Dieter Riedmiller auf Erfolgskurs

Dieter Riedmiller auf Erfolgskurs

Schnell und Gleichmäßig lautet die Challenge in dieser Serie. Zum  Auftakt am Hockenheimring, beim MCS Rennen - Preis der Stadt Stuttgart - am 13.- 15.04.2018, konnte er in seiner Klasse den 2 .Platz erzielen. Dieser Erfolg konnte in Oschersleben - Preis der Stadt Magdeburg - am 11.05. -13.05. 2018 wiederholt werden. Es folgte dann in Luxemburg, Colmar-Berg der 3. Platz beim High Speed Race am 16.06.-17.06.2018. Dieter Riedmiller liegt nun in der Klasse der Sport-Rennwagen auf dem 2. Platz mit 151 Punkten hinter Michael Vaillant (182 Punkte). Als Dritter folgt der Vorjahressieger Rainer Grindler mit 106 Punkten. Der Kampf um den Meistertitel ist offen und bleibt somit spannend. Nächster Lauf findet dann am 27.und 28.07.2018 am Hockenheimring wieder statt. [envira-gallery id="6215"]

11.07.2018

Alles andere als Sommerpause

Alles andere als Sommerpause

Ein Countdown auf seiner Homepage zeigt es an. Es sind noch über 40 Tage für Tim Zimmermann, ehe er zum nächsten Rennen im Porsche Carrera Cup an den Nürburgring fährt. Bis zum 3. August dauert also seine Sommerpause noch. Wobei Sommerpause für ihn nicht ganz das richtige Wort ist. „Die meisten Menschen denken ja, als Rennfahrer fährst Du nur im Kreis und hast dann frei“, schmunzelt er. „Das ist aber schon ein bisschen anders. Das Rennfahren selbst nimmt nur einen ganz geringen Teil der Arbeit ein.“
Wobei sich der 21-Jährige eine Pause eigentlich verdient hätte. Von Beginn der Tests im Februar bis zum letzten Rennen vor der Sommerpause Anfang Juni war Tim Zimmermann nur ein paar Tage Zuhause in Langenargen. Die restliche Zeit pendelte er zwischen China und Europa und war ständig auf Achse. „Natürlich habe ich mir das so ausgesucht“, sagt er. „Aber ich bin jetzt auch einmal über ein paar Tage Routine froh.“
Und diese Routine sieht in etwa so aus. Um sechs Uhr steht er auf, macht zwei Stunden Sport, geht frühstücken und dann in sein Büro. Dort kümmert er sich um Papierkram, seine Partner und das Planen von Events - im Moment geht es speziell um seinen Raceday, den er nunmehr zum fünften Mal in Angriff nimmt. „Da gibt es viel zu tun. Zum Beispiel organisieren wir das Essen, die Motorsportattraktion und die Einladungen müssen auch verschickt und die Antworten bearbeitet werden“, erzählt er. „Bis zum 20. Juli habe ich da schon noch zu tun.“ Wenn er seinen Bürotag erledigt hat, geht es meistens nochmal zum Sport oder in den Simulator.
Zimmermanns Team Black Falcon spielt dabei auch noch eine Rolle. Testtage stehen ebenfalls noch an, um Tim Zimmermann auf die kommenden Rennen und das große Ziel vorzubereiten. „Wir wollen unbedingt die Rookie-Meisterschaft gewinnen“, so der Langenargener. „Das geht in diesem starken Feld aber nicht im Vorbeigehen, sondern hat mit richtig Arbeit zu tun.“ Zweiter ist Zimmermann, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet, im Moment in der Nachwuchswertung. Und zehn Rennen an fünf Wochenenden stehen noch aus.
Freie Zeit bleibt da wenig. Wenn er die hat, verbringt er sie mit Freunden und gerne am See. „Shanghai ist zwar auch ganz schön“, erzählt er mit einem Augenzwinkern. „Aber ich komme auch immer wieder gern an den Bodensee zurück. Schließlich ist das seine Heimat. Und nicht nur seine. Ex-DTM-Profi Timo Scheider und der ehemalige Formel-1-Pilot Christian Klien leben zum Beispiel auch am schwäbischen Meer und haben sich mit Zimmermann zu einer kleinen Rennrad-Trainingsgruppe zusammen getan. „Den Pfänder hoch“, gehts dann zum Beispiel gerne einmal“, erzählt der 21-Jährige. Im Renntempo natürlich. Schließlich kommen Rennfahrer auch auf dem Rad am liebsten als Erste über den Zielstrich.

20.06.2018

Voller Erfolg in Hessen

Dautphetal – Die weite Anreise zur 6. ADAC Rallye Hinterland, in der Nähe von Marburg, hat sich für das Speed Cat Racing Team gelohnt. Auf insgesamt 63 Kilometern in 7 Wertungsprüfungen (WP) verteilt, jagten 50 Teams die Bestzeit. Für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin (Friedrichshafen) startet das einzige Damenteam, mit Leoni Stiem aus Hagnau und Copilotin Anika Warnke (Empfingen) auf ihrem Ford Puma mit der Startnummer 45.

Die anspruchsvollen Prüfungen lichteten das Feld von Anfang an, so wurde gleich die erste WP nach einem Unfall neutralisiert, da das Fahrzeug einen Baum fällte, welcher die Strecke blockierte. Nur 32 Fahrzeuge erreichten das Ziel, wobei alle Unfälle oder Ausfälle ohne größere Verletzungen der Teilnehmer blieben.

Etwas zögerlich starteten die beiden Frauen in die zweite Prüfung, konnten aber schnell in ihren Rhythmus finden und erhielten dann sogar WP-Bestzeiten in ihrer Klasse und beachtliche Gesamt-WP-Zeiten. Fehlerfrei erreichten Sie das Ziel und waren zu dem Zeitpunkt auch inoffizieller Klassensieger. Auf Grund des DMSB-Reglements erhielten aber einige Teams durch Behinderungen „gestrandeter“ Fahrzeuge eine errechnete Zeit. Somit rutschten sie auf den zweiten Platz in der Klasse 6. „Wir freuen uns, über unsere Leistung auf einer für uns bisher unbekannten Rallye. Die Strecken waren wirklich sehr schwierig und Fehler wurden nicht verziehen, also mussten wir sauber ins Ziel kommen. Das hat sich ausgezahlt.“ Leoni Stiem sichtlich erleichtert am Ende der Veranstaltung.

Bereits in zwei Wochen startet das Team bei der Potzbergrallye im Saarland, bevor es Ende Oktober zum Saisonabschluss und -highlight zur 3-Städte-Rallye ins bayrische geht.