Erik Manning Saisonrückblick 2021

Erik Manning Saisonrückblick 2021

Die Saison startete ich erst im Sommer mit einem Trackday auf der Nordschleife am 09.07.21 und einem weiteren geplanten Trackday am 15.07.21, sowie einem Nasstraining auf der benachbarten ADAC-Teststrecke am 16.07.21. Mit diesen Trainings wollte ich mich wieder auf Rennen vorbereiten, die ich zuletzt im Rahmen der VLN (jetzt inzwischen: NLS) 2019 gefahren war. Der erste Trackday fand komplett im Dauerregen statt, so dass kaum Gelegenheit war, mit dem Auto an die Grenzen zu gehen; der zweite Trackday am 15.07. wurde leider aufgrund der Überschwemmungen im Ahrntal kurzfristig abgesagt, als ich bereits an der Nordschleife war. Das Nasstraining konnte ich noch durchführen. Mit diesem begrenzten Training fuhr ich dann aber trotzdem am 28.08.2021 das Rennen RCN 7 „Bergischer Schmied“, das wegen der immer noch andauernden Folgen der Überschwemmungen nach anderen Regeln erfolgte, als die bisherigen Rennen. Im Dauerregen konnte ich trotzdem Platz 2 in der Klasse erreichen, und war mit dem Ergebnis zufrieden. Aufgrund geschäftlicher Termine/Auslandsreisen war es nicht möglich, das RCN 8 zu fahren; es blieb somit nur RCN 9 übrig für diese Saison, um weitere Rennkilometer zu absolvieren. Zur Vorbereitung dafür fuhr ich allerdings erst noch einen Trackday eine Woche vorher auf der Strecke in Spa – leider auch wieder im Dauerregen! RCN 9 fand dann am 30.10.2021 statt und war das Saisonabschlussrennen für die RCN-Serie. Anders als die anderen RCN-Rennen fand es auf Grand Prix Strecke und Nordschleife statt, und die Boxenstopps in der Boxengasse der GP-Strecke. Außerdem war es ein 3-Stunden-Rennen, das eigentlich nach den VLN/NLS-Regeln erfolgte und erst um 15.00 Uhr gestartet wurde. Auch dieses fand wieder im kompletten Regen statt und gegen Abend kamen Dämmerung hinzu und Nebel. Es gab viele Unfälle aber es war für mich ein gutes Training , da ich solche Wetterbedingungen bisher noch nicht erlebt hatte. Da ich diese Saison in erster Linie wieder ins Fahren kommen und Trainingskilometer absolvieren wollte, habe ich insofern meine Ziele erreicht. Für 2022 ist der Plan, am 24h-Rennen am Nürburgring teilzunehmen. Dafür war die aktuelle Saison eine gute Trainingsbasis. Fahrzeug: Aston Martin V8 Vantage GT4 Rennserie: DMSB- und ADAC- Serie RCN, Klasse RS 8 [envira-gallery id="7635"]

29.11.2021

Tim Zimmermann setzt Ausrufezeichen in Sachsen

Starke Performance auf dem Sachsenring

Beim vorletzten Auftritt der ADAC TCR Germany gelang Tim Zimmermann nach zuletzt schwierigen Rennwochenenden ein gelungener Start auf dem Sachsenring. Nach einem erfolgreichen Zeittraining, hatte er in den Rennen das Podium im Blick. Am Ende lief aber nicht alles perfekt.
Die letzten Rennen hatte Tim Zimmermann schnell abgehakt und blickte hoffnungsvoll dem großen Finale der ADAC TCR Germany entgegen – den Anfang machte am Wochenende der Sachsenring. Über 30 TCR-Boliden starteten beim Halbfinale auf dem 3.671 Meter langen Kurs. „Ich freue mich auf die Berg und Tal-Bahn. Die Strecke macht Riesenspaß, im vergangenen Jahr stand ich hier auf dem Podium“, war der 21-jährige Baden-Württemberger positiv gestimmt.
In den freien Trainings und dem Zeittraining setzte er seine Vorfreude auch auf der Strecke um. Tim schaffte den Sprung unter die besten Zwölf und kämpfte im zweiten Qualifying um die Pole-Position für eins der beiden Rennen. Am Ende standen für ihn Startplatz acht und drei zu Buche. „Damit kann ich durchaus zufrieden sein. Mein Auto läuft zum ersten Mal in diesem Jahr vom Start weg ohne Probleme, mit der Performance ist in den Rennen noch einiges möglich“, fasste Tim zusammen.
Bei bestem Motorsport-Wetter lieferte er sich dann im ersten Durchgang tolle Duelle auf der Strecke. In dem Rennen über 30 Minuten arbeitete sich Tim nach vorne und sah das Ziel als starker Sechster. „Endlich wieder Meisterschaftspunkte“, freute er sich und fuhr fort, „die Zweikämpfe auf der Strecke haben großen Spaß gemacht. Ich hatte zum Ende auch den direkten Anschluss zum Fünften, ohne Risiko gab es aber keinen Weg vorbei. Von Startplatz drei ist das Podium morgen ein realistisches Ziel.“
Jedoch kam im Sonntagsrennen alles anders. Tim wurde schon in der ersten Runde durch einen Mitstreiter ins Aus geschoben und musste zusehen wie das ganze Feld an ihm vorbei fuhr. Mit dreckigen Reifen und einer zusätzlichen Zeitstrafe kam er im Ziel nicht über Rang 26 hinaus. „Wegen eines Frühstarts habe ich die Strafe erhalten, auf den Videoaufnahmen konnte man das aber nicht wirklich erkennen. Nach der Kollision war so oder so nicht mehr viel möglich, aber gestern hat uns gezeigt, dass wir doch noch konkurrenzfähig sind, darauf gilt es aufzubauen“, zog der Fahrer der Renngemeinschaft Graf Zeppelin sein Resümee.
Schon kommendes Wochenende geht in der ADAC TCR Germany weiter. Dann findet auf dem Hockenheimring das große Saisonfinale statt.