig mehr an Boden und konnte schließlich nach einem Ausrutscher nur noch kurz weitermachen, während seine Grasser-Racing-Teamkollegen vorn um den Sieg mitfuhren. „Es hat uns schon in den Rennen zuvor immer ein bisschen zu den Schwesterautos gefehlt“, bilanziert Zimmermann, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. „An diesem Wochenende war das wieder so. Das Auto hat einfach nicht so funktioniert, wie wir uns das gewünscht hätten.“ Jetzt geht im Hintergrund die Fehlersuche weiter. Einen haben die Mechaniker schon aufgedeckt. Ein kaputtes Differential sorgte dafür, dass die Performance fehlte. Gut ein Monat ist jetzt Zeit, weitere mögliche Krankheiten des italienischen Supersportwagens mit der Startnummer 82 auszukurieren, bis es am Nürburgring wieder im ADAC GT Masters an den Start geht. „Ich habe volles Vertrauen zu Lamborghini und zu meinem Team, dass wir das hinbekommen“, ist Zimmermann optimistisch. „Wir wissen, dass wir schnell sein können. Jetzt geht es darum, das auch zu beweisen.“

12.07.2021

Schnellste Runde und doch kein zählbares Ergebnis

Schnellste Runde und doch kein zählbares Ergebnis

“Die Pace war wirklich gut“, sagte Tim Zimmermann nach den sechs Stunden in Watkins Glen. Dass dieses Saison aber irgendwie wie verhext zu sein scheint, ändert dieser Umstand aber trotzdem nicht. Auch im amerikanischen Bundesstaat New York kam der Lamborghini mit der Startnummer 19 nicht ins Ziel und musste nach zweieinhalb Stunden Fahrzeit die Segel streichen. „Wir waren dem Podium wirklich nahe und dann kam der Unfall“, so Zimmermann. „Irgendwie soll das gerade nicht sein.“ Die Trainings und das Qualifying liefen nach Plan. Zimmermann hielt mit den Zeiten seines Teamkollegen Misha Goikhberg mit und auch mit Franck Perera, der ihm in Europa in letzter Zeit enteilt war, fuhr der 24-Jährige auf Augenhöhe. „Es hat alles sehr gut gepasst“, sagt Zimmermann, der auch mit der Streckencharakteristik in Watkins Glen zurecht kam. Dass Goikhberg im Qualifying einen zehnten Startplatz in der GTD-Klasse herausfuhr, war eine anständige Voraussetzung für das Rennen. Goikhberg startete auch und kämpfte sich schon ein wenig nach vorn. Nach einer Stunde übergab er an Zimmermann, der ebenfalls die Flucht nach vorn antrat. Als wieder Goikhberg im Auto saß und sich mittlerweile auf Rang sechs nach vorn fahren konnte, verlor der Kanadier in der letzten Kurve des Kurses das Auto und landete nach einem harten Einschlag in der Einfahrt der Boxengasse, wo schließlich das Auto auch noch Feuer fing. „Erstmal war wichtig, dass Misha in Ordnung ist“, so Zimmermann, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. „Es ist aber wirklich schade, dass wir die Chance auf das Podium hier nicht nutzen konnten.“ Zum Zeitpunkt des Ausfalls war der Lamborghini das schnellste Auto im GTD-Feld. Daran zieht sich Tim Zimmermann jetzt auch wieder hoch. „Wir haben gesehen, dass das Auto und ich funktionieren“, erklärt er. „Jetzt müssen wir sehen, dass das nicht nur in den USA, sondern auch in Europa wieder klappt.“ Gelegenheit dazu hat der 24-Jährige schon wieder ab dem 9. Juli. Dann schlägt das ADAC GT Masters im niederländischen Zandvoort auf.

