Zimmermann fehlt Traktion

Zimmermann fehlt Traktion

Der Start in das Rennwochenende war ein guter. Als Sechster beendete Tim Zimmermann das freie Training am Freitag und machte sich berechtigte Hoffnungen, ähnlich am Samstag aus dem Qualifying zu gehen. Allerdings blieb es bei der Hoffnung. Fehlende Traktion und der Umstand, dass der 23-Jährige seine guten Sektoren nicht in einer perfekten Runde zusammenbekam, spülten ihn in der Startaufstellung für die Rennen zurück auf die Ränge 13 und 15. „So lief es in dieser Saison leider öfter“, so Zimmermann. „Wir haben auf diese schnelle Runde eben unsere Probleme und finden so recht keine Lösung.“ Denn der Speed im Rennen stimmte auch in Hockenheim. Nach wenigen Runden war Zimmermann schon unter den besten Zehn. Nur drei Einsätze des Safety Cars verhinderten, dass der Langenargener mit noch mehr Rennzeit weiter nach vorne fahren konnte. „Im Rennen konnte ich gut mithalten und die Zeiten der Fahrer vor mir mitgehen“, erzählt er. „Bei den Restarts habe ich aber aufgrund der fehlenden Traktion immer wieder Boden verloren und musste den über die nächsten Runden aufholen.“ Das gelang dem Black-Falcon-Piloten, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet, auch im zweiten Lauf in der Kurpfalz. Von Startplatz 15 kämpfte sich Tim Zimmermann zwischenzeitlich wieder auf den neunten Rang nach vorn, lieferte sich heiße Duelle mit der Konkurrenz und kassierte auch seinen vor ihm gestarteten Teamkollegen David Kolkmann. Mit einem Manöver eine halbe Runde vor Schluss verbaute sich Zimmermann aber dann ein Ergebnis in den Punkten. Bei dem Versuch Alex Arkin Aka aufzuschnupfen, berührte Zimmermann den Rookie und wurde zur Strafe nachträglich auf Platz 22 versetzt. „Das war eine blöde Situation und auch sicher keine Absicht“, sagt Zimmermann zu seinem Unfall. „Aber das muss ich jetzt abhaken und konzentriere mich auf die letzten beiden Saisonrennen.“ Die nimmt der Carrera Cup Deutschland vom 27. bis zum 29. September in Angriff. Auf dem Zettel steht der Sachsenring, auf dem Zimmermann vergangene Saison sein bisher bestes Ergebnis als Dritter auf dem Podium erlebte. „Das ist jetzt auch mein Ziel, mich am Sachsenring noch einmal von meiner besten Seite zu zeigen“, sagt er. „Die Gesamtwertung spielt für mich keine große Rolle mehr. Ich möchte jetzt einfach noch zwei gute Einzelergebnisse.“

16.09.2019

Punktebeute für das Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen bei der ADAC TCR Germany auf dem Hockenheimring

Punktebeute für das Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen bei der ADAC TCR Germany auf dem Hockenheimring

Mit großer Motivation reiste das Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen zum Grand-Prix Kurs nach Hockenheim. Auf der rund 4,574 Kilometer langen Rennstrecke gastierte wenige Wochen zuvor noch die Formel 1 – an diesem Wochenende die ADAC TCR Germany im Rahmen des ADAC GT Masters. Die Balance of Performance (BoP) erlaubte es dem Honda Team, vor dem Rennwochenende Gewicht auszuladen, weshalb man sich große Chancen für das Wochenende ausgerechnet hatte.

Mit stumpfen Waffen auf vier und fünf im ersten Rennen

In den beiden freien Trainings wurde schnell deutlich, dass die Hyundais die zu schlagenden Gegner an diesem Wochenende werden würden. Es wurde schwierig für Dominik Fugel und Mike Halder, die Zeiten im Honda Civic Type-R TCR mitzugehen. Im späteren Qualifying erlangte Halder die fünftschnellste Rundenzeit, während Dominik Fugel Startposition zehn für den ersten Lauf herausfuhr. „Unter den ersten sieben Autos waren sechs Hyundais. Normal sollten die nicht so schnell sein. Das war schon tricky“, äußerte der Chemnitzer seine Meinung. Im ersten Lauf am Samstag konnte sich Mike Halder gegen Andreas Bäckmann behaupten und den Profi-Car Honda auf Rang vier ins Ziel bringen. Auch Teamkollege Dominik Fugel, der dank einer nachträglichen Bestrafung von Platz neun ins Rennen gehen durfte, kämpfte sich mit gekonnten Überholmanövern auf den fünften Gesamtrang vor. Doch an den Hyundais war kein Vorbeikommen. Auf den Plätzen vier und fünf gingen die beiden Honda-Fahrer ins Ziel und sammelten weitere Meisterschaftspunkte.

