Niclas Wiedmann – Saisonauftakt ADAC Kart Masters in Ampfing

Niclas Wiedmann – Saisonauftakt ADAC Kart Masters in Ampfing

„Zielsetzung für dieses Jahr ist eine Platzierung in der Kart Masters Serie innerhalb der Top 5“ lässt Niclas Wiedmann wissen, fügt noch hinzu „ein weiteres Ziel mindestens ein Rennen möchte ich für mich entscheiden“. Bei besten Wetterbedingungen begannen am Freitag somit die Trainingsheats und setzten sich am Samstag mit dem Warm – Up und dem Qualifying fort. Auf der Suche nach dem richtigen Set Up fand sich Niclas nach dem Qualifiying auf einem unerwartetem Platz 21 wieder und musste in den Heats 1 und 2 noch einen weiteren Rückschlag hinnehmen, nachdem eine Kollision nebst Zeitstrafe ihn auf Startplatz 29 zurückwarf. Der 17-jährige zeigte dann das, was ihn bereits letzte Saison ausgezeichnet hat. Mit enormen Kampfgeist und Willensstärke kämpfte er sich im 1. Sonntagsrennen von Platz 29 auf Platz 10 vor. Im 2. Rennen gelang ihm in der letzten Runde noch ein fantastisches Überholmanöver von gleich 2 vor ihm liegenden Mitkonkurrenten, was ihn dann letztendlich auf einem hervorragenden 6. Platz das Rennen beenden lies. Nach anfänglich frustrierendem Beginn kann Niclas Wiedmann für das Rennwochenende eine positive Bilanz ziehen und man darf gespannt sein wie die weitere Saison verlaufen wird. [envira-gallery id="6649"]

11.04.2019

Porsche ehrt Tim Zimmermann

Porsche ehrt Tim Zimmermann

Seit vergangenem Freitag hat Tim Zimmermann eine weitere Trophäe für seine Sammlung. Im Goldbergwerk in Fellbach - also nur ein paar Kilometer von der Stuttgarter Porsche-Heimat entfernt - nahm der Langenargener seine Auszeichnung für seinen dritten Platz in der Rookie-Wertung des Porsche Carrera Cups 2018 aus den Händen von Carrera-Cup-Projektleiter Oliver Köppen in Empfang. Beim „Porsche Championship Dinner“ würdigt der schwäbische Automobilhersteller so in jedem Jahr das Erreichte der Rennsportler. „Es war sehr schön, diese Trophäe in solch einem Rahmen überreicht zu bekommen“, sagt Tim Zimmermann am Abend. „Es war ein bisschen wie ein großes Familientreffen.“ Denn nicht nur Tim Zimmermann bekam seine Ehrung. Die jeweils drei besten Fahrer der Rookie-, Amateur-, und Gesamtwertung erhielten dort ihre Preise. Übrigens nicht nur im Porsche Carrera Cup, sondern auch für die Piloten des Mobil 1 Supercups. „Das war ein schöner Abschluss der Saison mit vielen Erfolgen“, so Zimmermann. „Schließlich konnten wir Fahrer uns auch einmal abseits der Strecke unterhalten. Außerdem gab es noch einmal die Möglichkeit, mein Team Black Falcon dort zu treffen.“ Für Zimmermann ging es gleich nach dem „Championship Dinner“ zu Sponsorenterminen weiter nach Asien. Außerdem wird er in Thailand ein 6-Stunden-Rennen in Angriff nehmen. „Rund um Weihnachten“ will er dann bekannt geben, welchen sportlichen Weg er 2019 einschlagen wird. Zumindest vorstellen könnte er sich, auch im kommenden Jahr Teil des „Porsche Championship Dinners“ zu sein. „Aber dazu kann ich erst in ein paar Wochen etwas sagen“, erklärt der Rennfahrer, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. „Sicher ist aber, dass ich meinen Weg im Motorsport weitergehen werde.“

26.11.2018

Zimmermann beendet Saison auf dem Podium

Zimmermann beendet Saison auf dem Podium

Mitte September hatte ein Taifun im chinesischen Zhuhai noch ein Rennen der China Endurance Series verhindert. Ein paar Wochen später sollte dies dann in Tianjin nachgeholt werden. Für Tim Zimmermann und Timothy Macrow ein glücklicher Umstand, schließlich stand das deutsch-australische Duo zum ersten Mal in der aktuellen Saison auf der Pole-Position. Zimmermann übernahm zur Rennhälfte den Ligier und verteidigte seine erste Position mit dem Messer zwischen den Zähnen. Doch zwei Runden vor Schluss musste er sich schließlich dem überlegenen Auto von Andrew Waite und Ye Hongli geschlagen geben. „Wir hatten ein Problem mit der Benzinpumpe und konnten deshalb zum Ende hin die Pace nicht mehr so richtig mitgehen“, erzählt Zimmermann. „Ich bin froh, dass wir überhaupt ankamen und bin sehr glücklich mit dem zweiten Platz.“ Sowieso kam das LMP-3-Fahrzeug von S&D Motorsports nicht ganz so gut mit der neuen Strecke in Tianjin zurecht. Deshalb reichte es bei den weiteren beiden Rennen jeweils zu Startplatz vier. Die Probleme mit der Benzinpumpe und die Tatsache, dass die beiden Rennen am Samstag nur gut eine Stunde auseinander lagen, machten das Unterfangen nicht einfacher. „Das Team hat wirklich alles gegeben, um die Pace zurückzubekommen“, so Zimmermann. „Ich habe aber schon am Start gemerkt, dass das Auto auch beim zweiten Lauf nicht ganz in Ordnung war.“ Trotzdem konnte der Langenargener, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet, vom Start weg den vierten Platz halten und übergab das Auto mit Chancen auf das Podium an Macrow. Der schob sich auch kurzzeitig am Österreicher Constantin Schöll vorbei auf Rang drei, hatte schlussendlich aber erneut gegen Waite und Hongli das Nachsehen. Macrow startete dann auch das letzte Rennen der Saison und verbremste sich gleich in Richtung Kurve eins. Das Auto drehte sich und der Australier musste eine Aufholjagd starten, die später Tim Zimmermann fortsetzte. Der 22-jährige Langenargener schnappte sich zum Ende des Rennens noch zwei Konkurrenten und ging als Fünfter über die Ziellinie. „Das war nach dem Start völlig ok“, resümierte Tim Zimmermann sein vorerst letztes Rennen in China. „Mit dem vierten Gesamtrang können wir ebenfalls ziemlich zufrieden sein.“