29.06.2021
Tim Zimmermann (links) mit Kikko Galbiati und Clemens Schmid

Zimmermann feiert Podium in Le Castellet

Zimmermann feiert Podium in Le Castellet

Es war ein sehr gut gelaunter Tim Zimmermann, der in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Le Castellet auf dem Podium stand. Zusammen mit seinen Teamkollegen Kikko Galbiati und Clemens Schmid feierte der 24-Jährige sein erstes Top-Resultat der Saison. Im Silver-Cup wurden die drei Grasser-Racing-Piloten Dritter. „Ich bin wirklich sehr zufrieden, dass wir so gut abschneiden konnten und das Auto gehalten hat“, so Zimmermann nach dem Rennen. „Es fühlt sich gut an, für die harte Arbeit belohnt zu werden.“ Dabei sah es nach dem Qualifying noch gar nicht nach Podium aus. Als Elfter der Silver-Cup- Wertung ging das Trio ins Rennen. Vom Zeittraining zum Start „haben wir aber noch ein paar Drehschrauben gefunden“, erklärt Zimmermann, der gleich um 18 Uhr den ersten Stint im Auto saß. „Die Pace war erheblich besser und ich konnte gleich ein paar Plätze gutmachen.“ Als der Langenargener dann zum zweiten Mal kurz nach 21 Uhr übernahm, kämpfte die Grasser-Truppe bereits ums Podium. Auf 1000 Kilometer war das Rennen angesetzt - und es blieb bis zu den letzten Metern spannend. Clemens Schmid, der die letzten Runden in Angriff nahm, kämpfte Rad an Rad mit Zimmermanns langjährigem Freund Dennis Marschall, der den Lamborghini sogar einmal überholte. Schlussendlich setzte sich Schmid im italienischen Supersportwagen aber gegen den Audi durch und brachte den dritten Rang für sein Team über die Ziellinie. „Es war super spannend und wir haben in der Box alle mitgefiebert“, erzählt Tim Zimmermann, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. „Es ist ein toller Erfolg, den wir jetzt natürlich in die nächsten Rennen mitnehmen wollen.“ Das nächste Rennen wird für Tim Zimmermann schon am kommenden Wochenende steigen. Dieses Mal mit Konrad Motorsport und in der Eifel. Der Lamborghini-Junior startet beim berühmten und berüchtigten 24-Stunden-Rennen auf der Nordscheife. „Das wird selbstverständlich ein ganz besonderes Ding, auf das sich jeder Rennfahrer zurecht freut“, sagt er. „Bei so einem langen Rennen kann viel passieren und ich bin mir sicher, dass wir wieder einen guten Job machen werden.“