Das Beste aus dem Rennwochenende gemacht – weitere Punkte am Sonntag

Am Sonntag starteten Dominik Fugel und Mike Halder aufgrund des Reversed Grid von den Plätzen zwei, beziehungsweise fünf. Fugel erwischte einen guten Start und konnte seine Position tapfer gegenüber der viel schnelleren Hyundais behaupten. Doch zum Ende hin wurde es für den 22-Jährigen knifflig: „Mein Splitter ist kaputtgegangen und ich hatte mit Untersteuern zu kämpfen“, so seine Erklärung. Die zweite Position zu halten, war unmöglich. Doch aufzugeben war keine Option für den Rennfahrer. Als Fünfter kam er schlussendlich über die Ziellinie. Nur eine Position dahinter: Teamkollege Mike Halder. „Wir haben alles gegeben am Wochenende aber haben gegen die Hyundais mit stumpfen Waffen gekämpft. Platz vier und fünf war okay. Mehr war an diesem Wochenende einfach nicht drin“, so Fugels Meinung. Die ADAC TCR Germany Saison neigt sich langsam dem Ende zu. Bereits in 14 Tagen geht es zum großen Finale in die Heimat vom Profi-Car Team Honda ADAC an den Sachsenring (27.-29.09.2019). Dort erwartet das Team viele Fans, Gäste und Familie. Auf das Finale freut man sich daher ganz besonders. [envira-gallery id="7338"]

16.09.2019

Tim Zimmermann holt erneutes Doppelpodium

Tim Zimmermann holt erneutes Doppelpodium

Es sollte wieder ein volles Wochenende werden für den Langenargener Rennfahrer Tim Zimmermann. Wie schon in Peking ein paar Wochen zuvor warteten auch in Shanghai zwei Autos auf den 22-Jährigen, die er im Rahmen der 140 Minuten dauernden Rennen pilotieren sollte. „Dass das Team mir so sehr vertraut und mir so viel zutraut, ist eine schöne Sache“, sagt er. „Auch wenn so ein Wochenende mental und körperlich eine Menge von mir fordert, hat es doch auch wieder großen Spaß gemacht.“ Schon im Qualifying zeigte Zimmermann, dass er wieder ganz nach vorn wollte. In seiner Klasse stellte er seinen Cup-Porsche auf die Pole-Position. Auch nach seinen 70 Minuten Fahrt im Samstagsrennen war Zimmermann noch ganz vorn. Nach dem Fahrerwechsel kam das Auto schließlich als Dritter ins Ziel. Mit dem zweiten eingesetzten Fahrzeug hatte S&D Motorsports weniger Glück. Ein Problem mit der Kupplung zwang das Fahrerduo zur Aufgabe. „Ich hätte gern beide Autos aufs Podium gestellt“, so Zimmermann. „Schlussendlich war der dritte Platz aber ein Erfolg für uns, auf den wir am Sonntag nochmals einen drauf setzen konnten.“ Denn dieses Mal konnte Zimmermann mit beiden Porsches sein Können beweisen und brachte sein erstes Einsatzfahrzeug, das er von seinem Teamkollegen Jacky Wu übernahm, auf Rang zwei ins Ziel. Mit Auto Nummer zwei erzielte der Langenargener noch Platz vier in seiner Klasse. „Ich bin mit meiner Leistung zufrieden und habe alles aus den Autos rausgeholt“, berichtet er. „Jetzt werden wir mit den chinesischen Fahrern weiter arbeiten, um konstant ganz oben mitfahren zu können.“ Dazu bleibt Zimmermann noch eine Woche Zeit. Denn dann geht sein Flug zurück nach Deutschland. Neben dem Fahrercoaching steht vielleicht noch ein Rennen auf dem Plan - dieses Mal eine Nummer größer. „Wir sprechen gerade darüber, ob ich kommendes Wochenende bei der China GT Championship ins Lenkrad greife“, erzählt der 22-Jährige, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. „Ob das funktioniert, wissen wir allerdings erst sehr kurzfristig.

05.09.2019
Aktive/ Motorrad

Baumgärtner, Nico

Nico Baumgärtner fährt mit seiner Schwester Nina im ADAC Junior Cup Motocross.