13.11.2018

Team Honda ADAC Sachsen gewinnt den finalen Lauf der ADAC TCR Germany in Hockenheim

Hockenheim – Trotz Höhen und Tiefen war das Finale der ADAC TCR Germany für das Team Honda ADAC Sachsen ein versöhnlicher Abschluss. Dominik Fugel konnte Erfahrung auf der nassen Grand-Prix Strecke sammeln und erzielte ein solides Ergebnis im Mittelfeld. Teamkollege Mike Halder sackte am Samstag den Pokal des Zweitplatzierten ein und gewann schlussendlich den letzten ADAC TCR Germany Lauf der Saison 2018.

Mit den letzten beiden finalen Läufen auf der Traditionsstrecke am Hockenheimring ging die ADAC TCR Germany Meisterschaft für dieses Jahr zu Ende. Das große Finale lockte etliche Zuschauer an die Strecke, die spannende Fights sahen und am Ende den Honda-Piloten Mike Halder bejubeln durften.
Bei den Freitagstrainings konnte sich Mike Halder gut auf die Rennen vorbereiten. Teamkollege Dominik Fugel gelangen gute Rundenzeiten im Trockenen – strauchelte im Regen jedoch etwas. „Ich war zum ersten Mal in Hockenheim auf nasser Strecke unterwegs und hab es leider nicht ganz hinbekommen.“ Im Qualifying ergatterte Mike Halder Startplatz drei fürs erste Rennen. Fugel jedoch erlangte die Top-12 Ränge nicht und qualifizierte sich damit nicht für den zweiten Teil des Zeittrainings. „Platz 15 ist nicht gerade die beste Ausgangslage“, ärgerte er sich im Nachgang.

Am Samstag setzte der Chemnitzer die 15. Startposition aber gut um, überholte direkt ein paar Konkurrenten, musste dann aber ein paar Kurven später nochmal vom Gas gehen. „Da ist dann leider der ein oder andere wieder an mir vorbeigezogen“, kommentierte er. Am Ende reichte es für den 13. Platz. „Ein durchwachsenes Rennen. Platz 13 ist okay, aber auch nicht super.“
Teamkollege Mike Halder ging von Platz drei ins Rennen und hatte einen soliden Start, bei dem er seine Position behaupten konnte aber erstmal kein Vorankommen sah. In Runde zwei schnappte er sich Luca Engstler und zog gekonnt vorbei. Den zweiten Platz konnte der Honda-Pilot auch bis Ende des Rennens behaupten und sackte den Pokal auf dem Podium ein.

Das letzte ADAC TCR Germany Rennen der Saison stand am Sonntag auf dem Programm und gestaltete sich als alles andere als einfach. Mike Halder ging von Platz acht ins Rennen, boxte sich schnell durch und klemmte sich hinter den Feldführenden. Nach der dritten Safety-Car Phase war Halder dran am Konkurrenten: „Anfang Mercedes-Arena hat er mich in die Wiese gedrückt“, beschreibt er die Situation. „Ich hab dann aber gleich die nächste Attacke gestartet und bin in der nächsten Kurve als Führender herausgegangen.“ Den Sieg konnte ihm keiner mehr nehmen. Freudestrahlend und vom Team umjubelt gab es den letzten Siegespokal der Saison. Weniger Glück hatte Teamkollege Dominik Fugel, der im Mittelfeld startete und sich dem „Krieges-Schauplatz“ stellen musste, bei dem es staubte, Teile flogen und harte Fights keine Lücke ließen. Bei dem ganzen Gerangel und Geschepper wurde dann auch noch der Honda in Mitleidenschaft gezogen. „Bei der überhöhten Motortemperatur habe ich mein Auto dann besser abgestellt.“ Mit drei Runden Rückstand wurde Fugel trotzdem als 18. gewertet.

Die 2018er Saison erlebte das Team mit einigen Höhen und Tiefen aber auch vielen Highlights, an die man sich noch gerne zurückerinnern wird. Bis zum letzten Rennwochenende kämpfte Mike Halder um die Meisterschaft und das ganze Team konnte sein Potential zeigen. Am Ende der Saison möchten wir uns vom ganzen Team bei all unseren Partnern, Sponsoren und Unterstützern bedanken, die uns immer treu die Daumen drücken und den Rücken stärken. Ohne Euch wären wir nicht da, wo wir jetzt sind! Wir freuen uns bereits auf das nächste Motorsportjahr mit Euch!