31.05.2021

Sonne am Samstag – Am Sonntag blieben die Dächer zu

18. Bodensee Oldtimer-Rallye führte an zwei Tagen über 250 Kilometer durch’s Bodensee-Hinterland

Friedrichshafen (sig) – Sonne und Regen bei der 18. Bodensee Oldtimer-Rallye am Wochenende ab Friedrichshafen. Hatten die Cabrio-Piloten am Samstag noch bei offenem Verdeck die Strecke unter die Reifen nehmen können, blieben die Dächer am Sonntag zu. Zeitweise heftiger Regen trübte die Aussichten auf Verkehr und Bordbuch. Bei der Schau der in die Jahre gekommenen wertvollen Boliden am Samstagnachmittag auf dem Buchhornplatz säumte eine große Menschenmenge das glänzende Blech.
Seit Wochen war das Teilnehmerfeld ausgebucht. Selbst eine Warteliste musste aufgemacht werden, so groß war die Nachfrage. Im Gesamtergebnis gewannen Patrick Seitz und Michael Vogt aus Esslingen in einem Fiat 128, Baujahr 1975, vor Tom und Amika Pfeifer aus Stockach in einem Opel Ascona A19 SR Gr 2, Marie-Theres und Christina Steidele aus Neufahrn in einem Mercedes-Benz 219 Pontor, Baujahr 1958, und Hans-Bernd Kilian und Klaus Kohler aus Markdorf in einem Triumph Spider 1500, Baujahr 1981.
Die Klasse 1 – Classic bis Baujahr 1945, beherrschten Hans-R. und Noemi Noelle Blatter aus Wilchingen in einem Lagonda LG 45, Baujahr 1936. In der Klasse 2 –Historic Baujahr 1947 bis 1961, siegten Marie-Theres und Christina Steidele aus Neufahrn, vor Roland Hupfer und Elmar Herb aus Lahr in einem Alfa Romeo Giulietta Spider, Baujahr 1960, und Armin Laber und Nicolai Kröger aus Markdorf in einem MG-A Baujahr 1958. In der Klasse 2 – Historic B Baujahr 1962 bis 1965, siegten Steffen Rothe und Christian Prillwitz aus Plauen in einem Ford Mustang, Baujahr 1965, vor Jürgen Breuer und Gabriele Roth aus Ellgau in einem Renault Dauphine, Baujahr 1962, vor Daniel Lindenmann und Stefanie Riess aus Kirchenstellinsfurt in einem Fiat 600 D, Baujahr 1963.
In der Klasse 4 – Klassische Fahrzeuge gewannen erneut Patrik Seitz und Michael Vogt aus Esslingen vor Tom und Amika Pfeifer aus Stockach und Alois und Martina Schmid aus Aichach, die in einem Mercedes-Benz 280SL Pag, Baujahr 1958, am Start waren. Vorne in der Klasse 5 Youngtimer lagen Hans-Bernd Kilian und Klaus Kohler aus Markdorf, vor Roland und Kevin Berger in einem BMW M3 E30, Baujahr 1981, und Jürgen mit Tanja Lehmann aus Schönwald in einem VE Golf Cabrio, Baujahr 1987. Die Klasse 6 Youngtimer, Baujahr 1988 bis 1992, gewannen Ulrich und Daniela Jäger aus Schwieberdingen in einem Porsche 911 Carrera Baujahr 1988, vor Claas-Christoph Hölscher mit Ami Halili aus Konstanz in einem Porsche 911 Cabrio, ebenfalls Baujahr 1988, und Uwe und Jeanette Balciunas aus Meersburg in einem Ford Escort Cabrio ALF, Baujahr 1989. Das Mannschaftsergebnis gewann der „Engländer Stammtisch“ vor den „Seeclassics“.
Die Sonderwertung für die weiteste Anreise gewann Jürgen und Michael Meierer aus Selm, die in einem Porsche 911 Carrera, Baujahr 1988, angereist waren. Mit dem ältesten Fahrzeug, einem Lagonda LG 45, Baujahr 1936, waren Hans R. und Noemi Noelle Blatter dabei. Sie gewannen die Sonderwertung ältestes Fahrzeug. Die Sonderwertung Damen gewannen Marie-Theres und Christiana Steidele aus Neufahrn in ihrem Mercedes-Benz 219, Baujahr 1958. In der Touristik-Wertung (für Einsteiger) lagen Bernd Sandrisser und Herbert Frey aus Leingarten, vor Dieter und Angela Riedmiller aus Illmensee und Tobias Beil und Valeria Riedmiller aus Illmensee ganz vorne.
Ein großes Kompliment gebührt den Organisatoren dieser Veranstaltung. Allen voran dem diesjährigen Wettfahrtleiter Tobias „Tobi“ Stett, der diese schwere Aufgabe als Neueinsteiger in diesem Metier übernommen und mit Bravour erledigt hat. Dank auch an die vielen Helfer an diesen drei Tagen. Nicht zu vergessen Wolfgang Reinhardt vom Zeitnahmeteam Gerstetten, der seit Jahren perfekt und zeitnah für die Auswertung sorgt.

 

Ergebnisse:

Gesamtergebnis
GesamtergebnisKlasse
KlassensiegerWP6
Mannschaftsergebnis
Sonderwertungen
TouristikGesamt

Diese Bilderstrecke zeigt nur einen sehr kleinen Vorgeschmack, alle Bilder des Wochenendes finden sie hier:

Bilder Tag 1
Bilder Tag 2