Baumgärtner, Nina

Nina Baumgärtner fährt mit ihrem Bruder Nico im ADAC Junior Cup Motocross.

Beck, Mathias

Mathias Beck aus Egg in Vorarlberg ist Mitglied im 1.Supermotoclub Bodensee und fährt Supermoto in der Schweizer Meisterschaft. Er wurde 2013 Schweizer Meister in der Kategorie „Youngster 250 ccm“. 2015 Schweizer Meister Challenge 450ccm. 2016 Platz 7 Klasse Prestige 450 ccm.

Bercher, Claudio

Claudio Bercher aus Friedrichshafen fährt erfolgreich Enduro und Motocross im Jugendbereich. 2014 im MX Jugendcup.

Geiger, Thomas

Der schnellste Winzer Deutschlands. Thomas Geiger erzeugt in seinem Weingut in Riedetweiler bei Meersburg schon mehrfach prämierte Weine. Als Ausgleich misst er sich seit Jahren in der Superbike-Szene mit seinen Konkurenten und ärgert dabei manchen Profi.

Götzel Randy

Er fährt Supermoto Rennen in der Schweizer Meisterschaft. 2016 wurde er Vizemeister in der Königsklasse Prestige 450. Auch in der Italienischen Supermoto Meisterschaft war er am Start. Er ist Mitglied im 1.Supermotoclub Bodensee.

Hillebrand, Marius

Marius Hillebrand aus Neukirch fährt seit 2017 für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin.

Hintz, Jannik

Jannik Hintz ist Mitglied im 1.Supermotoclub Bodensee und fährt Supermotorennen. 2014 in der Klasse Youngster 250 ccm, er gewann die Meisterschaft.

Hug, Nicolai

Der Schweizer Nicolai Hug ist Mitglied im 1.Supermotoclub Bodensee und fährt Supermotorennen

Kreuzer, Bernd

Bernd Kreuzer, Mitglied im 1.Supermotoclub Bodensee fährt Rennen in der Serie „Classic Superbikes“. 2014 in der Klasse Classik Superbike AMA (CSBK) und in der Klasse Trophy Superbike Open.

Pichler Pierre

Pierre Pichler ist Mitglied im 1.Supermotoclub Bodensee. Er fährt erfolgreich in der 65ccm Klasse der Schweizer Meisterschaft. Außerdem bestreitet er Motocross Rennen. In diesem Jahr mit einer KTM SX85

 

Prestel, Julia

Julia Prestel aus Altusried ist Mitglied im 1. Supermotoclub Bodensee und fährt erfolgreich in der Schweiz und Europa Supermoto.

Schäfler, Mario

Mario Schäfler ist Mitglied im 1.Supermotoclub Bodensee und fährt Supermotorennen

SCHMIDT MARC-REINER

2014

Mehrfacher Clubmeister Motorrad, 2013 Vizemeister Prestige 450 der Schweizer Meisterschaft Supermoto. 2014 Swiss Champion Supermoto S1 u. D. 2016 Supermoto Vizeweltmeister

 

Schramm, Imanuel

Imanuel Schramm, Tettnang, Diplom Betriebswirt fährt Gras- und Sandbahnrennen. Seit 2013 auch Seitenwagen Strassenrennen. Hat zahlreiche nationale und internationale Meisterschaften gewonnen. 2014 fuhr er Grasbahnrennen mit Freundin Bettina Laubengeiger.

Tschümperlin Kevin

Er ist Mitglied im 1.Supermotoclub Bodensee und fährt sehr erfolgreich Supermoto Rennen in der Schweizer Meisterschaft. Zum Training nimmt er auch an Motocross Rennen teil.

 

Weissenrieder Mathias

Er fährt Motocross in den Klassen der ADAC DM Open, ADAC BW Pokal und DJMV.

Würterle, Janina

wohnt in Berkheim, BJ 1992, Schwester von Kevin Würterle, die derzeit schnellste Frau in Deutschlands Supermotoszene. 2014 in der int. Deutschen Meisterschaft Klasse S2
www.supermototeam.de

Würterle, Kevin

wohnt in Berkheim, BJ 1993,
ist schon sehr lange im Supermoto-Sport aktiv.
2005: Deutscher Meister 125ccm
2008: Österreichischer Meister 250ccm
2008: Deutscher Vize-Meister 250ccm
2009: Deutsche Meisterschaft C1/S3
2010: Deutscher Meister CS
2011: Int. Deutscher Meister S2